Julian wurde im Februar 30 Jahre alt.
Und er bekam von Mutti, Markus und seinen beiden Geschwistern eine Reise nach Griechenland geschenkt.
Wohin die Reise geht, erfuhr er erst am Flughafen.

In der Woche vor Abflug war für unseren Reisezeitraum die Wettervorhersage ziemlich dürftig.
16 °C bei Dauerregen, Sturm und Gewitter. Tolle Aussichten.

Aber am Tag vor Abflug änderte sich die Prognose auf Sturm. Ohne Regen.
Es wurden am Ende Sturm+25°C bei blauem Himmel. – So kann man es gut ertragen :)

Nach der Landung kuschelten meine Geschwister mit einem gigantischen Rosmarin am Flughafen,
danach ging es in unsere wunderbar geräumige Unterkunft im 6ten Stock und von dort ging es in “die Schanze” Athens.

Wir wollten eigentlich nur etwas zu essen jagen und uns noch ein wenig die Beine vertreten.
Zu essen gab es “souvlaki”, “Bifteki”, 2 Sorten Wurst und 2 Sorten Gyrus. Dazu Zwiebeln und ein paar butterweiche Pommes.

Eigentlich esse ich kaum Fleisch. Seit Jahrzehnten esse ich Fisch. Gerne Geflügel. Aber Rind und Schwein? Eher nicht.
Vegetarier werden es in Griechenland sicher schwer haben. Aber mir schmeckte es ausgezeichnet!

Am ersten ganzen Tag schauten wir uns morgens das Parlament an, vor dem die Griehchen so leidenschaftlich gegen die Sparpolitik protestiert hatten. Jeder der ab und zu Nachrichten schaut wird dieses Gebäude kennen.

Danach ging es durch den “National Garden” zum ersten (!!!) Olympia Stadion der Neuzeit. Hier wurden die Olypmischen Spiele 1896 wieder entdeckt. Fille und Julian knackten erstmal weg.

Im Anschluss ging es zum Tempel des Zeus, zum Tor des Hadrian und zur Akropolis. Aufgrund des Nationalfeiertages war der Eintritt fast überall kostenlos. Entsprechend gut besucht war es.

Das “Nachtfoto” ist ein Bild von unserer Unterkunft im 6ten Stock

Am zweiten Tag stand ein Ausflug zum Orakel von Delphi auf dem Programm.
Das Wetter hätte besser nicht sein können.
Blauer Himmel und zweitweise 25°C. Da war selbst ein Bad im Mittelmeer drin.

Das Orakel ist für mich eine der größten Sehenswürdigkeiten in Europa überhaupt.
Umso mehr hat es mich verwundert, dass wir in der “Orakel” Tempelanlage und in der darüber liegenden Anlage zu Ehren des Apoll fast alleine waren.
Doch gerade deswegen hatten wir unglaubliche Momente zu Füßen dieser historischen Pätze.

Zum Abschluss ging es in den “Hafen von Delphi”, 18 Kilometer weit entfernt.
Eigentlich ein Touristenort, doch die so genannte “Krise” hat ihre Spuren hinterlassen.
So gut wie ausgestorben lag der Ort vor uns.
Wunderschön gelegen, aber tot. Leben war in Form streunender Hunde vorhanden,
oder durch das Sortieren handgepflückter Oliven

Am letzten Tag machten wir einen Rundtrip auf die Peloponnes.
Erst ins Theater von Epidavros und der Tempelanlage, in dem das Theater liegt.
Ein riiiiieeesiges Theater mit unglaublicher Akkustik.
Wenn man GENAU in der Mitte steht wie ich auf dem Foto und nur gaaaanz leicht die Handflächen zusammenführt
(kaum mehr als ein leises Klatschen) halt dieses Geräusch sofort und vielfach Verstärkt von den Rängen zurück.
Auch leises Sprechen ist bis zum höchsten Rang zu hören.

Unglaublich! Warum werden Theater heut nicht mehr so gebaut?

Im Anschluss fuhren wir nach Nafplio, einer kleinen Hafenstadt und ersten Hauptstadt Griechenlands nach der Unabhängigkeit.
Dort gabs Moussaka (nationalgericht) und für Julian Tintenfisch.

Auf dem Weg zurück nach Athen lag noch “Mycenae”, der alten Festung des Königs Agamemnon. (Trojanischer Krieg und so)
Leider…. war seit 3 Tagen “Off Season” und er hatte schon zu.
Aber auch von Außen war der Blick in der Abendsonne (Golden Hour) wunderbar!

Auf dem Rückweg, kurz vor Athen, kamen wir noch in den Genuss des Sonnenuntergangs in Feuerrot.
Ein wunderbarer Abschluss dieser kurzen Reise.

Die Griechen waren unglaublich freundlich zu uns!
Kann man nur empfehlen!