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Critical Mass

Endlich geschafft 🙂

Meine erste Critical Mass (CM) began “wie immer” – wurde mir gesagt – mit 30 Minuten Verspätung. Also los um 19:30. Wir waren laut Zählung an der Alster 1250 Radfahrer, die auf unterschiedlichsten Gefährten unterwegs waren. Hollandräder, Mountainbikes, Fixies, Tandems, mit Kinderanhänger, mit Anhänger und Boxen drauf – davon gab es einige. Mukke war überall zu hören. Am Treffpunkt (Deichtorplatz) warteten auch 8 Polizisten mit Motorrädern, die uns begleiten sollten. Etwas abseits standen auch 2 Bullies von der Polizei, die den ganzen Zug nach Hinten absichern sollten. Mit einem großen blinkenden “überholen verboten” Schild auf den Dächern. Abgesichert Start war 1930, ich bewegte mein Rad das erste mal 1935. Um 1940 saß ich dann halb, um 1945 fuhr ich langsam der Menge hinterher.

Beim sammeln habe ich noch 2 Komiltonen getroffen, was sehr cool war. Lange nicht gesehen. Wir fuhren durch den Tunnel am Hbf. Die Schwierigkeit, in einer solch großen Gruppe zu fahren ist, vorne ein Tempo zu finden welches bis zum ende mit den üblichen verzögerungen gehalten werden kann. Das gestaltet sich sehr sehr schwierig. Denn auch wenn vorne nur 15 km/h gefahren wird – eine Geschwindigkeit, die jeder, absolut jeder fahren können sollte – , kann es vorkommen, dass der Zug abzureißen droht. Aus der Verkehrsplanung an der TUHH habe ich mitgenommen, dass die meisten Staus daraus entstehen, dass jemand bremst, der dahinter auch, der dahinter auch. Gefahrenlage. Vorsicht. Langsam fahren. Evtl sogar anhalten. Der Verkehrsfluss stockt. “Stau aus dem Nichts” heißt das Phänomen.

Bei der CM sehr gut zu beobachten. Die Lücke wird größer. Die Gruppe weiter vorne will anschließen, der Rest müsste nachziehen. Tut es aber nicht, oder nur stark verzögert. Man “treibt” seine Mitfahrer an, die Lücke zu schließen. Und muss weniger Sekunden später wieder eine vollbremsung auf Null hinlegen – weil vorne an einer Roten ampel gewartet wird. Oft 2-4 Phasen lang, damit das Feld wieder aufschließt. Es wird versucht, das Feld zusammen zu halten. Aber es ist sehr schwierig.

Zwischendurch einige wenige PowerRaser. Einen davon kenne ich. Eine Geographie Student. Er “heizt” zwischen den Gruppen entlang. Mein 28″ Rad ist länger als sein 26″ MTB. Ich kann nicht folgen. Aber auch wenn ich ein wendigeres Rad hätte, er fährt mir zu rasant. Ich traue es mir zu, so zu fahren, ja. Aber ich rechne immer damit, dass die anderen eine unvorhersehbare bewegung machen. Auf dem 2Rad durchaus möglich. An einer Kreuzung machen wir “dicht” – wir “korken”. Patrick, so der Name desjenigen, sagt, dass er im letzten Jahr 2 Rippennrüche hatte und 4 angebrochene Rippen. Alles wegen seiner Fahrweise. Ich staune. Er sieht es ein wenig als “Leistung”. Ich kontere mit “Hirnhautentzündung” und “Herzmuskelentzündung” und “Reha” im letzten Jahr. Nicht wirklich eine Leistung von mir. Aber er ist ruhig. Ich mag ihn trotzdem!

“Kreuzung dicht machen” – was heißt das? Die 1250 Radler fahren als Verbund, klar. Die ersten 400 fahren über die Ampel bei grün, was passiert dann? Die Ampel geht auf Rot. Weil Verbund, darf und muss der Rest der Radler folgen. Auch über eine komplett vom Verkehr belegte Kreuzung. Nun passiert es immer wieder, dass das Feld nicht dicht genug beieinander ist und Lücken entstehen. Autofahrer könnten versucht sein, bei deren Grünphase in eine Lücke zwischen den Radlern zu fahren und im Strom zu schwimmen. DAS ist aber extrem gefährlich. Und deswegen sind unter den ersten 50 Radlern immer einige, die bei Kreuzungen, einmündungen und anderen Problemen an den Rand fahren, Ihr Rad mitten auf die Fahrbahn stellen und so den Weg der Autos blockieren. Selbst wenn sie wollten, könnten sie jetzt nicht mehr in den Verbund eindringen.

Ich selbst dachte, dass ich beim ersten Mal “CM” selbst nicht korken werde. Aber nach 30 Minuten hat es mich gepackt. Bin nach vorne gefahren und habe vorne “mit bestimmt”, welchen Kurs der Tross nehmen wird. Von der Alsterhalle richtung Alster und unten an der Alster nach rechts. Dort entschieden wir. Nach rechts. Ich fuhr mit 4 weiteren mitten auf die Kreuzung und stellte das Rad direkt vor dem Gegenverkehr ab. Und der Tross konnte durchrollen. Die Ampel wurde rot. Für uns, ergo für die Autos grün. keiner hupte. Die Autofahrer kannten die Aktion entweder, waren sehr entspannt oder erkannten, dass es eine “Art Demo” ist und die gleich vorrüber ist. Naja. Gut so. 5 Minuten später kamen immer noch Radler über die Kreuzung und blockierten sie somit. Doch das war NIE ein Problem. Zwar wurde doch ab und zu die Hupe betätigt, doch die KFZ Fahrer waren sehr gechillt. Ich persönlich fand super, dass uns die Polizei Hamburg auf Motorrädern begleitet hat. Als wir die Kreuzung an der Alster “dichtmachten” und somit den Verkehr ein wenig sperrten und sich die Autos stauten kam nach unter einer Minute ein Polizist auf seinem Motorrad über die Kreuzung gefahren. Langsam und für alle sichtbar. Nach dem Motto “Hier ist die Polizei – Alles ist rechtens, wir sind informiert. Warten Sie und dann können sie weiter fahren”. Ein gutes Gefühl, auch wenn es eigentlich ohne Polizeipräsens gehen sollte.

Die Autofahrer haben sich zum sehr großen Teil ruhig verhalten. Einige wenige haben gehupt, einer stieg aus dem Wagen und schimpfte. Eine super Aktion, ich werde bestimmt wieder daran teilnehmen und kann nur jeden ermutigen, auch mal da mitzufahren. TERMIN: Immer der letzte Freitag eines Monats (Startzeit gegen 19:00)

1314

1314 – oder auch 01.03.14

Eine Zahl. Ein Datum, das irgendwie sensationell ist. Ich habe heute meine erste Plastiktüte gekauft. Udo Timmer. Edeka Udo Timmer. Steht drauf. Niemals zuvor habe ich dafür bezahlt. In Sizilien 2007 gab es sie immer dazu, bei jedem Einkauf. Zwei, drei, vier fünf. “Kostenlos”. Ich habe nicht drüber nachgedacht. Aber seitdem achte ich darauf, immer eine Tasche dabei zu haben.

Eigentlich ein Idiotischer Gedanke. Welcher Idiot geht einkauffen, ohne eine Tasche dabei zu haben?!?  Aber es machen unglaublich viele.

Bei meinen Einkäufen bei Lidl/Aldi/Penny/Edeka sehe ich jedesmal Menschen, die an der Kasse 1,2,3 Plastiküten kaufen, je 15 Cent.Jedesmal das gleiche. Berufstätige mit Kindern zu Hause kaufen auf dem Weg nach Hause ein und haben keine Tasche dabei (aus Versehen!!!!) und brauchen eine an der Kasse. Aber JEDESMAL sehe ich Menschen, deren Tagesablauf wahrscheinlich darin besteht, vom Arbeitsamt über den Supermarkt nach Hause zu laufen.

Dass auch diese Mitbürger, die eigentlich keinen Cent zu viel haben wie die blöden Plastiktüten kaufen lässt mich glauben, dass diese Tüten immer noch viel zu billig sind. Es sollten nicht immer nur die aktuellen Herstellungskosten in die Preiskalkulation eingehen. Denn demnach wäre eine Tüte mit 15 Cent wahrlich zu teuer. Es sollten auch die ganzen indirekten Kostenfaktoren mit in diese Rechnung einbezogen werden:

Verschmutzung der Gewässer in den Ländern der Rohstoffproduktion, der Weichmacher und der Farben. Entsorungskosten und Folgeschäden, die durch in der Natur landende Plastikteile enstehen – für Jeden einzelnen. Und natürlich nicht zuletzt der Verbrauch eines endlichen Rohstoffes!

 

Und Tschüß!

Und Tschüß whatsapp.
Danke, dass du mir den Abschied so einfach und leicht gemacht hast.

 

skywalkers best of 2013

Fast jedes Jahr sammle ich Songs die mir gut bis sehr gut gefallen und schreibe sie mir ein Fotoalben oder Kalender, daher habe ich mittlerweile einen echt guten Überblick, welche Songs mich in den jeweiligen Jahren geflasht haben. In der Regel sollten es meine Top3 der jeweiligen Jahre sein, aber es werden auch mal mehr, mal weniger. Je nachdem, wie bewegt mein Jahr war, womit ich welchen Song verbinde und wie ich halt so drauf war!

 

Absolut herrausragende Songs der Jahre sind fett. Herrausragend aus meistens persönlichen Gründen

 

2013 – “Bläack Fööss – Drink doch ene Met”, “Del shannon – Runaway”, “Toten Hosen – Altes Fieber”, “Toten Hosen – An Tagen wie diesen”, “Die Ärzte – Rock n Rock rendevouz”, “Avicii – Wake me up”

2012 – “Awolnation – Sail”, “Flo Rider – Whistle”, “Imagine Dragons – Radioactive”, “Michel Telo – Ai Se Eu Te Pego”, “Adele – Someone like you”, “Klang Karussel – Sonnentanz”

2011 – “On the Road again – Willie Nelson”, “Deichkind – Prost”, “Jan Delay Dendemann – Sturm & Drang”, “Gossip – Heavy Cross,” “Dennis Lisk – Derbe”, “Bruno Mars – Grenade”, “Wir sind Helden – Denkmal”, “Led Zeppelin – D´Yer Mak´er”

2010 – “Rihanna Eminem – Like the way ou lie”, “Die Ärzte – Nur für dich”, La Roux – Im not your Toy, , Kate Nash – Do Wah Do, Die Azen – Disco Pogo, Deichkind – Prost

2009 – “Ich+Ich – Vom selbten Stern”, “Jan Delay – Oh Johnny”

2008 – “Pink – Sober”, “One Republic – Apologize”

2007 – “Israel ‘Iz’ Kamakawiwo’ole – Over the Rainbow”

2006 – “Xavier Naidoo – Dieser Weg”, “Jan Delay – Klar”

2005 – “Reel Big Fish – Beer”, “Wir sind Helden – Nur ein Wort”

2005 – “Aventura – Obsession”

2003 – “Avril Lavigne – Nobodys Fool”

2002 – “Freedom Call – Freedom Call”, “Avril Lavigne – Complicated”

2001 – “Gigi D´Agostino – L´amour toujour”

2000 – “Lighthouse Family – High”, “Britney Spears – Oops! … I did it again”

1999 – “Madonna – Frozen” – “Scooter – How much is the fish” – ”

1998 – “Falco – Out of the dark”, “Die Ärzte – Männer sind schweine”, “Witt & Heppner – Die Flut”, “Eagle Eye Cherry – Save tonight”

1997 – Natalie Imbruglia – Torn,”No Doubt – Don´t speak”

1996 – “Robert Miles – Children” , “Fools Garden – Lemon tree”

1990 – “Randy Newman – Dixie Flyer”

1989 – “Elton John – Don´t go breaking my heart”

 

 

SAMSUNG

Blutspenderehrung im Rathaus

Heute wurde ich mit 600 anderen Menschen ins Rathaus geladen, um dort für unser Engagement etwas Anerkennung zu bekommen. Ich war vor 7 Jahren schon einmal geladen und wollte das Rathaus mal von innen sehen. Sehr beeindruckend. Im Saal selbst waren etwa 300 Menschen, ich war mit ganz großen Abstand der jüngste. Damals zarte 23 Jahre, der Schnitt im Saal war wohl knapp über 60. Kein Wunder, denn Mann darf im jahr maximal 8x spenden. Um auf eine hohe Anzahl zu kommen muss man eins mitbringen – Lebensalter.

Da ich aber auch Thrombozyten spende (26x im Jahr+6x Vollblut). So hatte ich nach recht kurzer Zeit die 50 Spenden zusammen, die für die erste Einladung erreicht werden müssen. Damals wurde ich unter ferner liefen geführt. Erst werden die Knochenmarkspender geehrt, dann die gaaaaaaaaaanz alten Männer (400 Spenden ; 2 Männer). Der Gesundheitssenator spricht die Rede, ruft die Spender auf, schüttelt die Hände, verleiht eine Urkunde. Das macht er auch mit den Menschen mit mehr also 250. 150-250 Spenden werden dann von 4 Menschen aufgerufen und bekommen kleinere Bücher und ne Anstecknadel. 50-150 werden dann nur noch abgefertigt.

Das erste mal war ich einer dieser “Massenabgeertigten”. Und der Senator war auch gar nicht da. Er hat sich entschuldigen lassen. Sein Vertreter war krank. Und so war die 2te Sekretärin des Vertreters des Senators da. Das ist so ein bissl wie die Abordnung, die uns die Amerikaner zur Erklärung der NSA Affäre geschickt haben. Irgendein HansWurst wurde zwangsverschickt. Ich bekam eine Anstecknadel, ein kleines Büchlein und eine Tasse Kaffe. Die Nadel wurde gleich von mir getestet, wie oft man den Nadelkopf hin und her bewegen kann, bevor das Metall bricht. Phaszinierend, es hat mich minutenlang beschäftigt. Blumendraht bricht nach wenigen Sekunden. Das Buch habe ich vertauschen können. Einer der Älteren Spender bekam einen sehr schönen Bildband über Kathedralen (Ich liebe Kirchen/Kathedralen) und das habe ich durch etwas Glück bekommen. Dann aber schnell raus da.

Über die Jahre bekam ich 3 weitere Einladungen. Aber die Erfahrung der ersten war etwas überlagert von der Würdigung / oder der Nichtwürdigung der Spender durch den Hanswurst, der von Seiten der Stadt geschickt wurde. Aber jetzt war ich wieder da. Dieses Mal war war unsere Gesundsheits Senatorin KATRIN PRÜFER STORCKS vor Ort und hat eine sehr schöne Rede gehalten. Wusstet Ihr, dass in der Halle das MATTHIAE MAHL eingenommen wird immer nach Neujahr? http://de.wikipedia.org/wiki/Matthiae-Mahlzeit Es gilt als das älteste noch begangene Festmahl der Welt. Ich kenne die Fotos aus dem Abendblatt, aber nicht diese Tatsache. Und die Liste der Ehrengäste liest sich auch nicht schlecht: Schröder, Eichel, Merkel, Graf, Charles&Diana, Wickert, Barroso, uvm Naja. Historie zum anfassen! Aber zum Thema. Dann wurden die KNochenmarkspender erwähnt. Es waren 3. Anschließend 2 Herren für 450 und 400 Spenden. Danach wurden 7 Herren aufgerufen die in die Kategorie 250-400 fielen. Name nummer 4 war “Herr Lukas Gerigk” – Autsch

Ich also nach vorne. Alles dicht gedrängt. Alles voll.

– “Lassen sie mich bitte mal durch”
–Unwilliges langsames zur Seite gehen Marke “Der Sack will sich nur vordrängeln”
– Ich schiebe mich nach vorne und trete aus dem Kreis der Wartenden hervor und gehe die 3 Stufen hoch, wo die Senatorin auf die Spender wartet, die sich den Weg nach vorne bahnen. 2 Mann vor mir. Ich warte. 1 vor mir. Dann nur noch ich. Sie schaut mich irritiert an.

– “Ihr Name?”
–“Lukas Gerigk”

(Ihr Gesichtsausdruck: “Sie könnten mein Sohn sein. Was machen sie hier?”)
Und 300 weitere Personen im Raum dachten wohl etwas ähnliches. Der Augenblick war irgendwie etwas

merkwürdig. Ich als gerade 30 Jähriger stand da mit 261 Spenden neben Menschen, die 70+ Jahre alt waren. Nuja.

Die Senatorin hat die Kurze Irritation sehr gekonnt verschwinden lassen und ein paar Worte mit mir gewechselt.

Als Präsent gab es – Eine Urkunde der Stadt Hamburg

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Als Buch gab es einen Bildband – Dieses mal habe ich den hochwertigen bekommen und musste ihn mir nicht ertauschen. Einen Bildband über die Brücken Hamburgs. Sehr cool. Ich muss sagen: Brücken sind fast so schön wie Kathedralen.

Und das “Beste” war: Es gab wieder eine Anstecknadel. Same procedure as last year. Damit meine ich meinen Ruf als Materialteser. Auf dem ganzen Heimweg habe ich es versucht. nach 20 Minuten habe ich das Teil etwas entnervt, aber voller Hochachtung in eine Hecke geworfen.

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Vollbracht

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2013-10-18_Strompreis-Bild

Ihr habt Sie doch nicht mehr alle

Okay, es ist eine Umfrage in der Bild-Zeitung.

Aber das Ergebnis schockiert mich trotzdem. Der Mensch ist halt in erster Linie Egoist und denkt nur an den eigenen Vorteil.

Klar möchte jeder Grünen Strom, bloß keinen Kohle- oder Atomstrom. Nur mehr kosten darf es nicht. Verlogene Bande ist das, sind wir.

Also ich nicht. Und einige andere auch nicht. Aber scheinbar 88% der Leser.

2013-10-18_Strompreis-Bild

Unabhängig von den vielen Gründen für den gegenwärtigen Preis ging es hier einfach nur um die Frage,

aber man für langfristig mehr Lebensqualität bereit ist, ein paar Cent mehr zu zahlen……

Alstertallauf 2013

Stark erkältet und mit Trainingsrückstand konnte ich leider an diesem Lauf nicht teilnehmen, aber bei dem Wunderbaren Wetter wollte ich zumindest mit dem Rad hinrollen und ein bissl die Strecke ansehen. Und sie hat nur Lust gemacht auf das nächste Jahr, wenn ich hoffentlich fit werde antreten können!

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Alsterlauf

Der Traditionslauf. Ziel erreicht – unter 01:00:00 geblieben, yeah.

Nächstes Jahr wird die Zeit aber besser ausfallen. Immer nur “ankommen” macht keinen Spaß 🙂

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Call me “IronMan” – Auferstanden aus Ruinen

Ja, IronMan. IronMan. IronMan. IronMan. IronMan. IronMan. Das bin ich wohl jetzt. Wobei ich ganz klar sagen muss, dass ich nicht so miserabel finishen wollte. Aber der Reihe nach. Am 09. August 2012 habe ich mich für die Langdistanz in Köln angemeldet. 13 Monate sollten reichen, um aus einem sportlichen Menschen einen IronMan zu formen, der in guter Zeit (12:00:00) durchs Ziel kommt. Das Programm war ambitioniert, keine Frage – Aber durchau machbar. 3 Wochen nach der Anmeldung bin ich nach Island geflogen für einen 2 wöchigen Roadtrip. Der 1. September fiel in diesen Urlaub (1 year to go!!!!). In Hamburg angekommen ging die vorbereitung weiter. Am 23.09. war das Alster Schwimmen, nur 500 Meter und es lief mäßig, aber ich fühlte mich gut. Einen Tag später ein 12km Run um die Alster, lief gut.

 Tage später, am 27.09. fuhr ich morgens mit dem Rad zur Arbeit (Airbus). auf dem Weg dahin wurde mir schwummrig. Im Büro angekommen, hatte ich Kopfschmerzen. Nach 1 Stunde glaubte ich, Fieber zu haben. Ich packte meine Sachen und ging zum Betriebsarzt, der stellte Fieber (38,5°C) fest und schickte mich nach Hause. Nach der Fähre (Airbus Mitarbeiter kommen mit der Fähre, ja!) lagen wie immer 9km Rad vor mir. Doch es ging nicht. Fahrradmitnahme im Shuttle Bus, bis Altona. Von dort musste ich leider doch mit dem Rad fahren. Schrecklich. Zu Hause angekommen ging es direkt ins Bett. Kopfschmerzen, Fieber, Benebelt. Die Aspirin Dosen wurden erhöht. Am Folgetag, Freitag, hatte mein bester Freund 30sten Geburtstag. Für mich ein absoluter Pflichttermin, auf den ich mich auf super gefreut hatte. Zum Glück wurde das kurzfristig abgesagt und mittlerweile kann ich behaupten, dass das für mich ein wahrer Glücksfall war.

Am Samstag, 29.09. bin ich ins Gästezimmer gezogen. Ich war ein Unruheherd, schlafend, leidend, sich bewegend. Es ging nicht gut, aber meine Freundin sollte zumindest Nachts etwas Ruhe finden. “Wenn es schlechter wird, bitte wecke mich” hat sie gesagt. Mein Vater rief an. Es gab ein Familienfrühstück am Sonntag. Ich sagte zu. Diese Frühstücke im Kreis der Familie sind eine der Highlights im Leben. Am Sonntag rief er noch einmal an. Ich konnte einfach nicht. Es tat alles weh. Mittlerweile hatte ich 6 Aspirin drin und kurz davor, ins Krankenhaus zu gehen. Mein Vater sagte “Ich hole dich ab und bringe dich wieder nach Hause” – sacre bleu. Doch es ging einfach nicht. Er kam am Sonntag nochmal vorbei und schaute sich den Patienten an. Doch der hatte nur Kopfschmerzen. Montag war nur noch schrott. Selbst der Termin beim Hausarzt ging gar nicht. “Wenn es schlechter wird, bitte wecke mich”. In der Nacht von Montag auf Dienstag glaubte ich, mein Schädel platzt. Nur noch Schmerzen, Schmerzen. Asp, Para, Ibu, alles hilft nicht. Temperatur ist bei 40,5°C. Mitten in der Nach krieche ich zu meiner Freundin “es geht nicht mehr, ich kann nicht mehr”. Sie ruft ihren Vater an, wie vor 2 Tagen verabredet, der mich dann ins Krankenhaus bringt.

Im Krankenhaus bin ich nicht mehr wirklich ansprechbar. Die Frage ob ich eine örtliche Betäubung bei der Lumbalpunktion wünsche beantworte ich sehr eloquent mit “hä?”. Irgendwer bohrt mir im Rücken rum. Ich merke nichts. Mein Zustand wird als “apathisch” beschrieben. Nicht gut, denke ich. Es folgen 4 Stationen, darunter 2 Tage “Intensiv” und jeder Menge Schmerzen. Ich habe ein Meningitis, wird mir eröffnet. “3 Wochen Sportverbot – mindestens” . Das kann nicht wahr sein denke ich. Mein Vater verfügt auch über eine Sono (zum Glück) Am nächsten Morgen bei der Visite sagt mein Arzt. Sie haben auch eine Herzmuskelentzündung, yeah. Das heißt, 3 Wochen Sportverbot erscheinen plötzlich wie ein Jackpot. Es sind jetzt mindestens 6 Monate. Ob danach noch Sport möglich ist – wer weiß.

Die schlechteste Nachricht, die ich je bekommen habe. Tiefpunkt. Tiefpunkt. Alles bricht zusammen. Totale schonung ist angesagt. Langzeit EKG und Puls Kontrolle. Der Puls darf nicht über 100 kommen. Nach 10 Tagen imBett wiege ich 12 Kilo weniger. Fotos aus der Zeit sind nicht schön. Ich lerne wieder schrittweise zu gehen. 3 Meter, 5 Meter, 20 Meter – Immer am Handlauf entlang.  Nach 12 Tagen entlasse ich mich selbst. Rumliegen und nichtstun kann ich auch zu Hause. Und Morphium brauche ich zum Glück nicht mehr. Ich bekomme den Spitznamen “klein Schleichi”, weil ich alles in unglaublicher Geschwindigkeit tue.

Das Jahr vergeht, mein Geburstag wird sehr lustig, aber nicht sehr lang. Meine Freundin beendet irgendwann die Feier, weil ich wohl am Ende bin. Sie hat wohl recht. Aber es wird besser. Wir ziehen in die neue Wohnung. Umzug. Wir haben 13 Helfer. Es geht super. Ich habe noch nie einen Umzug gesehen, wo so viele Helfer waren und es so reibungslos ging. Ich selbst habe absolutes Verbot, mich zu betätigen. Einer der Helfer wusste nicht, wie es um mich steht und schaute mich mehrfach etwas irritiert an. Aber er wurde aufgeklärt. Es tut sehr weh, bei seinem eigenen Umzug nur herumstehen zu dürfen. Ich war Fahrer, Staubwischer, Telefonbiene und suppenaufwärmer. Es fühlte sich nicht gut an.

Meine Uni konnte ich natürlich in die Tonne treten. Meine letzte Klausur verbrachte ich auf Intensivstation. Wunderbar. Krank geschrieben über 3 Monate war ich obendrein. Das bedeutet so viel wie: Kein Geld. Studenten bekommen nach 6 Wochen kein Krankengeld, da sie nur “studentisch” versichert sich. Meiner Meinung nach ein großes Unrecht. Krank, “arbeitslos” und mit ungewisser Zukunft ging das Jahr zu ende. Wunderbar. 2012 ist sicherlich keins meiner Favoriten. Ich bekam aber einen Reha Platz. Am 10.01. war ich morgens dort. Super freundlich. Die Ärztin kümmerte sich super um mich. Aber am Ende meine sie “Herr skywalker, ich glaube Sie sind hier falsch. wir sind hier eine orthopädische Reha, sie brauchen die kardiologische Reha” – Wunderbar. Aber dank kurzer Dienstwege konnte ich trotz “5 Wochen Wartezeit” gleich am nächstne Tag im UKE anfangen.

Die Reha war wunderbar. Menschen, die das gleiche haben, die eine wunderbare Art von Humor haben, die das Leben anders betrachten. Ich fing an mit 40 Watt für 15 Minuten auf dem Ergo. Am Ende fuhr ich 250 Watt für 25 Minuten. Ein weiteres MRT hatte ergeben, dass meine Herzmuskelentzündung abgeklungen war. Ich durfte mich wieder belasten. An diesem 16.01.2013 hatte ich wieder Hoffnung, dass ich in Köln bestehen kann.

Da bin ich jetzt. In Köln. Ich bin sicherlich nicht perfekt vorbereitet, aber ich will es wissen. Die ärztliche Freigabe habe ich 5-fach. Trotzdem habe ich versprochen, auf meinen Puls zu achten. Wenn die Pulsuhr einen ungewöhnlich hohen Wertt anzeigt oder ich mich komisch fühle, werde ich abrechen. Aber es kam nicht so. Das Schwimmen verlief super, das Radfahren passalebel. Und das Laufen am Ende war … ein gehen. 42 Kilometer gehen. Es dauerte unendlich lange, aber es wurde vollbracht.

Dieses Event, diese Leistung wäre ohne Frank aus Berlin nicht möglich gewesen. Er, selbst Teilnehmer, hat mich motiviert und mich in den wenigen Stunden vor dem Rennen vorbereitet. Wir trafen uns während des Rennens mehrfach wieder und jedes Mal hatte er motivierende Worte. Frank, Triathleten gelten oft als Egoisten, als beschissende Egozentren. Du bist keiner! Aber allen vorran muss ich meinen kleinen Italiener hervorheben. Du hast mich vom Moment der Ankunft in Köl Hbf bis zur Abfahrt 4 Tage säter unglaublich unterstützt. Unglaublich. Du warst immer da, bist auf meine wünsche eingengangen. Hast unser Zelt, unsere Isomatten, Schlafsäcke und Sachen alleine durch die Stadt geschleift und hast mir in den letzten 20 Kilometern Beistand geleistet. Danke! Johnnny!

Das ganze Event war super organisiert, besonders beim Lauf selbst waren es die vielen freundlichen Helfer, die einen getragen haben.

Natürlich habe ich auch etwas Lehrgeld bezahlt. So war ich so aufgeregt, dass ich eher schlecht geschlafen habe. Und weil ich Ohropax drinnen hatte war die Angst, den Wecker zu überhören doch auch im Schlaf präsent. Doch alles klappte, ich stand mit dem Wecker auf und 10 Minuten später ging auch die Musik durch die Lautsprecher los. Dabei wäre JEDER aufgewacht, auch durch 20x Ohropax. (Wir zelteten direkt auf dem Veranstaltungsgelände)

Es war mein 5ter Triathlon, aber zum ersten Mal über die Iron Distance. Daher wohl etwas verplant. Ich habe vergessen, meine Wasserflaschen am Rad aufzufüllen und joggte dann noch in und aus die bereits geschlossene Wechselzone, um dieses Versäumnis auszugleichen. Vorher hatte ich den Neo angezogen. Am schließen des Reißverschlusses schaute mich ein anderer Triathlet verwundert an “Gibt es jetzt auch Neos, die vorne einen Reißverschluss haben?!?”. – Ich hatte meinen Neo falsch herum angezogen! Also trotz Zeitnot – Komando zurück 🙂

Die Sonne geht auf, so langsam – wir steigen ins Wasser. Machen uns warm. 10 Minuten vor uns starten die Profis. wir können aus dem Wasser heraus beobachten. Der Event moderator will uns “heiß machen”, pusht uns. Irgendwann stellt er die Frage: “Wer von Euch glaubt es war eine Dumme Idee, sich hier anzumelden?” – Und es heben ~95% der Teilnehmer die Arme. Er ist etwas verblüfft, hatte wohl etwas anderes erwartet.

Dann beschlägt meine Brille. Mal wieder. Aber egal.

Der Startschuss fällt und ich komme gut weg, es gibt keine “Triathlonübliche” Schlägerei am Anfang, alles ganz gesittet.

Die Strecke war/ist Regattastrecke. Es gibt auf den vollen 2km der Länge Führungsseile am Boden in etwa 1,5m Tiefe. Das heißt, ich muss mich nicht an Land orientieren sondern kann es so machen. Meine Konzentration gilt also dem Vordermann, in dessen Wasserschatten ich mich hänge und so viele wertvolle Minuten und Kraft spare.

Nach 20 minuten reicht die Sonne schon über die Baumkrone – schräg von rechts hinten. Da ich in Wettkampfsituation leider schnell in meine 2er Atmung verfalle und rechts atme, bin ich geblendet. Aber irgendwie ist es ein schönes Gefühl, vor dem Tag gestartet zu sein. Denn dieser Tag ist wohl der Erste an dem ich je gedacht habe “Die Sonne geht auf – und ich werde immer noch unterwegs sein – wenn sie wieder untergegangen ist”

Die Wendezone, für 200m fehlen die Stahlseile am Boden, meine Brille ist total beschlagen und ich schlingere ein wenig.

Arme werden müde, aber das ist normal. nach 3000m denke ich, dass ich heute auch 10km würde schwimmen können.

Neben mir taucht ein Schwimmer in orangen Dress auf. Er zieht vorbei. Ich achte auf meine Technik und ziehe LOCKER wieder an ihm vorbei. Verdammt, was technik im Wasser alles ausmacht. Leider vergisst man immer so schnell wieder, darauf zu achten.

Ich sehe Filippo am Rand stehen, 750m vor dem Ziel. Versuche ohne Finger zu pfeifen und ihn auf mich aufmerksam zu machen. Hand heben, rufen und winken will ich nicht. Bin ja nicht zum Spaß hier 🙂

Doch Mund und Lippen sind durch das Wasser ganz aufgequollen, kein Pfiff kommt raus. Egal! Er ist da, das zählt.

Dann habe ich es geschafft, der Ausstieg. Einige kommen nur schwer aus dem Wasser. Ich schwimme auf eine Rampe zu, dort stehen 8 Helfer immer zu 2 gegenüber alle 3 Stufen und ziehen die Schwimmer wie am Fließband aus dem Wasser und befördern sie auf die Strecke zur Wechselzone.

Ich höre wieder die Musik und den Moderator. Vor mir steht Filippo und macht Fotos. Ich höre den Moderator lachen “Ich hoffe, der Helfer, der gerade ins Wasser gefallen ist hat auch einen Neo an”

ich finde mein rad. nur schwer. denn ich bin im wasser wohl sehr schnell gewesen.
die meisten räder stehen noch da, also muss ich meins suchen.
ich ziehe den neo aus, will mich abtrocken.
aber das handtuch ist im “ziel beutel” – tolle wurst.
also mit nassen kalten füßen in die socken.
leider nicht mein einziger fehler heute.
denn ich habe bestimmt 2 stunden eiskalte Füße und befürchte
kurz, abbrechen zu müssen, wenn das noch schlimmer werden sollte
aber irgendwann sind die socke trocken und es geht wieder

der zweite fehler – sonne
ich trage nur meinen einteiler, schultern und schulterblatt frei.
edn ganzen sommer über im t-shirt rumgelafeun.
ergo schulter und oberarme braun.
um 9:30 gehts aufs rad. ich bin nasse, die sonne schwach und bewölkt
um 10:30 halte ich an, um mich einzucremen.
augenpartie, wange ohren.
der rest ist braun genug- kann das ab.
richtig. nur eben die schulterblätter nicht.
die bekommen 6:37 h die sonne ab. zwar nur wenig sonne
aber auf die dauer …. sonnenbrand am abend. knackig
wieder lehrgeld gezahlt!

das rad fahren geht besser als erwartet
zwar sacken die arme erstmal durch das dauerkraulen etwas schlapp auf den lenker
und stützen nur mit mühe meinen oberkörper
aber es geht.
die verpflegung ist gut, ich tanke wasser, cola, iso, gels und riegel
und futtere fleißig.

nach etwa 130 kilometern überrunden mich die profis.
sagenhaft!
die letzte runde wird schwer. ich werde deutlich langsamer.
der gegenwind auf der strecke nach norden ist hart für die moral.
3x muss ich gegenan fahren.
der rückweg geht ein wenig besser.
ein letztes mal sehe ich jetzt die helfer, die mir die letzten 6 stunden
den weg gewiesen haben oder verpfleung gereicht haben.

wechselzone, ich schiebe mein rad. oberschenkel sind hin.
direkt am eingang wartet sehr unerwartet filippo und verbreitet wunderbar
gute laune – yeah!
ich setze mich hin. wechsel. kann ich wieder aufstehen? ja, es geht.

jetzt nur noch 42 kilomter – ein marathon.

ich wusste von vorne herein, dass ich den marathon werde gehen müssen.
mein trainingsstand reicht einfach nicht, um den zu joggen.
ich war mental drauf eingestellt, trotzdem ist es dann frustrierend,
wenn das komplette feld an einem vorbei zieht.
viele sagen “auf gehts, langsam antraben” “nicht stehen bleiben”
“aufgeben ist nicht” “quäl dich du sau”

Ich laufe dann auch streckenweise. 100 schritte laufen 100 schritte gehen.
1 Mast laufen 1 Mast gehen. aber nach der ersten runde (14km) geht einfach
nichts mehr. eventuell würde noch was gehen, aber der möglicherweise zu
zahlende preis wäre zu hoch.

die zweite runde begleitet mich filippo zur hälfte. das feld lichtet sich.
auch die “mittel distanzler” die viel später gestartet sind, sind schon
zum großen teil im ziel
und die “anfeurerungen” kurz vor ende der 2ten runde “gleich hast du es geschafft”
quittiere ich mit einem müden lächeln und dem zeigefinger, der in die luft zeigt
und eine kreis bewegung vollzieht – heißt – “denkste – ich muss noch eine runde”

die letzte runde wartet fillipo am linken rhein ufer. Die Sonne ist schon lange verschwunden – Es ist stockdunkel.

die letzten 9 kilometer geht er
neben mir her. die strecke ist jetzt so leer, dass er auch durch die verpflegungszonen
mitgehen kann, ohne jemanden zu stören.

die helfer sind wunderbar.
motivation, witzige kommentare, wohlwollender sarkasmus.
alles dabei, wunderbar.

die meter werden länger. 2x habe ich einen hänger, weil ich wohl zu wenig
gegessen habe. dabei habe ich bestimmt 25 gels zu mir genommen.
2500 ckal … scheinbar viel zu wenig.
nächstes mal wirds besser.

Dann das letzte Mal am Dom vorbei, ein letztes Mal über die kleine Wendeltreppe.

Die Streckenabsperrung ist schon abgebaut. Viele Helfer auf dem Weg nach Hause.

Ich habe ganz kurz richtig Schiss davor, im Zielbereich nur noch einen gelangweilten Mitarbeiter vorzufinden.
Aber nix da! 2 moderatoren und bestimmt 10 weitere Helfer sind da und bereiten ein super Willkommen.

Filippo will erst nicht mit auf die Ehrenrunde gehen, aber der Moderator schickt ihn dann durch die letzten Meter und so entsteht die Aufnahme von hinten.

Wunderbar, großartig, Geil. Was für ein Gefühl. Ich habe es geschafft.
Danach kurz die Ernüchterung – Das massage Team hat schon abgebaut und es gibt auch kein warmes Essen mehr.

Aber Hunger habe ich sowieso nicht. Nun schnell nach Hause. Ich bin super happy, aber auch richtig fertig.

Mit jeder Minute merke ich mehr, was ich in den Knochen habe.

Zu Hause wird erstmal 20 Minuten geduscht. Ich war noch nie so salzig. Beim abtrocknen bemerke ich den Sonnenbrand …..

Mir ist kalt. 2 Decken reichen nicht. Filippo kauft 4 Pizzen, während ich duschen bin. Ich esse eine Halbe.

Ich schlafe ein. Wache auf. Mir ist super übel. Damit hatte ich gerechnet, aber wenns dann passiert ist auch doof.

Aber alles bleibt wo es sein soll und nach einigen Minuten schlafe ich ein.

Morgens bin ich fit! Zwar etwas fußlahm, aber fit!
Und IronMan!

 

Yeah!