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Archive for March 2014

Archive for March, 2014

Critical Mass

Endlich geschafft 🙂

Meine erste Critical Mass (CM) began “wie immer” – wurde mir gesagt – mit 30 Minuten Verspätung. Also los um 19:30. Wir waren laut Zählung an der Alster 1250 Radfahrer, die auf unterschiedlichsten Gefährten unterwegs waren. Hollandräder, Mountainbikes, Fixies, Tandems, mit Kinderanhänger, mit Anhänger und Boxen drauf – davon gab es einige. Mukke war überall zu hören. Am Treffpunkt (Deichtorplatz) warteten auch 8 Polizisten mit Motorrädern, die uns begleiten sollten. Etwas abseits standen auch 2 Bullies von der Polizei, die den ganzen Zug nach Hinten absichern sollten. Mit einem großen blinkenden “überholen verboten” Schild auf den Dächern. Abgesichert Start war 1930, ich bewegte mein Rad das erste mal 1935. Um 1940 saß ich dann halb, um 1945 fuhr ich langsam der Menge hinterher.

Beim sammeln habe ich noch 2 Komiltonen getroffen, was sehr cool war. Lange nicht gesehen. Wir fuhren durch den Tunnel am Hbf. Die Schwierigkeit, in einer solch großen Gruppe zu fahren ist, vorne ein Tempo zu finden welches bis zum ende mit den üblichen verzögerungen gehalten werden kann. Das gestaltet sich sehr sehr schwierig. Denn auch wenn vorne nur 15 km/h gefahren wird – eine Geschwindigkeit, die jeder, absolut jeder fahren können sollte – , kann es vorkommen, dass der Zug abzureißen droht. Aus der Verkehrsplanung an der TUHH habe ich mitgenommen, dass die meisten Staus daraus entstehen, dass jemand bremst, der dahinter auch, der dahinter auch. Gefahrenlage. Vorsicht. Langsam fahren. Evtl sogar anhalten. Der Verkehrsfluss stockt. “Stau aus dem Nichts” heißt das Phänomen.

Bei der CM sehr gut zu beobachten. Die Lücke wird größer. Die Gruppe weiter vorne will anschließen, der Rest müsste nachziehen. Tut es aber nicht, oder nur stark verzögert. Man “treibt” seine Mitfahrer an, die Lücke zu schließen. Und muss weniger Sekunden später wieder eine vollbremsung auf Null hinlegen – weil vorne an einer Roten ampel gewartet wird. Oft 2-4 Phasen lang, damit das Feld wieder aufschließt. Es wird versucht, das Feld zusammen zu halten. Aber es ist sehr schwierig.

Zwischendurch einige wenige PowerRaser. Einen davon kenne ich. Eine Geographie Student. Er “heizt” zwischen den Gruppen entlang. Mein 28″ Rad ist länger als sein 26″ MTB. Ich kann nicht folgen. Aber auch wenn ich ein wendigeres Rad hätte, er fährt mir zu rasant. Ich traue es mir zu, so zu fahren, ja. Aber ich rechne immer damit, dass die anderen eine unvorhersehbare bewegung machen. Auf dem 2Rad durchaus möglich. An einer Kreuzung machen wir “dicht” – wir “korken”. Patrick, so der Name desjenigen, sagt, dass er im letzten Jahr 2 Rippennrüche hatte und 4 angebrochene Rippen. Alles wegen seiner Fahrweise. Ich staune. Er sieht es ein wenig als “Leistung”. Ich kontere mit “Hirnhautentzündung” und “Herzmuskelentzündung” und “Reha” im letzten Jahr. Nicht wirklich eine Leistung von mir. Aber er ist ruhig. Ich mag ihn trotzdem!

“Kreuzung dicht machen” – was heißt das? Die 1250 Radler fahren als Verbund, klar. Die ersten 400 fahren über die Ampel bei grün, was passiert dann? Die Ampel geht auf Rot. Weil Verbund, darf und muss der Rest der Radler folgen. Auch über eine komplett vom Verkehr belegte Kreuzung. Nun passiert es immer wieder, dass das Feld nicht dicht genug beieinander ist und Lücken entstehen. Autofahrer könnten versucht sein, bei deren Grünphase in eine Lücke zwischen den Radlern zu fahren und im Strom zu schwimmen. DAS ist aber extrem gefährlich. Und deswegen sind unter den ersten 50 Radlern immer einige, die bei Kreuzungen, einmündungen und anderen Problemen an den Rand fahren, Ihr Rad mitten auf die Fahrbahn stellen und so den Weg der Autos blockieren. Selbst wenn sie wollten, könnten sie jetzt nicht mehr in den Verbund eindringen.

Ich selbst dachte, dass ich beim ersten Mal “CM” selbst nicht korken werde. Aber nach 30 Minuten hat es mich gepackt. Bin nach vorne gefahren und habe vorne “mit bestimmt”, welchen Kurs der Tross nehmen wird. Von der Alsterhalle richtung Alster und unten an der Alster nach rechts. Dort entschieden wir. Nach rechts. Ich fuhr mit 4 weiteren mitten auf die Kreuzung und stellte das Rad direkt vor dem Gegenverkehr ab. Und der Tross konnte durchrollen. Die Ampel wurde rot. Für uns, ergo für die Autos grün. keiner hupte. Die Autofahrer kannten die Aktion entweder, waren sehr entspannt oder erkannten, dass es eine “Art Demo” ist und die gleich vorrüber ist. Naja. Gut so. 5 Minuten später kamen immer noch Radler über die Kreuzung und blockierten sie somit. Doch das war NIE ein Problem. Zwar wurde doch ab und zu die Hupe betätigt, doch die KFZ Fahrer waren sehr gechillt. Ich persönlich fand super, dass uns die Polizei Hamburg auf Motorrädern begleitet hat. Als wir die Kreuzung an der Alster “dichtmachten” und somit den Verkehr ein wenig sperrten und sich die Autos stauten kam nach unter einer Minute ein Polizist auf seinem Motorrad über die Kreuzung gefahren. Langsam und für alle sichtbar. Nach dem Motto “Hier ist die Polizei – Alles ist rechtens, wir sind informiert. Warten Sie und dann können sie weiter fahren”. Ein gutes Gefühl, auch wenn es eigentlich ohne Polizeipräsens gehen sollte.

Die Autofahrer haben sich zum sehr großen Teil ruhig verhalten. Einige wenige haben gehupt, einer stieg aus dem Wagen und schimpfte. Eine super Aktion, ich werde bestimmt wieder daran teilnehmen und kann nur jeden ermutigen, auch mal da mitzufahren. TERMIN: Immer der letzte Freitag eines Monats (Startzeit gegen 19:00)

1314

1314 – oder auch 01.03.14

Eine Zahl. Ein Datum, das irgendwie sensationell ist. Ich habe heute meine erste Plastiktüte gekauft. Udo Timmer. Edeka Udo Timmer. Steht drauf. Niemals zuvor habe ich dafür bezahlt. In Sizilien 2007 gab es sie immer dazu, bei jedem Einkauf. Zwei, drei, vier fünf. “Kostenlos”. Ich habe nicht drüber nachgedacht. Aber seitdem achte ich darauf, immer eine Tasche dabei zu haben.

Eigentlich ein Idiotischer Gedanke. Welcher Idiot geht einkauffen, ohne eine Tasche dabei zu haben?!?  Aber es machen unglaublich viele.

Bei meinen Einkäufen bei Lidl/Aldi/Penny/Edeka sehe ich jedesmal Menschen, die an der Kasse 1,2,3 Plastiküten kaufen, je 15 Cent.Jedesmal das gleiche. Berufstätige mit Kindern zu Hause kaufen auf dem Weg nach Hause ein und haben keine Tasche dabei (aus Versehen!!!!) und brauchen eine an der Kasse. Aber JEDESMAL sehe ich Menschen, deren Tagesablauf wahrscheinlich darin besteht, vom Arbeitsamt über den Supermarkt nach Hause zu laufen.

Dass auch diese Mitbürger, die eigentlich keinen Cent zu viel haben wie die blöden Plastiktüten kaufen lässt mich glauben, dass diese Tüten immer noch viel zu billig sind. Es sollten nicht immer nur die aktuellen Herstellungskosten in die Preiskalkulation eingehen. Denn demnach wäre eine Tüte mit 15 Cent wahrlich zu teuer. Es sollten auch die ganzen indirekten Kostenfaktoren mit in diese Rechnung einbezogen werden:

Verschmutzung der Gewässer in den Ländern der Rohstoffproduktion, der Weichmacher und der Farben. Entsorungskosten und Folgeschäden, die durch in der Natur landende Plastikteile enstehen – für Jeden einzelnen. Und natürlich nicht zuletzt der Verbrauch eines endlichen Rohstoffes!