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Archive for September 2010

Archive for September, 2010

Wir waren erfolgreich!

Die “Rasenrammler” haben beim Hallenturnier in Stapelfeld einen guten Platz vierten Platz gemacht und sind schon jetzt heiß auf das Winterturnier von CatsSports im Januar.

Nach fast einem Jahr ohne Sport gehts jetzt wieder rund, das Runde will ins Eckige. Auch wenn der Muskelkater mich die nächsten 3 Tage behindern wird, das geht vorbei. Der Ball rollt wieder!!! Endlich

Unsere beiden Teams

(stehend v.l.: Marino, Dennis, Fabian, Jan, Tim, Florian

Lukas, Maurice, Michi)

Kot auf den Sportlerzimmern

Das Hamburger Abendblatt schreibt über die Commonwealth Games in Delhi, die in 10 Tagen starten sollen. Weil Philippa und ich auch dort waren und wir von oben das Gelände begutachten konnten, hier ein Bericht aus Delhi 5 Wochen später. Grandios finde ich die Rechtfertigung des Generalsekretärs des Organisationskomitees Jeder hat bei Sauberkeit andere Maßstäbe. Westler haben andere Maßstäbe, gleichzeitig haben wir andere Maßstäbe.“

(gefunden auf http://www.abendblatt.de/sport/article1639800/Kot-auf-den-Sportlerzimmern-Indien-droht-Riesen-Blamage.html)

Die Commonwealth Games in Neu Delhi drohen zu einem Debakel für Indien zu werden. Das Land scheint völlig überfordert.

Neu Delhi . Unhaltbare Zustände bei den Commonwealth Games in Indien: Eine Brücke stürzt ein, das Athletendorf starrt vor Dreck, Teilnehmer fürchten Krankheiten und Anschläge. Dabei sollten die Spiele zum Aushängeschild der aufstrebenden Wirtschaftsmacht werden und die Inder mit Stolz erfüllen. Die Organisatoren versprachen „die besten Spiele“ jemals, doch zehn Tage vor Beginn der Mega-Veranstaltung in der Hauptstadt Neu Delhi reißt die Pannenserie nicht ab. Die ersten Sportler haben ihre Reise nach Neu Delhi bereits abgesagt. Indien, das im kommenden Jahr seine Formel-1-Premiere feiern will, droht eine gigantische Blamage. Die „Hindustan Times“ schreibt gar von einer „nationalen Schande“.

Der Chef der englischen Delegation, Andrew Foster, sagte der BBC am Mittwoch, die nächsten 24 bis 48 Stunden seien kritisch, die Situation stehe „auf des Messers Schneide“. Der Präsident der Commonwealth Games, Michael Fennell, bat um ein Krisentreffen mit Premierminister Manmohan Singh. Längst sind die Spiele in Indien zur Chefsache geworden. Der Jamaikaner Fennell hatte sich am Dienstag über unhaltbare hygienische Zustände im Athletendorf beklagt. Singh will nun selber darüber wachen, dass ordentlich geputzt wird:Er hat die Behörden angewiesen, ihn täglich über die Säuberungsarbeiten zu informieren.

Die „Times of India“ berichtete am Mittwoch über die verheerenden Eindrücke der ausländischen Delegationen, die das Athletendorf vor dem Eintreffen der ersten Sportler an diesem Donnerstag inspiziert hatten. Die Besucher hätten „Scheiße in Zimmern“ bemängelt, in den Betten lägen Straßenhunde. Die Toiletten seien „ekelhaft“, die Elektrik sei unsicher. Die Gebäude seien voller Müll und die Bedingungen schlicht „nicht akzeptabel“.

Wenig überzeugend wirkte die Rechtfertigung des Generalsekretärs des Organisationskomitees, Lalit Bhanot. „Es ist kein so großes Thema, dass wir uns dafür schämen sollten“, sagte er. „Jeder hat bei Sauberkeit andere Maßstäbe. Westler haben andere Maßstäbe, gleichzeitig haben wir andere Maßstäbe.“ Vorsichtshalber kündigte das schottische Team am Mittwoch schon mal an, die Anreise „um ein paar Tage“ zu verschieben, um den Organisatoren Zeit zu geben.

Denn mit Putzen ist es nicht getan. Die Organisatoren werden zwar nicht müde zu betonen, dass zur Eröffnung der größten internationalen Sportveranstaltung des Jahres nach der Fußball-WM alles fertig sein wird. Immerhin hatten sie fast sieben Jahre Zeit. Doch erst am Dienstag stürzte eine neue Brücke ein, über die Fußgänger vom Parkplatz zum Nehru-Stadion gelangen sollten, wo die Spiele am 3. Oktober eröffnet werden sollen. 23 Bauarbeiter wurden verletzt. Im selben Stadion brach am Mittwoch ein Teil einer Zwischendecke ein.

Und das sind nicht die einzigen Probleme. Neu Delhi befürchtet den schwersten Ausbruch von Dengue-Fieber seit fünf Jahren, mehr als 2400 Erkrankungen und mindestens vier Tote verzeichnen die Behörden bislang. Hoch-Zeit der von Moskitos übertragenen Erkrankung ist gewöhnlich im Oktober – wenn die mehr als 7000 Sportler aus den Commonwealth-Staaten um Medaillen kämpfen. Die Mücken fanden in den vielen Baustellen, in denen wegen eines ungewöhnlich heftigen Monsuns das Wasser stand, optimale Brutbedingungen.

Angst verbreiten nicht nur Krankheiten, sondern auch Terroristen, die in Indien immer wieder Anschläge verüben. Am Sonntag schossen Attentäter in Neu Delhi von einem Motorrad aus auf einen Touristenbus, zwei Besucher aus Taiwan wurden verletzt. Die australische Diskus-Weltmeisterin Dani Samuels zog nun die Notbremse und gesellte sich zur wachsenden Gruppe der Sportler, die ihre Teilnahme absagten. Auch eine Goldmedaille sei es „nicht wert, mein Leben dafür zu riskieren“, meinte Samuels.

Dass die Spiele dafür sorgten, dass die miserable Infrastruktur in Neu Delhi in den vergangenen Jahren deutlich verbessert wurde, dass etwa die Metro ausgebaut und ein neuer Flughafen eröffnet wurden, geht in dem Chaos inzwischen völlig unter. „Indien ist weltweit beschämt worden – durch Politiker und Beamte, die sich als gleichgültig, unfähig und möglicherweise korrupt herausstellten“, schrieb die „Times of India“. „Jetzt steht Indien gedemütigt da. Die Welt weiß, dass die Brücken, die wir bauen, kollabieren; dass wir nicht einmal Toiletten sauber halten können.“


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Im Feindesland!

Als Fußballfan neigt man gerne dazu, seinen eigenen Verein etwas durch die “rosarote” oder wie “wir” sagen “schwarz-weiß-blaue” Brille zu sehen. Das ist bei mir natürlich nicht so 🙂

Wenn es um Fußball geht, bin ich Hamburger. Da wird Altona angefeuert, St. Pauli und der HSV, selbst Lübeck bekommt als “Großraum Hamburg” noch Symphathien ab. Aber wenn es zum Derby kommt, gibt es nur einen Verein!!!

Und um meinen HSV zu unterstützen, habe ich mir dieses mal etwas ganz besonderes ausgedacht. Ich habe mich als Pauli Fan getarnt ins Stadion geschlichen, mitten unter die Pauli Fans. Gekleidet in eine Braune Jacke, eine zerschlissene Jeans und vergammelte Schuhe. Meine Tarnung war perfekt – Nur auf Schal und Vereinsabzeichen habe ich verzichtet. Niemand hat mich erkannt.

Meine Taktik bestand darin, die Fanaktivitäten der Zecken zu stören. Bei der Choreographie machte ich demonstrativ nicht mit, wenn Jarolim (natpürlich zu Unrecht!!!) ausgepfiffen wurde, belehrte ich die um mich herumstehenden “das sei wirklich Foul gewesen” und beim Torjubel der Zecken strafte ich ich sie mit vernichtenden Blicken und verfluchte sie für den Moment.

Geholfen hat es leider recht wenig!

Wie kam ich zu der Karte? Unverhofft kommt oft! Martje, eine Freundin von mir und glühender Fan dieser Ansammlung mittelmäßiger Fußballspieler, ist im Besitz einer Dauerkarte. “Leider” musste sie für dieses Wochenende nach Braunschweig und hat die Karte an mich abgetreten. Ganz stark!

Die Fotos sind kommentiert, also wieder die SlideShow anstellen.

Hier sind aber noch 3 Videos, die ich nicht in die Fotoshow einbinden kann:

Die Auflaufmusik der Zecken: “Hells Bells” von “ACDC” – In diesem kleinen Stadion und mit der daraus resultierenden Stimmung kommt das suuuuuuper. Nur …. die Speaker sind Mist! Wenn die am Millerntor sich bessere Boxen leisten konnten, wäre das Erlebnis noch 10x besser!

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Bildungsferne Bürger aller Vereine singen gerne diesen Song mit dem Text “Ihr seid Zecken, assoziale Zecken. Ihr schlaft unter Brücken – Oder in der Bahnhofsmission

Und was singen die “Zecken”?

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Dann patzte leider die HSV Abwehr und die Zecken schossen ein Tor. Der kollektive Jubel um mich herum war schrecklich. Aber der Song …. Weltklasse! (wenn auch geklaut) BLUR mit SONG 2 – Wahnsinn!

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Zum Glück gings noch 1:1 aus, weil Magier Petric zugeschlagen hat. Meine Derbystimmung und die damit verbundene Abneigung gegen St. Pauli ist noch da, aber ab morgen ist alles wieder gut. Dann mag ich Pauli wieder.

Und wenn der gegen uns gewonnene Punkt den Zecken am Ende hilft, nicht abzusteigen, ist allen geholfen!

Nur der HSV 🙂

Zum starten der Bildershow mit Kommentaren auf “View with PicLense” klicken!

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2010-09-03_Jaipur_087

Good old Germany

Back in Germany, finally. Bright blue sky and sunshine in Hamburg and a nice scenic flight around Hamburg. The pilot was so kind to orbit Hamburg 2 times so we had nice and stunning views of one of the most beautiful towns in the world. In the past I arrived many times in Hamburg by plane, but either it was cloudy or night so I never saw the city in daylight. It was amazing.

Of course Hamburg does not have a Taj Mahal, there aren´t mountains, wild rivers, no black beaches or blue water. But there is something else you can´t describe with words. And needless to say it is my hometown!!!

The flight was o.k. although it was the worst of all flights this year. The airline was the russion Aeroflot, an airline wich was not allowed to enter Europe 20 years ago because of lack of safety. The plane was small and older than me, the seats uncomfotable and the food the same as in indian planes – awful. You can´t comare the cold potatoes and old rolls with the noodles and fish I got in the Air Singapore flight from Singapore to Auckland. But worse than the food was the fact, that not a single stuardess or stuard was able to talk english. Even on the International Airport of Moscow it was quite difficult to communicate with the russion people. In India it wasn´t a problem.

We flew 9 times during our trip through India and Nepal and we never had more than 10 minutes delay. In Moscow we had almost 2 hours. But it wasn´t that bad because we both were sick again and the airport toiles are better than the one in the plane. And we had time to buy presents for our parents at home, because we spend the last two days in Jaipur just relaxing and doing nothing in the hotel, trying to cure our disease.
When we arrived in Hamburg our family and two friends welcomed us. It was fantastic to see them again and breath the cold and fresh Air in Hamburg. Thanks to my father for the best cup of coffee I´ve ever had.

Jaipur

Unsere Indienreise ist so gut wie zu Ende, jetzt haben wir noch 2 Tage in Jaipur verbracht und sitzen in Delhi im Indira Ghandi Flughafen und warten auf Aeroflot – GurkenAirline! Die Fahrt von Jaipur hierher war sehr angenehm – Wir hatten uns einen Zug genommen. Eigentlich wollten wir die Strecke mit dem Bus machen, aber wir haben erstmal genug von Busfahren in Indien. Von Fathepur nach Jaipur haben wir wieder 10 Stunden gebraucht und waren in Jaipur doch gut geschafft. Beide haben wir Kopfschmerzen und sind erkältet, dazu der Reisestress und die Hitze waren wohl doch etwas zu viel für uns.

Jaipur ist eine der interessantesten Städte Indiens und es gibt jede Menge zu entdecken, zu sehen. Anzahl der Sehenswürdigkeiten, die wir besucht haben: Null. Wir waren einfach übersättigt von der Kultur dass wir am Ende nicht mehr wirklich hätten genießen und aufnehmen können. Früh am Donnerstag morgen holten wir uns eine Ryckshaw und fuhren zum Fort 12 Kilometer außerhalb von Jaipur. Der Fahrer wollte warten und uns dann wieder zurücknehmen. Wir hatten beide Kopfschmerzen und waren nicht wirklich fit, trotzdem wollten wir erstmal losfahren und den letzten ganzen Tag nutzen. Als wir am Fort ankamen, mussten wir erstmal einige hundert Stufen hinaufsteigen, um zum Eingang zu gelangen. Man kann sich auch einen Elefanten mieten, aber das ist erstens teuer, zweitens unnötig und drittens tierquälerei. Elefanten finden bergrunterlaufen nämlich gar nicht so toll wie immer behauptet.

Wer es trotzdem gemacht hat, für das “Erlebnis”, saß zu zweit auf dem Rücken eines Dickhäuters, der Führer saß auf dem Kopf des Tieres und zu Füßen hatte man 1-2 Inder, die nebenherliefen und ihre Ware anpriesen. Eine doch recht korpulente Frau machte auf einem Elefanten sitzend ein so missmutiges Gesicht, dass wir nicht beurteilen konnten, was die Ursache sei. War es, weil sie den lästigen Verkäufer nicht loswerden konnte und dieser die Stimmung ruinierte oder weil sie sich überlegte, ob nicht besser sie den Elefanten tragen sollte.

Oben angekommen sind wir erstmal am Eingang vorbei straight geradeaus weiter zum 2ten Aufgang zum vor. Von dort kann man über das Dorf nach oben zum Fort steigen und nicht wie wir von der Hauptstraße aus. Wir wollten einfach nur ausruhen, etwas essen und Tee trinken, aber den gab es nicht. Also gingen wir durch die ~15 fliegenden Händler und setzten uns auf die Mauer. Nach wenigen Minuten merkten die Inder, dass wir nichts kaufen und dass sie nur ihre Zeit verschwenden, sie wandten sich wieder den anderen Touristen zu. Ich zückte meine Kamera und fing an, die anderen Touristen zu fotographieren, wie sie umringt und belagert werden. Die verschiedenen Arten, mit dieser Belästigung umzugehen war für Fille und mich sehr interessant und lustig mit anzusehen. Einige Japaner/Chinesen hatten sich einen Blog Postkarten gekauft und wurden umso härter bedrängt – Wer einmal weich geworden ist, bei dem klappts sicher noch ein weiteres Mal.

Es gab kleine Wasserpumpen, Puppen, Armreife, Hochglanzkataloge und allerlei anderen Schnickschnack, den niemand wirklich braucht. Einige der Verkäufer störten sich daran, dass wir da saßen, sie bei ihrer Arbeit fotografierten und viel lachten. Andere fühlten sich angesprochen, die Touristen noch arger zu bedrängen und machten sich einen Spaß draus. Als wir dann nach fast einer ganzen Stunde wieder aufbrachen, kam zufällig ein “neuer” Inder an, der uns Sachen andrehen wollte. Natürlich hatte er nicht mitbekommen, dass wir da über eine Stunde saßen und uns darüber lustig machten, wie man hier mit “uns” Touristen umgeht. Er hielt uns seine Holzelefanten “very cheep and special preiz for you” unter die Nase und schaute uns erwartungsvoll an. Wir zückten spontan die Ringe, die sich Fille vorgestern in in Fathepur gekauft hat (6 Armreife, wirklich schön! (Ich muss das sagen :))) und hielten sie ihm unter die Nase, tragen ganz nah an ihn ran, fassten seinen Arm an und redeten im schlechtesten Englisch auf ihn ein. “one fohr dschast twenti ruppies!” “Veri gud preiz fohr weri gud frend!”.

Wir sind noch nie einen Inder so schnell losgeworden wie ihn. Sagenhaft wie schnell man sie loswird, wenn man selbst distanzlos, unverschämt und dreist auftritt und ihnen damit zeigt, wie sie mit uns umgehen. Auf dem Weg zurück vom Fort zur Straße kamen uns die ganzen Elefanten entgegen, beladen mit Touristen, umgeben von Verkäufern, die von unten Ware feil bieten. 2 Elefanten, mit Jugendlichen beladen, wurden hart bedrängt. Wir sahen uns zum eingreifen genötigt, griffen wieder zu unseren Armreifen und stellten uns in Indermanier neben die Elefenten, reckten die Arme empor und hielten unsere Ware so weit Richtung Touristen wie wir konnten. Dazu redeten wir auf sie ein, dass jeder Marktschreier neidisch geworden wäre. Die 2 Inder schauten uns ganz ganz böse an und verschwanden – die Touris auf den Elefanten lachten.

Wir stiegen in unsere Ryckshaw und fuhren zurück nach Jaipur – Ohne das Fort betreten zu haben.

Am nächsten Tag waren wir erst Fein essen und danach noch im Kino. Dazu suchten wir uns ein besseres Restaurant und wollten ein einziges Mal richtig chick essen gehen. Doch leider wollten die Inder nicht, wie wir wollten. Wir bestellten frisch gepressten Ananassaft, dazu Lassi und ein Dosa (wie ein Crepe, gefüllt mit Zwiebeln und Kartoffelbrei). Das Lassi war Milch und warm, der Ananassaft war frisch geöffnet und dazu noch mit Wasser gesreckt. Auf die Frage, warum wir denn keinen frisch gepressten Ananassaft bekommen haben wurde nur gesagt, dass es eben solcher sei. Sicher. Nach 4 Wochen mit täglichen mehreren frisch gepressten Säften will uns diese Nase vormachen, dass es sich um frisch gepressten Saft handelt. Das ist wie zu behaupten, dass es Seide sei, obwohl auf dem Schild “Polyester” steht. Oder Orginal Elfenbein Armreife… oder oder oder.

Damit wurde leider nichts aus “schön essen gehen” mit Nachtisch, Cocktails usw.. Wir sind dann eben zu McDonnalds und haben uns noch eine große Coke Light gegönnt. Immerhin etwas. Der Kinofilm “LAFANGEY PARINGEY” war auf Hindi, ohne Untertitel. Wir verstanden kein einziges Wort. Aber die Story war so linear und einfach gestrickt, dass man keine Schwierigkeiten hatte. Mann überfährt Frau, Frau ist daraufhin blind, Fahrer flüchtet. Die beiden kennen sich. Er fühlt sich schuldigt und kümmert sich um sie, hiflt ihr ihren Traum zu verwirklichen, Tänzerin bei INDIEN SUCHT DEN SUPERSTAR. Naja, sie verlieben sich.

Während des ganzen Films wird keine Haut gezeigt, die durchaus ansehnlichen Frauen im Film sind zugenknöpft bis obenhin, aber doch sehr körperbetont gekleidet. Der Film spielt in Bombay, wir erkennen viele Straßen wieder. Auch wenn sie im Film nicht unter Müllbergen begraben sind. Am Ende küsst sich das Pärchen, der ganz Saal klatscht und johlt. Und darauf brechen alle auf. 2 Minuten später ist der Saal leer. Außer mir und FIlippa sitzen nur noch etwa 10 andere im Kino. Und jetzt erkennt man auch – Es sind ALLES auch Touristen, die sich wahrscheinlich genau so über die Inder wundern. Stürmen 5 Minuten vor Filmende raus, als gäbe es da etwas umsonst, als würden sie etwas wichtiges verpassen ….

Bollywood eben!

Fathepur – Geisterstadt

Eine Stadt, geplant und gebaut innerhalb weniger Jahre, verlassen nur wenige später. Der neue Herrscher wollte sich einen neuen Pallast bauen, sein Matchzentrum durch eindrucksvolle Bauten hervorheben und dazu schien ihm Agra nicht geeignet zu sein. Also auf nach Fathepur und eine Anlage für mehrere 10.000 Menschen errichtet. Dumm nur, wenn es weit und breit kein Wasser gibt. Das hatte natürlich niemand bedacht, und so musste die Stadt nach nur wenigen Jahren wieder aufgegeben werden. Dumm gelaufen.

Brütende Hitze und Kopfschmerzen hielten uns heute nicht davon ab, auf dem Weg von Agra nach Jaipur, unserer letzten Station in Indien, noch Fathepur mitzunehmen. Gibt nicht viel zu sagen, nur zu sehen.