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Archive for July 2010

Archive for July, 2010

Sigiriya

Aufgewacht bin ich von Kopfschmerzen, durch Müllverbrennung verursacht. Irgendjemand fackelte um 6.00am seinen Müll ab und der Duft zog in Zimmer. Machte aber nichts, keine 10 Minuten später holte mich Maas ab und brachte mich zum Busbahnhof, von wo aus ich nach Dambulla fuhr. Die Fahrt dauerte 4 Stunden und ging übers Land. Zwischendurch hielt der Bus an und alle Leute stürmten raus. Ich hatte ein wenig Bammel, das hier soll Dambulla sein, mein Zwischenziel? Ich drehte mich fragend um und fragte die im Bus verbliebenden Lanka, wo wir denn gerade sind und ob das der richtige Bus nach Dambulla ist. Ich wurde von vielen fragenden Augenpaaren angeschaut…. keiner konnte Englisch. Na toll!

Aber der Busfahrer, der auch draußen war, konnte mich schließlich erlösen und sagte, dass es der Bus nach Dambulla sei. “were going to Dambulla but not now. Now its Tea-Time”… Wow 🙂

Schließlich in Dambulla angekommen suchte ich den Bus und nach 45 Minuten des Wartens gelangte ich schließlich nach Sigiriya. Schön zu sehen, dass der Bus für 13 Kilometer 1,5 Stunden benötigt. Aber wenn man alle 20 Meter anhält, ist das auch kein Wunder. Ich verstehe die Menschen hier nicht. Alle 150 Meter wartet jemand und will einsteigen und der Bus hält auch jedesmal an und lässt die Menschen rein. Warum bewegen die sich nicht aufeinander zu, während sie stundenlang warten und erleichtern so den ganzen Betrieb? Auch wurde der Bus so unglaublich voll, dass mein Rucksack von mir gerissen wurde und ich ihn vorerst nicht wieder sah. Hatte die letzte Stnde ziemlich Bammel, da in diesem Rucksack bis auf meine Kamera und mein Portmonee alles war, was ich besitze. Beim Aussteigen stellte ich fest, dass der Fahrer meinen Rucksack aufs Dach geworfen hatte … Da fuhr mein Rucksack also die letzte Stunde. Das war ein Schreck 🙂

Im Bus war ein echt durchgeknallter Schotte, mit dem ich in Sigiriya angekommen das Museum besuchte, es aber innerhalb von 10 Minuten abhakte. Langweilig und kaum informativ. Im Anschluss besuchten wir die Stätte von Sigiriya. Sigiriya, Polonnaruwa und Anuradhapura sind 3 alte Städte, die jeweils in Ihrer Hochzeit die Hauptstädte von Sri Lanka waren. Dieses Kultur -Dreieck kann man hier besuchen und dafür muss man das 50 US$ Ticket lösen. Ich wollte aber nur Sigiriya sehen und zahle nur das Single von 25 US$.

Hätte ich gewusst, dass ich in Sigiriya eine Reisegruppe aus Europa kennenlernen werde und sie mich fragen werden, ob ich mich Ihnen anschließen möchte…. ich hätte gleich das 50 US$ genommen. Egal. Vorweggenommen, ich traf auf eine Gruppe von 2 Deutschen, 3 UK und einer Kanadiering und schloss mich ihnen an. Sie machen hier 3 Monate lang auf Lehrer und unterrichten die Lanka in Englisch. Jetzt hatten sie sich für 4 Tage einen Bus mit Fahrer gemietet und fuhren über die Ich durfte mich und warf meine Pläne über den Haufen, was ich mir alles ansehen wollte. Denn diese Gelegenheit ist so grandios.

Heute haben wir Sigiriya gemacht und morgen und übermorgen kommen dann die anderen beiden dran. Sigiriya war so schön und so imposant, dass ich eigentlich die Bilder sprechen lassen möchte. Aber leider ist hier nur Modem Internet angesagt, also müssen meine Worte erstmal reichen. Aber ich werde die Fotos später hinzufügen, liegen schon auf meinem Rechner zum hochladen bereit 🙂

Am Abend gabs noch Arrack, das Nationalgetränk. Ein Leckerer Kokosschnaps, der wie Rum schmeckt. Total lecker!

Traumhafte Gruppe! Lucky one! Manchmal 🙂

Colombo – Kandy

Vinee wollte um 6.45am aufstehen, um ganz früh am Amt zu sein, aber er entschied sich dann glücklicherweise doch, bis 9.00am zu schlafen. So konnte ich etwas mehr Zeit im Bett verbringen und Musik hören, bevor es dann nach einem leckeren Frühstück (Milchreisriegel) in die Stadt ging. Ich muss mich einfach nochmal auf diesem Wege bei meinen Gasteltern bedanken, sie waren so unglaublich freundlich und hilfsbereit, sowas erlebt man selten.

In der Stadt angekommen haben wir 2 Stunden lang Postämter abgeklappert, um meine Wintersachen von hier nach Hamburg zu schicken. Ich habe wenig Lust, Schlafsack, Isomatte, 2 Pullover, NZ Reiseführer und NZ Straßenkarte jetzt 4 Wochen mit mir herumzuschleppen. Das Problem hier ist nur, dass man hier keine Kartons kaufen kann, aber Vinee fragte sich durch und bestach einen der Postamtmenschen und wir bekamen einen alten Karton, wo ich fast 10 Kilo Gepäck verstaute und nach Hamburg schickte. Wird in 6 Wochen ankommen, also nach mir. Adressiert ists an Muddi 🙂

Im Anschluss fuhren sie mich zum Hauptbahnhof und setzten mich ab. Ich wollte gleich nach Kandy weiter, weil es in Colombo nichts zu sehen gibt, es heißt, dreckig und crowded ist. Am Bahnhof angekommen wollte ich Tickets kaufen, aber erste und zweite Klasse war ausverkauft, also musste ich Schlange stehen und ein 3rd Class Ticket erstehen. Da ich bis Kassenöffnung aber noch 45 Minuten Zeit hatte habe ich den ersten in der Schlange ganz naiv gefragt, wie denn “Zug fahren” hier in Sri Lanka funktioniert. Auch er war super hilfsbereit und gab mir sehr viele Infos. Als dann um 1:30pm die Kasse öffnete, drängten 4 Hände durch den kleinen Kassenschlitz und alle wollten Klasse ½ Tickets ergattern, die reserviert, aber nicht abgeholt wurden. Maas (so hieß der Knabe) kaufte 3 Tickets, drückte mir eins in die Hand und sagte: “Welcome to Sri Lanka”

Ich war sowas von platt! Manchmal bin ich wirklich ein “Lucky One”, wie ich oft zu hören bekomme. Sollte ich anfangen, daran zu glauben? Wir sind dann noch 2 Stunden durch Colombo gelaufen und ich habe einige Sachen wie Obst, Regenschirm und Adapter gekauft. Anschließend gings zurück zum Bahnhof. Der Zug fuhr ein und füllte sich rasch mit Menschen. Die erste Klasse war der letzte Wagen mit Glasfront nach hinten. Vom Sitzkomfort würde ich die erste Klasse in Sri Lanka mit der nicht vorhandenen dritten Klasse in Deutschland vergleichen, aber das war egal. Die Fahrt über alte Gleise war ein echtes Erlebnis. Es wipte wie blöde rauf und runter und es war recht heiß, aber es war doch sehr entspannt und angenehm. Maas hörte von meinen Plänen, mit meiner Schwester von Goa nach Mumbai in der Sleeper Class zu fahren, 14 Stunden in der schlechtesten Klasse Indiens und riet mir ganz dringend davon ab. Als er mich dann überzeugt hatte und ich sagte, ich werde umbuchen, wenn ich das nächste Mal Internet habe zog er sein Notebook heraus und ging mit seinem o2 Stick online…….

Wie dumm muss ich geschaut haben, als wir mitten im Dschungel in Sri Lanka durch die Pampa fuhren und er plötzlich mit einem Notebook und DSL Geschwindigkeit vor mir sitzt….. Long story Short, liebe Philippa. Wir haben jetzt Klasse 2a Tickets für je 20 Euro statt der 6 Euro. Ich hoffe, das erleichtert dir deinen Start in die indische Kultur 🙂

In Kandy angekommen…. wurde ich auf einen Tee in sein Elternhaus eingeladen, wo ich 3 Stunden mit seiner Familie verbrachte und fleißig Tee getrunken habe und schließlich noch Abendbrot bekam. Die Frauen kochten, Maas, sein Schwiegervater und ich aßen. Hier essen die Männer zuerst, dann die Kinder, dann die Frauen. Das ist hier so üblich, die Frau hat sich darum zu kümmer, dass es der Familie gut geht. Um “den europäischen Gast” nicht zu beleidigen, war die Ehefrau von Maas mit am Tisch und leistete uns Gesellschaft, wie mir später erklärt wurde. Ein Traum.

Nach dem super leckeren Mal, viel Lachen und Spaßen mit den Kindern von Maas und dem verkosten einer ekelhaften Frucht (sorry, schmeckt unglaublich furchtbar, stinkt wie hölle und hat die konsistenz von Baggermatsch- Maas findet sie auch gräßlich!) wurde ich dann noch im Haus eines Freundes abgesetzt, wo ich jetzt die Nacht verbringen werde.

Lucky One?

Colombo – angekommen

Der Flug nach Cololmbo war von heftigen Turbulenzen begleitet, Luftloch jagte Luftloch und es rüttelte uns ganz schön durch. Der Kapitän hat das Personal 2x aufgefordert, sich ebenfalls festzugurten und den Boardservice zu unterbrechen, sowas habe ich bisher auch noch nicht erlebt. Auf dem Flug habe ich Vineeh kennengelernt, der in Sidney arbeitet und jetzt nur für 4 Tage nach Cololmbo kommt, um seinen Reisepass zu verlängern. Er war seit 3 Jahren nicht mehr zu Hause und seine Familie holte ihn ab. Da der Flughafen nördlich von Cololmbo liegt und das Haus seiner Eltern südlich davon bot er mir sofort an, mich bis Cololmbo mitzunehmen. Super! Das beste war aber, dass mir seine Mutter anbot, die Nacht bei Ihnen zu verbringen, Trauuuuumhaft!

In Cololmbo gelandet war ich total übermüdet und etwas von der Hitze genervt, die hier auch nachts um 1.00am herrscht. Das Gepäck war schon da, als ich am Rollband ankam. Ein Visum habe ich nicht bekommen, er hat sich nur das indische angeschaut und mir dann nen Stempel verpasst. Ist das jetzt ein Visum? War irgendwie nur der Einreisestempel. Na egal.

Die Fahrt nach und durch Cololmbo war jedenfalls ein Erlebnis. Der 30 Jahre dauernde Bürgerkrieg hier ist erst im Mai des letzten Jahres zu Ende gegangen. Auf einer Strecke von nur 45 Kilometern wurden wir sage und schreibe 6x von Militär gestoppt und mussten uns ausweisen. Schwer bewaffnete Polizisten, von Militär unterstützt wollten Ausweise sehen und den Grund unserer Reise. Ich war etwas beunruhigt, aber meine Begleiter im Wagen lobten das Militär und sagten, dass es so unglaublich viel sicherer geworden sein, seit so stark und so viel kontrolliert wird. Für mich war es zumindest ungewohnt, an jeder Ecke Sturmgewehre und 2x sogar eine Panzerfaust zu sehen…. mitten in der Stadt. Aber 30 Jahre Bürgerkrieg machen wohl vorsichtig.

Unterwegs gabs noch nen kleinen Imbiss, auf den mich Vinee einlud und dann um 4 Uhr nachts noch einen Tee im Haus meiner Gasteltern, bevor es dann in die Heia ging. Moskitos überall und ein großes rosa Netz für mich, herrlich 🙂

Departure

Am Airport angekommen genieße ich die kühle und frische Luft NewZealands. Vor mir liegt Sri Lanka und wenn ich mir für NZ schon keine Gedanken und Pläne gemacht habe, dann topt das hier alles. Habe zwar schon eine mögliche Route ausgelotet, aber sonst nichts. Werde einfach mal angekommen und dann sehen was geht.

Heute morgen habe ich mir erstmal noch mein Magnum Gold gegönnt. Vom ersten Tag an hat es mich angelacht und jetzt musste ich einfach zugreifen. Und es ist verdammt lecker. Habe es mir heute morgen gekauft, bevor ich mit dem Auto zum Vermieter gefahren bin und es dann genüsslich gegessen, während er berechnete, wieviel ich ihm für den Schaden am Auto bezahlen muss, Nervennahrung sozusagen. Natürlich kamen wir auf die maximale Summe von 1000 NZ$, großes Kino. Aber damit hatte ich ja gerechnet, also abhaken und weitermachen.

Auf dem Flughafen musste ich erstmal über einige Baustellen zum Terminal, weil die hier gerade den ganzen Duty Free Bereich kräftig aufbohren. Im Terminal angekommen konnte ich “meinen ersten A380 in Action” bewundern. Ich hätte gedacht, dass dieser Vogel größer ist, aber neben den anderen Langstreckenflugzeugen ist er zwar etwas größer, aber ich hätte mehr erwartet. Umso erstaunlicher, dass da in der größten Version um die 800 Menschen hereinpassen sollen.

Mal sehen, wann ich diesen kurzen Blog Eintrag veröffentlichen kann. Wahrscheinlich erst, wenn ich wieder InderNet habe 🙂

Auckland – Ende einer schönen Reise

Nach dieser traumhaft schönen Fahrt kam ich wieder in Auckland an. Meine kleine Reise ist zu Ende und ich bin ein wenig traurig. Es war so cool hier, dass ich gerne länger bleiben würde. Aber Sri Lanka ruft und nebenbei bin ich pleite. Also ganz gut, dass ich bald wieder in Hamburg bin und arbeiten kann 🙂

In Auckland musste ich aber noch unbedingt einen Stadtbummel machen und den SkyTower besteigen. Die höchste Plattform befindet sich auf 223 Metern und man hat einen Rundrum Panorama Blick. Vollverglast und auch im Boden befinden sich Glasplatten. Beim steppen auf diese Glasböden kam jedesmal wieder das BungyGefühl hoch. Mir war schon etwas mulmig, in 223 Metern Höhe einfach mal auf eine Dünne Glasscheibe zu treten, die mich von ganz-viel-Luft-unter-mir trennt.

Im Anschluss gings in die Half-Moon-Bay, wo ich bei Jeanette eine Couch gefunden hatte. Wie alle Häuser in NZ hat auch dieses keine oder nur eine sehr schwache Isolierung und es ist saukalt. Aber ich habe Tee bekommen und ein letztes Bierchen 🙂

Road 22

Mein Host Peter aus Hamilton hat mir geraten, nicht den schnellen Motorway 1 zu nehmen, sondern Richtung Raglan zu fahren und dann auf der Road 22 nach Norden zu fahren. Es dauere zwar deutlich länger, aber die Strecke sei unglaublich schön.

Das habe ich dann auch gemacht und auf dieser Strecke meine gesamten letzten 4 Wochen nochmal erlebt. Diese Strecke ist so schön dass ich wirklich froh bin, die 3 Stunden Umweg in Kauf genommen zu haben. Ich musste einfach 100x anhalten und die Natur genießen, Fotos machen oder einfach nur die klare Luft einatmen.

Das ist ein Traum für jeden Motorradfahrer.

Also ihr Hannas, Fraukes, Julians, Corneliusses, Lutzes, Stephans, ….. Wenn ihr jemals mit einem Motorrad durch NZ fahrt, auf JEDENFALL die Road 22 mitnehmen!!!

Hamilton

Leider sind mir 4 Beiträge komplett abgeraucht mit allen Texten, bevor ich sie veröffentlichen konnte 🙁

Daher hier nur die Kurzform. Die Fotos sind zum Glück erhalten geblieben:

Judith und Fabian und Fabian sind weitergefahren, jeder Abschied ist schwer. Dieser besonders. Hatte eine tolle Zeit und unvergessliche Erlebnisse mit den beiden.

Ich bin noch einen Tag länger in Hamilton geblieben und habe dort einfach nur relaxed. Wäsche gemacht und mir die Stadt angesehen. Da es regnete, konnte ich das aber begraben und hatte viel Zeit, Blog zu schreiben.

Hardcore Chillen

Heute war der chilligste Tag seit langem. Wir haben gefrühstückt und sind dann ganz entspannt losgefahren. Am Blue Lake haben wir unser Auto abgestellt und sind mit einer Flasche Wasser bewaffnet und in Turnschuhen die 4 Kilometer um den See gewandert. Nach der Tour gestern war das echte Erholung. Hätte nicht gedacht, dass ich hierhin nochmal zurückkommen werde, aber so ist das Leben halt 🙂

Ich weiß nicht mehr wirklich, was wir den ganzen Tag gemacht haben…. nichts. Wir sind ein wenig gewandert, haben dann mein Auto abgeholt und dann Milchreis am See gekocht, mjammi. Dann wars auch schön spät und wir wollten uns verabschieden. Die beiden hatten noch einen langen Weg vor sich und mussten wieder im Auto schlafen. Ich habe kurzerhand meinen Couchsurfer Peter in Hamilton angerufen und wir durften dann alle 3 bei ihm übernachten.

Wir haben dann für Peter, seine Frau Doris und den Sohn Craig gekocht und wurden mit Lob für unsere Spaghetti Cabonara überhäuft.


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Tongario Crossing

Am Vorabend traf ich dann etwas zu spät in Rangipo auf Judith und Fabian. Von dort fuhren wir nach Whakapapa Village , wo wir die Naht in unseren Autos verbrachten. Das sollte der Endpunkt unserer heutigen Wanderung werden. Wir packten alle Sachen in einen Rucksack und quetschten uns in ein Auto und fuhren zum Start der Wanderung, Ketetahi Carpark.

Von dort aus ging es dann auch recht schnell los, es war morgens noch recht kühl und wir liefen durch schattigen Wald, bevor wir nach etwa 30 Minuten die Baumgrenze erreichten und uns von der Sonne wärmen lassen konnten. Wir kamen an einigen Huts vorbei und an einigen heißen Quellen, die aber heute nicht von besonderen Interesse waren. Wir wollten das komplette Tongario Crossing an einem Tag machen, 1240 Höhenmeter wollten bezwungen werden und 28 Kilometer zurückgelegt werden. Das Tongario Crossing gilt als schönste Ein-Tages-Wanderung NewZealands, was ich nur bestätigen kann.

Auf dem Weg nach oben zogen wir uns erst stückweise aus, weil es immer wärmer wurde durch Sonne und Anstrengung und dann wieder stückchenweise an, als es mit zunehmender Höhe immer kälter und auch der Wind recht eisig wurde. Uns kamen einige Kiwis entgegen, die aussahen, als wollten sie den Mt Everest bezwingen. “Very icy on the top, be aware” mussten wir uns anhören, aber wir wollten es trotzdem versuchen und dann zur Not halt umkehren, wenn es gar nicht geht.

Aber es ging, sehr gut sogar. Oben war alles unter einer 1m mächtigen Schneedecke begraben, die aber zum Glück kräftig überfroren war, so dass wir ohne Probleme darauf laufen konnten. Wäre meine Dozentin von der Uni Elke mit dabeigewesen, hätte sie alle 2 Minuten “Stunning Views” gesagt. Ich habe es gedacht 🙂 Das war wirklich traumhaft. Und auch das Wetter hat sowas von mitgespielt. Die Tage zuvor auf der Südinsel hatten wir Dauerregen und nachts Nebel, hier hatten wir einen Himmel, der nicht blauer hätte sein können.

Erkennt Ihr eigentlich diesen Berg, diesen Vulkan? Kommt der Euch bekannt vor? Das ist Mount Ngauruhoe, besser bekannt als Mount Doom aus dem Herrn der Ringe (Schicksalsberg). Hier hat Sam den Frodo hinaufgeschleppt und dann den Ring im Berg eingeschmolzen. Fabian und ich waren fasziniert von der Kulisse, man fühlte sich fast als Teil der (fiktiven) Geschichte.

Es war eine grandiose Wanderung, auch wenn sie sehr lange gedauert hat und wir uns freuten, als wir dann schlussendlich am Auto ankamen. Die Beine brauchten dringend eine Entspannung und die sollten sie auch bekommen. Gleich nach Ankunft am Parkplatz fuhren wir los, das zweite Auto holen und fuhren dann im Konvoi die 150 Kilometer nach Wai-o-Tapu, wo wir uns in dem heißen Fluss entspannen wollten.

Ich war zwar schon drin und habe das heiße Wasser genossen, aber abends dort zu sitzen und einige Stunden mit Bierchen zu verbringen, hatte ich mir dann doch alleine und nachts nicht zugetraut.
Als wir ankamen, verließ gerade eine Gruppe von 5 Personen die Badestelle und fuhr mit dem Auto davon. Jetzt haben wir sie für uns alleine, dachten wir. Aber denkste. Wir verbrachten etwas mehr als 2 Stunden im heißen Wasser und es war sehr gut frequentiert. Zum Peak waren 14 Menschen im Wasser und trank Bier/Wein und entspannte sich.

Die Stimmung war wunderbar. Wir hatten Vollmond und eine sonst klare Nacht, der Mond schien auf das Wasser und der dichte Wasserdampf schuf eine gespenstische, aber irgendwie sehr angenehme Athmosphäre. Dazu geselten sich die Kerzen, die wir und die anderen mitgebracht hatten und an den Kalkwänden befestigt brannten.

Anfangs verbrachten wir einige Zeit im heißen Strom, um uns wieder aufzuwärmen und die Muskeln zu entspannen. Aber bereits nach 15 Minuten war mir so unerträglich heiß, dass ich mehr und mehr die Nähe zum kalten Strom suchte und oft auch ganz reinschwamm und dort abkühlte. Natürlich habe ich mir auch die Füße leicht verbrannt, weil der Sand im kalten Strom an einer Stelle brühend heiß war 🙂

Der Bungy Tag war gut, aber das hier und heute war mit Sicherheit und mit Abstand der beste Tag, den ich hier verbracht habe. Danke auch an Judith und Fabian für die schöne Zeit!

Wellington

Diese Morgen war ein trauriger. Ich verlasse die Südinsel mit der Fähre wieder in Richtung Wellington, Nordinsel. Mein Abenteuer in Neuseeland neigt sich dem Ende zu, ich lasse das Tombstone, den Abel Tasman, Queenstown und viele andere tolle Dinge hinter mir. Nach dem Abschied von der Herbergsmutter Lynne und Jacci startete ich “SlowMotion” und rollte den Berg runter Richtung InterIslander, der Fähre nach Wellington. Ich hatte das Ticket online gebucht und die Buchungsnummer nur auf dem Handy als Bestätigung. Als ich dann mit dem Auto richtung Schalter rollte und die Scheibe runterkurbelte, grinste mich die Dame am Schalter an und fragte nur “Are you Lucas? You look like a Lucas” – Nach dem kleinen Smalltalk war meine Laune wieder gut 🙂

Die Überfahrt nach Wellington war klasse, hat mir sehr gut gefallen. Zuerst habe ich eine Mutter und eine Tochter wieder getroffen, die auch schon im Tombstone waren. Sie kamen aus Holland und die Tochter hatte hier studiert und wurde jetzt von der Mutter nach Hause geleitet. Am Abend spielten sie RummyCub und hatten mich gefragt, ob ich mitspiele. Da hatte ich noch verneint (wir wollten ja in die Kneipe), aber jetzt habe ich mitgespielt und leider leider hat die allzu siegessichere Tochter verloren 🙂 🙂 War auch nur fair, so viele Spitzen wie ich mir von den beiden Kääskoppen habe anhören müssen.

Dann verlieren wir den Fjord (heißt hier Sounds) und fuhren auf die offene See hinaus. Die Mutter verschwand kurz daraufhin Richtung frischer Luft und auch die Tochter folgte bald, recht bleich im Gesicht. Ich habe meine Sachen zusammengepackt und bin Richtung Bug marschiert, da wo es am meisten rauf und runter geht. Der Seegang war herrlich und ich bin einige Male ziemlich nass geworden von der Gischt. Im Seegang ein auf und ab von geschätzt 5 Metern zu erleben ist einfach toll!!! Ich will wieder segeln!!!

In Wellington angekommen musste ich mein Auto für 2 Stunden abstellen und mir die Hauptstadt Neuseelands ansehen. Bisher kam Stadt ansehen ja viel zu kurz. Aber die meisten Städte hier sind einfach nicht wirklch sehenswert. Aber Wellington schon. Besonders der Hafen, der Cable-Train, das Parlarment und der Botanische Garten haben es mir angetan. Dann musste ich aber auch schon weiter, weil ich mich abends mit Judith und Fabian wieder treffen wollte, um früh am nächsten morgen das Tongario Crossing zu machen.

Jetzt wird erstmal geschlafen, wahrscheinlich die letzte Nacht in meinem kleinen Auto, das mich immer sicher forwärts gebracht hat.