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Hardcore Chillen

Heute war der chilligste Tag seit langem. Wir haben gefrühstückt und sind dann ganz entspannt losgefahren. Am Blue Lake haben wir unser Auto abgestellt und sind mit einer Flasche Wasser bewaffnet und in Turnschuhen die 4 Kilometer um den See gewandert. Nach der Tour gestern war das echte Erholung. Hätte nicht gedacht, dass ich hierhin nochmal zurückkommen werde, aber so ist das Leben halt 🙂

Ich weiß nicht mehr wirklich, was wir den ganzen Tag gemacht haben…. nichts. Wir sind ein wenig gewandert, haben dann mein Auto abgeholt und dann Milchreis am See gekocht, mjammi. Dann wars auch schön spät und wir wollten uns verabschieden. Die beiden hatten noch einen langen Weg vor sich und mussten wieder im Auto schlafen. Ich habe kurzerhand meinen Couchsurfer Peter in Hamilton angerufen und wir durften dann alle 3 bei ihm übernachten.

Wir haben dann für Peter, seine Frau Doris und den Sohn Craig gekocht und wurden mit Lob für unsere Spaghetti Cabonara überhäuft.


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Tongario Crossing

Am Vorabend traf ich dann etwas zu spät in Rangipo auf Judith und Fabian. Von dort fuhren wir nach Whakapapa Village , wo wir die Naht in unseren Autos verbrachten. Das sollte der Endpunkt unserer heutigen Wanderung werden. Wir packten alle Sachen in einen Rucksack und quetschten uns in ein Auto und fuhren zum Start der Wanderung, Ketetahi Carpark.

Von dort aus ging es dann auch recht schnell los, es war morgens noch recht kühl und wir liefen durch schattigen Wald, bevor wir nach etwa 30 Minuten die Baumgrenze erreichten und uns von der Sonne wärmen lassen konnten. Wir kamen an einigen Huts vorbei und an einigen heißen Quellen, die aber heute nicht von besonderen Interesse waren. Wir wollten das komplette Tongario Crossing an einem Tag machen, 1240 Höhenmeter wollten bezwungen werden und 28 Kilometer zurückgelegt werden. Das Tongario Crossing gilt als schönste Ein-Tages-Wanderung NewZealands, was ich nur bestätigen kann.

Auf dem Weg nach oben zogen wir uns erst stückweise aus, weil es immer wärmer wurde durch Sonne und Anstrengung und dann wieder stückchenweise an, als es mit zunehmender Höhe immer kälter und auch der Wind recht eisig wurde. Uns kamen einige Kiwis entgegen, die aussahen, als wollten sie den Mt Everest bezwingen. “Very icy on the top, be aware” mussten wir uns anhören, aber wir wollten es trotzdem versuchen und dann zur Not halt umkehren, wenn es gar nicht geht.

Aber es ging, sehr gut sogar. Oben war alles unter einer 1m mächtigen Schneedecke begraben, die aber zum Glück kräftig überfroren war, so dass wir ohne Probleme darauf laufen konnten. Wäre meine Dozentin von der Uni Elke mit dabeigewesen, hätte sie alle 2 Minuten “Stunning Views” gesagt. Ich habe es gedacht 🙂 Das war wirklich traumhaft. Und auch das Wetter hat sowas von mitgespielt. Die Tage zuvor auf der Südinsel hatten wir Dauerregen und nachts Nebel, hier hatten wir einen Himmel, der nicht blauer hätte sein können.

Erkennt Ihr eigentlich diesen Berg, diesen Vulkan? Kommt der Euch bekannt vor? Das ist Mount Ngauruhoe, besser bekannt als Mount Doom aus dem Herrn der Ringe (Schicksalsberg). Hier hat Sam den Frodo hinaufgeschleppt und dann den Ring im Berg eingeschmolzen. Fabian und ich waren fasziniert von der Kulisse, man fühlte sich fast als Teil der (fiktiven) Geschichte.

Es war eine grandiose Wanderung, auch wenn sie sehr lange gedauert hat und wir uns freuten, als wir dann schlussendlich am Auto ankamen. Die Beine brauchten dringend eine Entspannung und die sollten sie auch bekommen. Gleich nach Ankunft am Parkplatz fuhren wir los, das zweite Auto holen und fuhren dann im Konvoi die 150 Kilometer nach Wai-o-Tapu, wo wir uns in dem heißen Fluss entspannen wollten.

Ich war zwar schon drin und habe das heiße Wasser genossen, aber abends dort zu sitzen und einige Stunden mit Bierchen zu verbringen, hatte ich mir dann doch alleine und nachts nicht zugetraut.
Als wir ankamen, verließ gerade eine Gruppe von 5 Personen die Badestelle und fuhr mit dem Auto davon. Jetzt haben wir sie für uns alleine, dachten wir. Aber denkste. Wir verbrachten etwas mehr als 2 Stunden im heißen Wasser und es war sehr gut frequentiert. Zum Peak waren 14 Menschen im Wasser und trank Bier/Wein und entspannte sich.

Die Stimmung war wunderbar. Wir hatten Vollmond und eine sonst klare Nacht, der Mond schien auf das Wasser und der dichte Wasserdampf schuf eine gespenstische, aber irgendwie sehr angenehme Athmosphäre. Dazu geselten sich die Kerzen, die wir und die anderen mitgebracht hatten und an den Kalkwänden befestigt brannten.

Anfangs verbrachten wir einige Zeit im heißen Strom, um uns wieder aufzuwärmen und die Muskeln zu entspannen. Aber bereits nach 15 Minuten war mir so unerträglich heiß, dass ich mehr und mehr die Nähe zum kalten Strom suchte und oft auch ganz reinschwamm und dort abkühlte. Natürlich habe ich mir auch die Füße leicht verbrannt, weil der Sand im kalten Strom an einer Stelle brühend heiß war 🙂

Der Bungy Tag war gut, aber das hier und heute war mit Sicherheit und mit Abstand der beste Tag, den ich hier verbracht habe. Danke auch an Judith und Fabian für die schöne Zeit!

Wellington

Diese Morgen war ein trauriger. Ich verlasse die Südinsel mit der Fähre wieder in Richtung Wellington, Nordinsel. Mein Abenteuer in Neuseeland neigt sich dem Ende zu, ich lasse das Tombstone, den Abel Tasman, Queenstown und viele andere tolle Dinge hinter mir. Nach dem Abschied von der Herbergsmutter Lynne und Jacci startete ich “SlowMotion” und rollte den Berg runter Richtung InterIslander, der Fähre nach Wellington. Ich hatte das Ticket online gebucht und die Buchungsnummer nur auf dem Handy als Bestätigung. Als ich dann mit dem Auto richtung Schalter rollte und die Scheibe runterkurbelte, grinste mich die Dame am Schalter an und fragte nur “Are you Lucas? You look like a Lucas” – Nach dem kleinen Smalltalk war meine Laune wieder gut 🙂

Die Überfahrt nach Wellington war klasse, hat mir sehr gut gefallen. Zuerst habe ich eine Mutter und eine Tochter wieder getroffen, die auch schon im Tombstone waren. Sie kamen aus Holland und die Tochter hatte hier studiert und wurde jetzt von der Mutter nach Hause geleitet. Am Abend spielten sie RummyCub und hatten mich gefragt, ob ich mitspiele. Da hatte ich noch verneint (wir wollten ja in die Kneipe), aber jetzt habe ich mitgespielt und leider leider hat die allzu siegessichere Tochter verloren 🙂 🙂 War auch nur fair, so viele Spitzen wie ich mir von den beiden Kääskoppen habe anhören müssen.

Dann verlieren wir den Fjord (heißt hier Sounds) und fuhren auf die offene See hinaus. Die Mutter verschwand kurz daraufhin Richtung frischer Luft und auch die Tochter folgte bald, recht bleich im Gesicht. Ich habe meine Sachen zusammengepackt und bin Richtung Bug marschiert, da wo es am meisten rauf und runter geht. Der Seegang war herrlich und ich bin einige Male ziemlich nass geworden von der Gischt. Im Seegang ein auf und ab von geschätzt 5 Metern zu erleben ist einfach toll!!! Ich will wieder segeln!!!

In Wellington angekommen musste ich mein Auto für 2 Stunden abstellen und mir die Hauptstadt Neuseelands ansehen. Bisher kam Stadt ansehen ja viel zu kurz. Aber die meisten Städte hier sind einfach nicht wirklch sehenswert. Aber Wellington schon. Besonders der Hafen, der Cable-Train, das Parlarment und der Botanische Garten haben es mir angetan. Dann musste ich aber auch schon weiter, weil ich mich abends mit Judith und Fabian wieder treffen wollte, um früh am nächsten morgen das Tongario Crossing zu machen.

Jetzt wird erstmal geschlafen, wahrscheinlich die letzte Nacht in meinem kleinen Auto, das mich immer sicher forwärts gebracht hat.

Picton

Picton hat mich wieder, 10 Tage Südinsel neigen sich dem Ende zu. Von Queenstown nach Picton gibt es nicht viel zu berichten. Bin von Queenstown nach Lake Tekapo gefahren und wollte eigentlich den Mount Cook vom Lookout aus betrachten. Aber dichter Nebel machte mir einen Strich durch die Rechnung. Die Nacht verbrachte ich wieder bei einem Couchsurfer, war gut wie immer 🙂

Am nächsten Tag fuhr ich nach Christchurch. Eigentlich wollte ich dort die Nacht verbringen und mich ein wenig umsehen, aber es regnete dauer und so fuhr ich kurz entschlossen noch weitere 320 Kilometer bis nach Bendheim, wo ich die Nacht in einer schnuckeligen Straße mit kostenlosen Leselicht vebrachte und früh morgens nach Pictorn fuhr, um im “Tombstone” einzuchecken und mal mehr als 12 Stunden an einem Ort zu sein. 25 Stunden sind es jetzt gewesen. Habe hier Jacci und Steffi kennengelernt, beide sind auf Work&Travel hier bzw. in Australien und auf Besuch hier.

Erstmal wurde ausgeschlafen, bis 9.00am, dann geduscht und dann ausgiebig gefrühstückt. Das Frühstück war hier im Tombstone inklusive und nebenbei auch super lecker. Da es den ganzen Tag regnete konnte ich mir weder die Stadt ansehen noch den Weintrail machen. Aber der Alternativplan war auch super. Mit Jacci und Steffi massenhaft Kaffee und Tee trinken, dann Jacci zur Kneipe fahren wo sie arbeites und dann weiter zum einkaufen und in die Bibliothek und das kostenlose, aber langsame Internet nutzen.

Wieder “zu Hause” angekommen ging es mit Steffi in den hauseigenen Whirpool, von aus man auf den Hafen schauen kann. War irgendwie komisch, im überdachten, aber offenen Pool zu sitzen, während es stürmt und regnet. Zum Abendbrot gab es lecker Thunfischnudeln und Schokokuchen. Das Rezept muss ich mir noch besorgen, aber Steffi ist hartnäckig!

Nach 2 Bierchen und einem kleinen Absacker sind wir dann noch 3 Stunden zu Jacci in die Bar und haben Ihr ein wenig Gesellschaft geleistet. Trinkt bitte nie GOLD EXPORT, das schmeckt…. mal so überhaupt nicht. Aber ich musste es probieren 🙂

Am späten Abend habe ich mich dann noch in den Fernsehraum geschlichen und mich zu den anderen Gästen gesetzt, die dort gerade den neuen Indiana Jones schauten. Aber dieser Film ist so unsagbar schlecht, dass ich es dann doch vorgezogen habe, schlafen zu gehen.

Dieser Tag war so herrlich ereignislos, aber er war trotzdem toll. Endlich mal “ankommen” und nich nur auf Kurzbesuch da sein. Freu mich schon ein wenig auf Hamilton, wo ich hoffentlich wieder unterkommen werde, wenn es zurück nach Auckland geht.


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134 Meter

Queenstown, 21th July 2010, 7.45am, mein Wecker klingelt. Ich drehe mich noch einmal um und weiche der bitteren Kälte außerhalb meines Schlafsackes noch ein wenig aus. 2 Minuten später prügelt jemand mit dem Handrücken gegen meine Scheibe, jemand von der Stadtwacht….. Er grummelt nur etwas und reicht mir einen Zettel. “Campen im Stadtbereich wird mit 100 NZ$ bestraft. Entfernen Sie unverzüglich Ihr Fahrzeug”. Erstaunlich, wie schnell man sich aus dem Schlafsack schälen und losfahren kann, um 100 NZ$ zu sparen 🙂

Ich parkte die Karre um stiefelte zu AJ Hackets Bungy. Dort buchte ich final meinen Sprung und gab der Dame die 250 Dollar für den Sprung. Sagenhaft teuer, aber darauf hatte ich gespart und das wollte ich mir antun. Um 9.15am wurden wir vom Bus abgeholt und 45 Minuten später bei der Bungy Anlage abgesetzt. Unterwegs fragte ich mich bestimmt 20x, warum ich mir das antue. Dort angekommen wurde mir erstmal eine Dicke Fette 99 auf meinen Handrücken gemalt. Diese Zahl drückt mein Gewicht in KG zum zeitpunkt des sprunges aus. Ich war fast ein wenig geschockt, 99 Kilo! In Indien warens noch 94. Kein Sport, dazu Bier und Schokolade, sind eben doch nicht ganz ohne. Aber immerhin sieht die 99 von meiner Blickrichtung wie eine 66 aus, also wieder alles im grünen Bereich.

Mit mir angetreten war ein Pärchen aus Bristol, UK. Auch die beiden hatten Ihren ersten Sprung vor sich, waren aber glaube ich nicht ganz so aufgeregt wie ich. Wir wurden dann von einer viel zu gut gelaunten jungen Frau angekleidet und mit vielen Scherzen bedacht und dabei festgezurrt. Schließlich ging es mit der Gondel hinaus auf die Plattform, wo schon fleißig gesprungen und gekreischt wurde. Ich dachte ein weiteres Mal “Das tust du nie”.

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Das was sich beim ersten Bungysprung in meinem Kopf abgespielt hat, kann ich nicht beschreiben, will ich auch gar nicht. Aber …. es war geil!

Ich hatte mir nicht vorgenommen, nicht zu schreien. Aber es wollte einfach raus, war zu geil 🙂 Jetzt bin ich heiser. Von einem 2 Sekunden schrei. Alter Schwede. Nochmal!!!

Queenstown

Nachdem ich gestern von meinen Couchsurfern super freundlich empfangen wurde und auch selbstmgemachte Pizza mitessen durfte und Last Samurai mitsehen musste, schlief ich ein und erwachte ausgeruht am nächsten Morgen. 3 der 4 Amis, die hier wohnen und hier gerade Work & Travel machen waren schon fleißig und lärmten am frühen morgen im Haus. Fleißig fleißig werdet Ihr denken. Aber wenn sie mit Snowboard und Skiern an dir vorbeilaufen verliert man schnell den Glauben daran, dass sie eigentlich gerade zum Arbeiten hier sind. Mir wars egal, die Küche für mich.

Endlich gabs mal wieder heißen Instant Kaffee, die letzten 2 Wochen gabs nur kalte Milch mit Instant, auch mal ganz lecker – aber auf dauer? Dann bin ich für 20 Minuten joggen gegangen, aber bergrunter joggen geht mal gar nicht, Kniee ade. Also schnell Züge für Indien gebucht, damit ich mit Fille auch aus Goa und Bombai wegkomme. Auch gut. Los gings zum Mount Iron, einem Berg am Rande von Wanaka. Von oben hat man einen Traumhaften Rundumblick über Wanaka, die Seen und die umgebenden Berge.
Dann gings auch schon weiter, 67 Kilometer bis nach Queenstown war meine Strecke heute, nicht sonderlich viel, aber natürlich brauchte ich wieder länger als erwartet, aber hier unten auf der Südinsel ist die Landschaft einfach zu schön. Hier wünsche ich mir einen Beifahrer, damit ich einfach nur nach draußen schauen und die Landschaft genießen kann.

Queenstown war und ist mein Ziel bei meiner Reise durch NewZealand. Der Südlichste Punkt, den ich bereisen werde. Enden “tut” NZ erst 160km weiter südlich und die Landschaft wird mit jedem Meter schöner, aber die Zeit reicht einfach nicht. Außerdem muss es ja noch einen Grund für mich geben, nochmal hierhin zu kommen. Queenstown ist nebenbei auch noch Bergfest für mich, die Halbe Zeit ist rum und ab jetzt wird das Land nochmal von unten abgefahren und Sri Lanka rückt immer näher. Und am Wendepunkt der Gezeiten (Herr der Ringe) wollte ich mir etwas gönnnen und etwas Geld auf den Kopf hauen, Unfall hin- Unfall her. Was genau das wird, entscheide ich morgen. Möglich ist hier alles.

So wie Japan das Land ist, aus dem die verrücktesten und nutzlosestens, aber erfolgreichen Ideen kommen, was man aus Plastik, Silizium und Kupfer alles erfinden kann ist NewZealand das Land, in dem man praktisch nichts unversucht lässt, um dem Touristen durch erfinden immer neuer “Attraktionen” das Geld aus der Tasche zu ziehen. Und Queenstown ist die Hauptstadt dieser Bewegung. Hier werde ich schon was finden. Aber ich glaube, ich habe mich längst entschieden. A.J. Hacket ist das Stichwort.

In Queenstown angekommen habe ich auf jeden Fall erstmal eine Jugendherberge gesucht. Und da ich mein Headset in Wanaka vergessen habe und daher auf der Fahrt nichts hören konnte und meinen Akku geschont habe, musste ich sie dieses mal nichtmal betreten sondern konnte schön im Auto sitzend Wireless surfen – Couchsurfer für Lake Takepo gefunden, yeha! Allerdings keiner in Queenstown 🙁 Sackratten!

Solange die Sonne noch scheint, wollte ich auf den Hügel steigen und mir Queenstown von oben anschauen. 23 NZ$ kostet das Returnticket für Adult. Da laufe ich doch lieber hoch. Sprachs und tats. 1 Stunde später war ich dann auch oben und staunte, was der CRAZY KIWI hier geschaffen hatte. Die Gondel, ursprünglich als Aussichtspunkt gedacht war ein wenig erweitert worden. Jetzt gabs es hier auch noch eine Vorrichtung für Paragliding, einen rege angeflogenen Helikopter Port, eine Multifunktionsbungeeanlage, eine Mountainbikepiste und …. einen Sessellift noch etwas weiter den Berg hinauf, wo man dann mit Carts die “900 Meter High Speed” Piste befahren konnte.

Queenstown ist ergendwie wie Disneyland. Nicht dass ich schonmal da war, aber so stelle ich es mir vor. Attraktionen an jeder Ecke, ständig erweitert und verfeinert.

So schön und angenehm es auch war, auf dem Balkon zu stehen und auf Queenstown hinunter zu schauen zu kalt und ungemütlich wurde es, als die Sonne hinter dem Berg verschwand. Eisig! -4 Grad sollen es heute nacht werden und ich werde im Auto schlafen…. Erstmal aufwärmen und dann Abendbrot und Benzin jagen gehen. Aufgehalten wurde ich dann nur noch von Bea, die ich dort oben in der Kälte traf. Sie hatte mit ihrer Mutter das Return Ticket gebucht und die Gondel genommen, was mir zu teuer war. Aber selbst geschenkt hätte ich laufen wollen, glaube ich. Habe mich dann recht schnell wieder von den beiden verabschiedet, weil meine T-Shirt und Pulli vom Aufstieg einfach nass waren und es langsam echt kalt wurde.

Zurück zur Basisstation habe ich dann nur 7 Minuten statt einer vollen Stunde gebraucht. An dieser Stelle nochmal Dank an Klee aus Rotorua. “Lauf hoch und fahre mit der Gondel runter – das ist kostenlos” Ich liebe Insidertips 🙂

Zum Abendbrot gabs Fish & Chips mit Bea/Mum und jede Menge Infos und Erfahrungen aus ihrem Jahr hier in NewZealand. Klasse, wenn man das Land so intensiv genießen kann und nicht wie ich von Attraktion zu Attraktion hetzt. Nach 2 Stunden verabschiedeten sich die beiden in ihr Motel und wünschten mir viel Erfolg für mein Vorhaben morgen.
Ich ging zu meinem Nissan und fing an, Blog zu schreieben. Unterbrochen nur, vom Motor starten, um das Wageninnere wieder etwas aufzuheizen. Gestern habe ich vollgetankt, heute lief der Motor bestimmt eine volle Stunde nur als Standheizung. Bin mal gespannt, wie ich die Nacht bei -4°C verbringen werde und wie voll der Tank morgen noch sein wird.

Fox Glacier

Die Nacht wurde wieder einmal im Auto verbracht, dieses Mal allerdings auf der noch unbequemeren Fahrerseite. Ursache war, dass sich zu dem Thunfisch-Seifengemisch im Fußbereich des Beifahrers auch noch ein halber Liter Milch gesellt hat, dem es anscheinend in seinem Tetrapack zu eng und dunkel war. Kann man ja verstehen, aber in dieser Suppe seinen Schlafsack baden möchte man dann trotzdem nicht.

Nach dem morgendlichen “nur noch ein Viertelstündchen”-Ritual suchte ich die nächste Jugendherberge und machte mich auf. Dort erschnorrte ich mir eine Stunde Akkuladezeit für mein Netbook und loggte mich ins W-Lan ein, dass alle Youthostels hier haben (Stunde kostet 5 NZ$). Und Yeha! Ich hatte eine Couch für heute Abend, in Wanaka. Um 5pm soll ich Mark an seinem Arbeitsplatz abholen, damit wir dann zusammen zu deren WG fahren. Dumm nur, dass ich erst um 7pm da war. Aber ich hatte vorher noch jede Menge vor.

Zuerst habe ich mir “Lake Metheson” angesehen, soll traumhaft schön sein und der Rundweg ein Muss für jeden. Aber diese Beschreibung wird hier ja bekanntlich auf jeden Baggersee angewandt. Daher entschied ich mich, am See angekommen, doch lieber etwas mehr Zeit am Gletscher zu haben. Den Franz Joseph hatte ich ja schon geskippt, aber den Fox Gletscher wollte ich mir auf jeden Fall antun. Beide Gletscher werden aus dem gleichen Aumulationsgebiet genährt und sind annähernd gleich groß, nur ist der Fox der mit weniger Tourismus.

Der Weg zum Gletscher war für einen Geographen schonmal sehr spannend. Endlich sehe ich mal einen “aktiven” Gletscher und seine Naturgewalt. Bisher hatte ich immer nur von quartären Ablagerungen bedeckte Gletscher gesehen. Wahnsinn! Aber natürlich war wieder alles abgesperrt, sobald es spannend wurde.

Hier kann man sich in Gletscherexpeditionen einkaufen und an der Seite von Experten sicher den Gletscher erkunden und spannende Fakten aus erster Hand erhalten. Auf dem Weg zum Gletscher kamen mir 3 Gruppen entgegen, die gerade die gefährliche Reise hinter sich hatte und wohlauf schienen. Ob einer fehlte und ob die Gruppe bei Aufbruch vielleicht doppelt so groß war, kann ich natürlich nicht beurteilen. Aber “der Experte” war keine 19 und marschierte wie Entchenpapa vor der Gruppe von Rentern, die tapfer und schnaufend folgte. Diese “Expedition” hatte den Gletscher bezwungen und dafür annähernd 40 NZ$ bezahlt, p.P. Versteht sich natürlich.

Am Schild “WARNING – Glacier guided groups only past this point” angekommen, ignorierte ich diesen Warnhinweis und stapfte weiter. Klar, irgendwo einbrechen und in einer Gletscherspalte verschwinden und erst nach 1000 Jahren wiedergefunden werden ist schon etwas un”cool”, aber dank der ausgetretenen Pfade der Heerschaaren Rentner musste ich nicht lange nach dem sicheren Weg suchen. Und …. Hey! Die Gletscher schmelzen gerade so schnell, dass ihr mich wahrscheinlich schon nach 20 Jahren wieder im Eis gefunden hättet. Toll, nicht? 🙂

Bin heil zurück, habe nichs riskiert, bin nichtmal auf den Gletscher rauf. Aber 200 Meter näher an ihn ran wollte ich schon und das Eis anfassen. Wie alt mag das Eis sein, dass ich angefasst habe?

Zurück im Auto habe ich mich dann auch sofort auf die Fahrt nach Wanaka gemacht. 260 Kilometer lagen vor mir und ich hatte noch 4 Stunden. Weil die Strecke aber die schöne bisher ist und ich 100x anhalten musste, um zu genießen brauchte ich dann doch etwas länger und kam erst 2 Stunden zu spät in Wanaka an.


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Pancake Rocks

Geweckt von bombastischen Kopfschmerzen und von einem großen Tagespensum etwas gestresst habe ich heute meine Urlaubsplanung für den Urlaub in ferner Zukunft nachhaltig belastet. Beim rückwärts ausparken habe ich einen kleinen Verteilerkasten in Tarnfarben übersehen. Wer streicht das Ding denn auch in Tarnfarben an? Auf jedenfall hat sich dieses Teil ziemlich tief in mein Heck gegraben und Kofferraum, Rücklicht und Stoßstange doch etwas in Form und Funktion beeinträchtigt.

Nach einem Halben Tag richtig scheiße drauf sein habe ich mich entschieden, dass mir das auch in Deutschland hätte passieren können und ich keinen Grund habe, deswegen hier und jetzt sauer zu sein. Ist auch besser so, mein Muskeln im Gesicht danken es mir entspannt. Denn wie wir im Biologieunterricht gelernt haben muss der Mensch 56 Muskeln anstrengen, um grimmig oder mies gelaunt zu gucken, aber zum lächeln benötigt er nur 14. Ich entschied mich also für die “entspannte” Variante und bin damit ganz gut gefahren. Allerdings hilft grimmig gucken schlussendlich bei der Fettverbrennung, fördert aber Falten im Gesicht… Hmmmmm?!
Mein erstes Ziel heute waren die Pancakerocks und Blowholes von Punakaiki, aber daraus wurde vorerst nichts, da ich daran 3x vorbeigefahren bin, weil ich nach etwas spektakulärem Ausschau gehalten habe. Ich bin vorher 2 Stunden Wandern gewesen und habe mir den Pororari River angeschaut. Blaues, eiskaltes Wasser fließt im natürlichen Flusslauf gen Meer. Einzig die als Gehweg dienende und von Menschnhand durch den Wald gefräßte Schneise stört den Eindruck der unberührten Natur ein wenig. Wenn man diesen überall in NZ anzutreffenden Schönheitsfehler einmal weglässt, ein absolutes Muss für jeden Urlauber. Die Pancake Rocks, die ich wieder im Auto sitzend auf der Karte entdeckte und dann auch fand, waren die Zeit nicht wert. Ich fühlte mich an Weimar erinnert, wo auch jeder Stein, den Goethe oder Schiller jemals berührten oder erwähnten, zur Sehenswürdigkeit erklärt wurde, um Schaaren von Touristen anzulocken. “Hier hat Goethe einen Apfel geschenkt bekommen”, “Hier hat Schiller Häufchen gemacht”…. Pancake Rocks….

Der Sonnenuntergang war großartig, die Piste an der Küste sagenhaft schön, aber diese blöden Rocks haben mir jetzt doch ein wenig die Stimmung vermiest. Oder ist es doch die Delle hinten am Auto, die ich gerade wieder gesehen habe?

Punakaiki

Nachdem der Abel Tasman erst mich, dann ich ihn bewzungen habe, machte ich mich auf den Weg Richtung Süden. Irgendwann die nächsten Tage wollte ich in Queenstown ankommen, meinem südlichsten Punkt der Reise. Auf dem Weg dahin gibt es jede Menge zu sehen, davon wollte ich natürlich so viel wie möglich mitnehmen.

Weil die Distanzen zwischen den einzelnen Orten auf der Südinsel teilweise ergeblich größer werden als auf der Nordinsel überlegte ich, einige Kilometer einzusparen und gleich die Straße Richtung Greymouth zu nehmen. Schneller und weniger Kilometer. Aber ich entschied mich für die längere Variante und machte einen Abstecher über Westport. Leider bin ich in den Ort reingefahren, weil der Name so schön westlich klang. Außerdem musste ich mal wieder tanken und der größere Ort versprach günstige Spritpreise. Als ich dann in Westport war dachte ich mir nur “Ja… …. ja… ähhhh…. abhaken, weiterfahren”. Auf meiner Liste der Orte, die man nicht besuchen muss steht Westport jetzt ziemlich weit oben. Und die Spritpreise waren auch nicht der burner.

Den Abstecher zum Kliff habe ich dann doch noch gemacht und wurde mit einer schönen Abendsonne belohnt, allerdings hatte ich auf die Seehundkolonie schlichtweg keinen Bock mehr. Bin dann so straight wie möglich nach Punakaiki gefahren und habe dort eine Dusche gesucht und diese in Form des Youth Hostels auch gefunden (sehr zu empfehlen!). Dort habe ich 2 Engländer (einer war eine -in) und nachdem wir kurz Feindseligkeiten ausgetauscht hatten, es ging natürlich um das Achtelfinale, sind wir zusammen die 3 Kilometer über Landstraße gelaufen, um das einzige Pub in gefühlten 10 Lichtjahren zu erreichen, wo wir das Rugbyspiel sehen wollten. Die “All Blacks” (NewZealand) gegen SouthAfrica.

Das Spiel war ….. Ich kann es gar nicht beurteilen, weil ich weder die Regeln kenne, noch das Spiel zu mögen scheine. Aber die All Blacks gewannen und alle tranken ausgelassen. Ich habe das “ausgelassen trinken” allerdings auf einen Zeitpunkt verschoben, wo ich mir Bier wieder leisten kann. Das hier geht ja gar nicht.


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Abel Tasman National Park

Nachdem ich von der Fähre runter bin, habe ich mir noch ein Backpacker Hostel angesehen, das Tombstone. Es liegt genau am Hafen und ist das erste, was man sieht, wenn man von der Fähre kommt. Habe mich dann aber kurzerhand entschlossen, noch einige Kilometer auf der Landstraß hinter mich zu bringen und bin Richtung Nelson gefahren. Irgendwann hieß es dann wieder, eine schnuckelige Seitenstraße suchen, Motor aus, Schlafsack an, schlafen.

Man schläft im Auto besser, als ich gedacht hätte. Es ist zwar ein Stückchenschlaf, weil man alle 30 Minutenaufwacht, weil irgendeine Gliedmaße abgefroren ist, aber es geht. Wenn man nach dem aufwachen entscheidet, dass es hell genug ist, um den Tag zu starten klappt man den Sitz hoch und startet den Motor. Auf dem Beifahrersitz kann ich gerade leider nicht schlafen, mir ist in einer kurve die Dose Thunfisch umgekippt und in den Fußbereich gelaufen………. !!!

In Nelson habe ich kurzu Zwischenstop gemacht, um ein paar Sachen einzukaufen und um zu tanken. Dann erspähte ich “Kathmandu”, einen Outdoor Ausrüster wie Globetrotter. Obwohl ich keinen Cent mehr für irgendwelche Späße übrig habe, musste ich einfach rein und mir anschauen, was ich mir gerade alles NICHT leiste kann. Danach gings weiter Richtung norden, wo ich mir Cape Farewell ansehen und auf dem Weg dorthin den Abel Tasman National Park mitnehmen wollte. Zur Nacht sollte es dann ein Backpacker mit warmer Dusche in Motueka sein, aber es sollte alles ganz anders kommen.

Gegen Mittag sah ich eine Abzweigung zum Abel Tasman National Park und nahm diese auch. Es ging knapp 10 Kilometer geschlängelt durch die Landschaft, bis die Straße in Marahau endete. Das ist der Startpunkt eines 52 Kilometer langen Tracks. Kurzentschlossen packte ich alles, was ich für eine 3 Tageswanderung benötigte, in meinen Rucksack und stiefelte los. Ich hatte noch 4 Stunden Sonne und wollte noch einige Kilometer schaffen.

Die Router führt entlang der Küste über Hügel und durch den Wald, oft aber auch am Strand. Das besondere ist, dass die Wege Tiedenabhängig passierbar sind. Ich hatte natürlich Pech und musste außenrum stapfen statt einfach durch das ausgelaufene Becken. Aber da die Wege hier wie ein Super-Highway ausgebaut sind, braucht man keine Sekunde darauf zu achten, wo man hintritt. Man kommt einfach sehr schnell vorran. Eine sehr schöne, wenn auch null anspruchsvolle Wanderung.

Nach 17 Kilometern habe ich dann einen total verlassenen Zeltplatz erreicht, niemand dort. Das wunderte mich ein wenig, schließlich hatte ich tagsüber bestimmt 50 andere Wanderer getroffen, die allerdings ausschließlich mit Tagesgepäck unterwegs waren. Jetzt dämmerte es und ich war ganz alleine heir auf dem Zeltplatz im Wald an der Küste. Aber ich hatte ja alles dabei. Schlafsack, Isomatte, Thermomatte und Biwaksack, dazu Taschenlampe, Feuerzeug, Wasser, Bier und Baked Beans in der Dose. Nach wenigen Minuten allerdings kamen Judith und Fabian an und ließen sich auch hier für die Nacht nieder. Sie waren aus Österreich und Bayern und hatten hier das Gymnasium besucht, bevor sie jetzt in Deutschland studieren bzw in Österreich zum Wehrdienst müssen. Das besondere an diesen beiden war, dass sie ausschließlich englisch miteinander sprachen. Mir wars recht, so konnte ich mein englisch noch etwas weiter aufbohren.

Wir machten verbotenerweise ein Feuer, klauten Holz von einem Ferienhaus mit Amerikanischer Flagge und tranken Bier. Am Ende durfte ich in deren Zelt übernachten 🙂 Am nächsten morgen ging es zurück zum Parkplatz. Die beiden hatten mich überredet, doch zurückzulaufen, dann mit dem Auto nach oben zu fahren um dann dort die Runde zu laufen. Das Hochlaufen hätte ich wegen der Tide nicht geschafft. Außerdem ist da oben während des Winters absolut gar nichts los und ich wäre nicht mehr zurückgekommen. Trampen geht halt nur, wenn dort auch Autos vorbeikommen.

Ich bin dann mit den beiden zurück und wir haben uns für in 10 Tagen verabredet, um zusammen das Tongario Crossing zu machen. Mal schauen, was daraus wird. Bin dann mit dem Auto hochgefahren und wollte dort die 3,5 Stunden für den Rundweg nutzen. Soviel benötige ich mindestens, haben die beiden mir gesagt. Die beiden hatten das ganze mit Gepäck zurückgelegt. Ich war “leicht” unterwegs, nur mit Jacke und Kamera bewaffnet. Wasser konnte man unterwegs finden und Nahrung brauchte ich nicht für 3,5 Stunden. Hatte vorher noch gut gegessen.

Naja, aus den 3,5 Stunden sind dann 6 geworden. Es wurde stockdunkel und ich hatte nur das AF-Hilfslicht meiner Kamera. Daher entschied ich mich nach 4 Stunden, meine Route ein wenig zu ändern und das Hut aufzusuchen, der hier in der Nähe lag. In diesem kleinen Haus wollte ich die Nacht verbringen und dann morgen früh weiterlaufen. Als ich dann beim letzten Licht beim Hut eintraf, fand ich dort ein gemütliches Feuer vor und einen Vater mit seinen beiden Söhnen, die dort gerade Ihr Abendbrot bereiteten. Ich Glückskind durfte mitessen und bekam zum Nachtisch noch einen Riegel Schokolade 🙂

Die Nacht war heiß-kalt-heiß-kalt-heiß-….. Ich schleppte meine Matratze neben den Kamin und deckte mich mit meiner Jacke zu. Alle 20 Miunten musste ich einen Scheit Holz nachwerfen, weil es sonst zu kalt geworden wäre. Wirklich viel geschlafen habe ich diese Nacht nicht, aber ich habe überlebt 🙂