Seit Samstag Mittag bin ich in Greifswald und habe den ersten Tag mit ankommen, HSV schauen (SIEG!!!) und der DVD Australia verbracht. Sonntag wollte ich eigentlich anfangen, für Investition zu lernen. Aber “leider” war Traumwetter: Wolkenloser blauer Himmel, 20 cm Neuschnee und minus 4 Grad Celsius. Da wollte Familie Baumann unbedingt in den Thüringer Wald und die Loipe mal wieder unsicher machen.

Gleich nach dem Sonntagsfrühstück ging es los. Aber vorher musste natürlich noch die Ausrüstung zusammengesammelt werden. Natürlich hatte ich keine Langlaufausrüstung mit – Wozu auch? Schließlich bin ich nie zuvor lang gelaufen. Es war schwer, etwas passendes zu finden. Un in der Hitze der Sucherei wurde mir ein “zu jeder gelegenheit schleppst du deine Laufsachen mit, nur dieses Mal haste sie zu hause gelassen”. Naja, es wurde dann noch was. Zusammengeliehen und nicht wirklich passend, aber es reichte.

Auf in den Thüringer Wald und nach 62 Minuten Fahrzeit waren wir da. Noch schnell Ski ausgeliehen und dann stand ich zum ersten Mal in der Loipe. Komisches Gefühl, diese dünnen wackligen Ski unter den Füßen. Und diese schlurfende, leicht hüpfende Bewegung. Nach 30 Minuten war ich komplett durchgeschwitzt. Und nach 40 Minuten wurde mir gesagt, dass ich in der Skimitte eine “wabenstruktur unter den ski habe, mit der ich mich fortschieben kann, wenn ich ruckartig die Fußspitze nach unten/hinten drücke”. Tolle Info… So nach 4o minuten.

Eine kleine Abfahrt, mehrere Anstiege und eine Tiefschneestrecke später waren wir dann wieder am Parkplatz. Ich hatte mich 3 Mal gemault, schon ganz gut fnde ich. Hat großen Spaß gemacht, werde ich wieder tun.

Und das schönste war der nächste morgen. Die beiden Damen haben Muskelkarter, ich überhaupt nicht 🙂