Warning: Declaration of mystique_CategoryWalker::start_lvl(&$output) should be compatible with Walker::start_lvl(&$output, $depth = 0, $args = Array) in /homepages/16/d508845845/htdocs/blog/wp-content/themes/mystique.2.4.2/mystique/lib/core.php on line 70

Warning: Declaration of mystique_CategoryWalker::end_lvl(&$output) should be compatible with Walker::end_lvl(&$output, $depth = 0, $args = Array) in /homepages/16/d508845845/htdocs/blog/wp-content/themes/mystique.2.4.2/mystique/lib/core.php on line 70

Warning: Declaration of mystique_CategoryWalker::start_el(&$output, $category, $depth, $args) should be compatible with Walker::start_el(&$output, $object, $depth = 0, $args = Array, $current_object_id = 0) in /homepages/16/d508845845/htdocs/blog/wp-content/themes/mystique.2.4.2/mystique/lib/core.php on line 70

Warning: Declaration of mystique_CategoryWalker::end_el(&$output, $page) should be compatible with Walker::end_el(&$output, $object, $depth = 0, $args = Array) in /homepages/16/d508845845/htdocs/blog/wp-content/themes/mystique.2.4.2/mystique/lib/core.php on line 70

Warning: Declaration of mystique_PageWalker::start_lvl(&$output) should be compatible with Walker::start_lvl(&$output, $depth = 0, $args = Array) in /homepages/16/d508845845/htdocs/blog/wp-content/themes/mystique.2.4.2/mystique/lib/core.php on line 126

Warning: Declaration of mystique_PageWalker::end_lvl(&$output) should be compatible with Walker::end_lvl(&$output, $depth = 0, $args = Array) in /homepages/16/d508845845/htdocs/blog/wp-content/themes/mystique.2.4.2/mystique/lib/core.php on line 126

Warning: Declaration of mystique_PageWalker::start_el(&$output, $page, $depth, $args, $current_page) should be compatible with Walker::start_el(&$output, $object, $depth = 0, $args = Array, $current_object_id = 0) in /homepages/16/d508845845/htdocs/blog/wp-content/themes/mystique.2.4.2/mystique/lib/core.php on line 126

Warning: Declaration of mystique_PageWalker::end_el(&$output, $page) should be compatible with Walker::end_el(&$output, $object, $depth = 0, $args = Array) in /homepages/16/d508845845/htdocs/blog/wp-content/themes/mystique.2.4.2/mystique/lib/core.php on line 126

Warning: Declaration of mystique_MenuWalker::start_lvl(&$output, $depth) should be compatible with Walker::start_lvl(&$output, $depth = 0, $args = Array) in /homepages/16/d508845845/htdocs/blog/wp-content/themes/mystique.2.4.2/mystique/lib/core.php on line 169

Warning: Declaration of mystique_MenuWalker::end_lvl(&$output, $depth) should be compatible with Walker::end_lvl(&$output, $depth = 0, $args = Array) in /homepages/16/d508845845/htdocs/blog/wp-content/themes/mystique.2.4.2/mystique/lib/core.php on line 169

Warning: Declaration of mystique_MenuWalker::start_el(&$output, $item, $depth, $args) should be compatible with Walker::start_el(&$output, $object, $depth = 0, $args = Array, $current_object_id = 0) in /homepages/16/d508845845/htdocs/blog/wp-content/themes/mystique.2.4.2/mystique/lib/core.php on line 169

Warning: Declaration of mystique_MenuWalker::end_el(&$output, $item, $depth) should be compatible with Walker::end_el(&$output, $object, $depth = 0, $args = Array) in /homepages/16/d508845845/htdocs/blog/wp-content/themes/mystique.2.4.2/mystique/lib/core.php on line 169
Archive for May 2010

Archive for May, 2010

Sonntagsfrieden

Am Samstag Abend haben wir es uns gemütlich gemacht und ein wenig Whisky Cola getrunken. Gemischt wird hier mit Green Label und Limetten. Aber keine Angst, es ist kein Johny Walker 🙂

An dieser Stelle muss ich mich für den langen Bericht entschuldigen, aber der wurde von einem Italiener meines Vertrauens gefordert, damit er sich Montag besser vor der Arbeit drücken kann.

Am nächsten Tag wollten wir ganz früh raus und zum Elefantentrainingspark fahren und ein bissl auf den grauen Riesen reiten. Ich war wegen Schlafmangels der letzten 2 Tage (konnte einfach nicht schlafen, weiß selbst nicht warum!) total am Ende und bin nicht mehr mit ins DREAM. Die anderen 3 zogen los und waren irgendwann zurück.

Am Sonntag Morgen bin ich um 7 Uhr aufgewacht und habe mich auf den Balkon gesetzt und der Stadt beim Aufwachen zugesehen. Ein sagenhaft schöner Morgen passierte vor meinen Augen, aber Kasia und Sudeev schliefen noch. Ich habe gelesen, Rührei gemacht, Blog geschrieben, eMails beantwortet und einfach nur auf das Satte Morgengrün der Palmen geschaut. Traumhaft! War ein super schöner Morgen.

Zwischendurch habe ich noch mit Jan, einem Freund aus Hamburg, gechattet. Er kam gerade vom Kiez wieder und war sternhagelvoll, musste mir aber noch ausführlich berichten, wie UNSERE LENA Oslo gerockt hat und das wir jetzt die größten in Europa sind und der Grand Prix nach Hamburg kommen muss. Natürlich bin ich seiner Meinung, denn Hamburg ist einfach die schönste Stadt der Welt. Und auch wenn Jan in seiner Eigenschaft als BremerFischStinker eigentlich keine Ahnung hat und wir nur selten einer Meinung sind, hat er dieses mal recht 🙂

Ich fands schade, dass ich nicht in Hamburg war und dieses Ereignis mit Euch feiern konnte, denn die letzten Jahre habe ich immer in irgendeiner Runde gesessen und den Grand Prix gesehen. Aber Ich hatte hier einen total tollen Abend und der Sonntag sollte auch super werden.

Als meine Gruppe um 12:00 Uhr immer noch nicht wach war entschied ich mich, nochmal kurz einkaufen zu gehen. Als ich dann nach einer halben Stunde wieder kam, ich hatte 25 Minuten an der Kasse gestanden (wegen EINES Kunden!!!), regte sich langsam etwas. Beide krabbelten aus Ihren Bettchen und schauten verpennt drein. Auf meine Frage, ob sie denn fit für den Elefantenpark seien schaut mich 2 geschockte Augenpaare an

DAS HABEN WIR JA VOLL VERGESSEN, MIST!!!!

Es war dann auch schon 13:30 Uhr und der Park schließt um 15:00 Uhr, was bei einer Fahrzeit von 70 Minuten nicht wirklich wie der beste Plan aussieht. Plan B wurde gemacht, Sundeev hatte zum Glück ne Menge Ideen. Er ist jemand, der sich für die eigene Geschichte interessiert und auch gerne Museen und historische Stätten besucht. Und so fuhr er mit uns zum Hill Palace, südlich von Kochi.

In dieser Palastanlage hat der König von Kochi mit Gefolge residiert. Das muss man gesehen haben dachten wir uns und machten uns bei Traumwetter auf den Weg. Gleich vor der Haustür machten wir eine Rycksha klar und fuhren die 14 Kilometer zum Pallast. Der Ryckshafahrer hatte vor Fahrtantritt gesagt, es wird 90 Ruppies kosten. Er hatte sich ein wenig in der Entfernung geirrt. Die übliche Rate beträgt hier 10 Rs pro Kilometer. Aber auch der gute Sundeef hatte sich geirrt, er ging von 5 Kilometern aus.

Zum Glück sind wir nicht gelaufen!

Der Taxifahrer forderte nach Ankuft erstmal 140 Rs statt der zuerst genannten 90 Rs. Sundeef in seiner Eigenschaft als Inder machte einen Preis von 100 Rs klar und wir konnten endlich rein. Erstmal mussten wir noch jeder 30 EuroCent Eintritt bezahlen, konnten wir uns gerade noch leisten.

Die Pallastanlage ist wie der Name Hill Mountain schon sagt an einen Hügel gebaut. Unten Gärten, den Weg rauf Terrassenlandschaften, oben der Pallast und an den Seiten jweils gegenüberliegend 2 große Wasserbecken. Wir haben erstmal das eine Wasserbecken erkundet und bestaunt. Wir waren noch in Kochi, aber das hier hatte Dschungelflair. Anschließend sind wir nach oben gestiefelt und haben den Pallast und das Museum besucht.

Leider waren Kameras und Handys Tabu, daher gibt es keine Fotos. Es wären suuuuper schöne geworden, der Pallast macht echt was her. Schlicht, aber doch sehr schön. Bevor wir eintragen, mussten wir erstmal unsere Schuhe ablegen. Wir entschieden uns für den “Bezahl-Schuhaufpasser”, da ich dummerweise meine Adidas Schuhe mitgenommen hatte. Die sind zwar alt und abgegrabbelt, noch dazu viel zu groß für 99,9 % der Inder, aber es ist halt Adidas. Und damit so gut wie geklaut.

Dann durften wir den Palast betreten, mussten aber erstmal unsere Kameras abgeben. Kasia hat eine Nikon D80 und ich meine D90. Das sind unsere Heiligtümer und wir passen auf sie wie schießhunde auf. Jetzt mussten wir uns trennen. etwa 2000€ sollten wir diesen Wildfremden Menschen anvertrauen, Woah! Wir bestanden darauf, ein Schließfach zu bekommen und den Schlüssel selbst zu tragen. (Das war da so üblich) Wir bekamen ein Schließfach und die Sachen wurden verstaut, der Schlüssel abgezogen und uns gereicht.

Die Formulierung ist korrekt! Die Tür wurde geschlossen und der Schlüssel abgezogen. Kasia nahm ihn und ging mit Sotief weiter. Ich traute meinen Augen nicht, schließlich war die Tür noch nichtmal zu, geschweige denn abgeschlossen. Habe die Frau darauf angesprochen und die hat nur abgewunken und mir den Weg Richtung Pallast gedeutet. Auch der Mann reagierte ausweichend. Man, scheiß Situation. Habe mich dann aber entschlossen, cool zu bleiben (jetzt fehlt hier ein gelber Smilie mit Schwarzer Sonnenbrille) und den Pallast zu genießen.

Wie schon erwähnt, ein schlichter Pallast. Im Thronsaal ein Thron komplett massiv aus Silber, sehr wertvoll, versteht sich von selbst. Drumherum angeordnet die Minsiter oder die Gäste, alle tiefer sitzend. Schmuck hat der Raum keinen mehr gehabt, zumindest jetzt nicht. Der Palast ist weiß gehalten, was ihn schön kühl wirken lässt. Gut durchlüftet und sehr viel Holz . Schnitzereien überall, vor allem die Holzkapitelle sind phantasievoll und liebevoll gestaltet.

Aber auch hiervon gibt es leider keine Bilder, war ja verboten. Zwar hing draußen ein Schild “Foto Lizenz für 50 Rs zu erwerben”, aber das galt wohl nicht mehr…. Wir marschierten durch den Porzellanraum (Die hatten damals schon Esspressobecher!!! Wollte mir gleich einen mitnehmen), den Waffenraum, den Raum für Sänften und die Bibliothek. Die war ganz ausgefuchst. Sie bestand aus Bananenpalmenblättern, die beschriftet und dann gefaltet waren.

Schlussendlich kam das Museum dran. Wertvolle Exponate waren hier ausgestellt, vor allem Goldschmuck, Münzen und Insignien der Macht wie Kro und Scepter. Und dann gab es da noch einen Gehstock. Sundepp wusste eine Menge und war eigentlich auch immer richtig, aber dann ging es mit ihm durch. Er erzählte uns, dass dieser Stock hier eine Gehilfe für alternde Monarchen sei. Habt Ihr schonmal eine schätzhungsweise 4 Kilogramm schwere Gehilfe aus Gold und Silber gesehen? Man, was muss der Opa für Oberarme haben!!!

Ich wunderte mich über die merkwürdigen Gewohnheiten indischer Monarchen. Aber da Sohdief schon 2x hier war, glaubte ich es ihm eigentlich, auch wenn ich skeptisch war. Beim weitergehen zum nächsten Exponat las ich dann am Rand die Beschriftung des Gehstocks : “Scepter” – A. Ha!

Weiter gings, Münzen, Schmuck und noch mehr Münzen waren ausgestellt. Der ganze Palast und diese Sammlung müssen wir die Inder sehr wichtig sein, denn hier waren ganze Familien angetreten, um sich ein Bild von Ihrer Geschichte zu machen. Sehr zum Missfallen der Väter waren auch Kasia und ich da, denn die Kinder konnten Ihre Augen nicht von uns losreißen. Wir waren viiiieel Interessanter als die doofen langweiligen kalten Exponate. Wir hingegen fühlten uns wie im Zoo. Angestarrt werden ist also kein Privileg der Tiere.

Wieder draußen gingen wir durch den Park, vorbei an einem großen Dinosauerer hin zum Tierpark. Wir wollten auch mal wieder starren und nicht immer nur angestarrt werden. Leider gabs da aber nur Wild, welches wir in ähnlicher Form auch aus Deutschland kennen, am Straßenrand liegend.

Wir machten uns auf zum letzten Punkt des Tempels, das zweite Wasserbecken. Dazu mussten wir einen sehr langen, überdachten Gang bergab gehen. Ich bin etwas vorgegangen und hatte meine Kamera griffbereit, auf der Suche nach schönen Motiven. Als ich um eine Ecke bog, kam eine Gruppe Inder auf mich zu. 2 der Inder zückten sofort Ihre Kameras, als ich sie mich sahen. Sie hatten es geschafft, ich war nicht schnell genug an Ihnen vorbeigekommen. Als sie ihre Kameras auf mich richteten,  kam mir Kasia zur Hilfe. Gerade als sie abdrücken wollten, bog Sie um die Ecke und zog alle Aufmerksamkeit auf sich.

Denn was ist besser, als einen blonden weißen Mann zu fotographieren? RICHTIG! Eine blonde, weiße Frau zu fotographieren.

Am Ende fanden wir dann den idyllisch gelegenen Tempel oder Badewanne des Königs. Da saßen wir noch über ne Stunde und genossen die Athmospähre. Vielleicht war es besser, das wir die Elefantenfarm verpasst haben. Das hier war granios!

Unfälle über Unfälle

Auf der Rückfahrt von Varkala nach Kochi hätten wir fast 2 Motorradfahrer mitgenommen. So wie die fahren, kein Wunder, dachte ich mir. Einige Wochen später hat sich jetzt mein “Buddy” hier in Kochi beim Motorradfahren verletzt.  Akhil – Ein Kandidat, der mit dem Auto monatlich etwa meinen kleineren Unfall hat. Blechschäden, beim Ausparken oder Rückwärtsfahren. Niemand wundert es mehr, wenn Akhil mal wieder einen Unfall baut, ihn auch selbst verursacht.

Akhil ist der einzige hier, der keinen Alkohol trinkt und daher oft der Fahrer ist. Ich bin schon mehrfach bei Ihm mitgefahren, sowohl im Auto als auch hinten auf dem Motorrad. Dort natürlich ohne Helm sitzend. Mit Tempo 50-80 durch die Stadt. Meine Bitte, doch nicht so schnell zu fahren, hatte er wohl vergessen. Oder fahren die sonst noch schneller über diese schlechten, schlecht einsehbaren Straßen-Wahnsinn!

Mir wurde ja angeboten, dass ich mal das Bike nehmen dürfte und ne Tour machen kann. Aber der Verkehr schockt mich zu sehr. Und die Verletzungen, die jetzt  dazugekommen sind, geben mir den Rest. Erst hat sich Akhil verletzt. Als Beifahrer ohne Helm ist der in der Stadt unterwegs gewesen. Der Fahrer übersieht ein anderes Bike, es kommt zum Crash. Beide fliegen. Der Fahrer hat nen Helm, Akhil nicht. Er knallt mit de Kopf auf uns ist sofort bewusstlos.

Äußerlich unverletzt wird er ins Krankenhaus gebracht. Er wacht kurz auf und fällt dann für 2 Tage ins Koma. 2 Kleinere Einblutungen im Gehirn. Dass es nichts ernstes ist, stellt sich erst am nächsten Tag heraus. Nochmal gut gegangen! Da habe ich beschlossen, erstmal nicht mehr hinten drauf mitzufahren.

Und jetzt hat sich Ashish verletzt. Auch ohne Helm fahrend als Beifahrer hats ihn zerbröselt. Er hat sich eine Platzwunde am linken Jochbein zugezogen und musste sich mit 7 Stichen wieder flicken lassen – sieht schick aus! Findet er aber glaube ich nicht.

Innerhalb von 2 Wochen 2 Unfälle in meinem nächsten Umweld. Irgendwie will ich hier ja gar nicht mehr fahren. Habe ja über Vollmachten in Hamburg meinen Internationalen Führerschein beantragt, mit dem ich dann hier fahren dürfte…. Aber ich glaube, ich will gar nicht mehr!

Der Weg zur Arbeit wird immer …

… nasser.

Der Monsun kommt näher, immer näher. Es kann jeden Moment losgehen. Dann haben wir fast jeden Tag regen, etwa 5-7 Tage die Woche. Dass es langsam Monsunzeit wird, merke sogar ich.

Denn es wird zum Ende der Monsunzeit immer wärmer. Aber was eigentlich noch schlimmer ist, die Regenintensität nimmt zu und sorgt für eine immer weiter steigende Luftfeuchtigkeit. Als ich die ersten Wochen morgens von meiner Wohnung zur Arbeit gewandert bin (5km), waren auf meinem Hemd einige kleine Flecken, die unter der Einwirkung der Klimaanlage schnell wegtrockneten.

Je wärmer und feuchter es aber wird (anfangs 40% Luftfeuchte, jetzt 97%) , desto größer wurden diese nassen Stellen. Bis ich jetzt letzten Dienstag mit einem komplett nassen T-Shirt und einer halb-hassen Hose im Büroankam. Nicht nur, dass es nass ist! Es müffelt auch noch 🙂

Jetzt laufe ich noch so lange es geht morgens und abends zur Arbeit. Wenn der Monsun da ist, werde ich jeden morgen eine Taxe nehmen. Bis dahin aber werde ich immer 2 T-Shirts dabeihaben 🙂


Warning: Creating default object from empty value in /homepages/16/d508845845/htdocs/blog/wp-includes/comment-template.php on line 1056

Warning: Creating default object from empty value in /homepages/16/d508845845/htdocs/blog/wp-includes/comment-template.php on line 1056

Technische Neuerung: CAPTCHA

Da ich die letzten Tage jeden Abend mit einer Welle von Spam Nachrichten begückt wurde und diese wieder löschen durfte habe ich mich entschlossen, ein kleines CAPTCHA mit in den Blog einzubauen.

Jeder, der einen Kommentar oder Pinnwandeintrag verfassen möchte wird jetzt aufgefordert, die bunten Zeichen in der Box in das Dialogfeld zu übertragen. Das sollte nicht so schwierig sein, habe ein einfach zu lesendes gewählt in der Hoffnung, dass der Spambot mich dann in Ruhe lässt.

Die beste Möglichkeit ist es aber, sich zu registrieren. Ich würde Euch nahelegen, dass Ihr Euch anmeldet, dann könnt Ihr auch ohne CAPTCHA Eingabe Kommentare posten.

Die Anmeldung hat noch einen anderen Vorteil fuer Euch, aber dazu am Wochenende mehr!

aus Indien,

skywalker


Warning: Creating default object from empty value in /homepages/16/d508845845/htdocs/blog/wp-includes/comment-template.php on line 1056

Ein Ameisenvolk zieht um, in mein Zimmer

Heute habe ich nach der Arbeit etwas spektakuläres beobachten können. Ein Ameisenvolk sammelte sich im Wohnzimmer, während wir Abendbrot aßen. Immer mehr Ameisen strebten meinem zimmer zu, kamen aber wieder zurück. Ich schaue in mein Zimmer und fand einige wenige Ameisen, die in mein Duschbad unterwegs waren. Da ist ein kleines Loch in der Wand, welches andere Ameisen schon einmal als Hauptquartier genutzt hatten.

Ich hatte das Problem mit Gift gebannt und dann 3 Wochen Ruhe gehabt. Und ich habe alles Essbare aus meine Zimmer entfernt. War auch dementsprechend verwundert, dass die wieder in mein Zimmer unterwegs waren.

Was ich da aber erlebt habe, ich glaube es war eine Ameisenwanderung. Das gesamte Volk ist umgezogen und hat Späher ausgesendet und dann ist der Stamm gefolgt. Denn plötzlich wurden aus Dutzenden Ameisen Hunderte, vielleicht mehrere Tausend.

Ich holte meine Kamera, keider zu spät und zu knipsen, dass hunderte Ameisen aus der alten Sporttasche unter dem Sofa hervorkamen – Keine Ahnung, was sie da gefunden haben/getrieben haben. Meine Tasche ist es zumindest nicht.

Aber die Wanderungsbewegungen in meinem Zimmer konnte ich noch ablichten. Sowas habe ich noch nie gesehen. Faszinierend. Ebenfalls faszinierend die Wirkung von Ameisengift, reichlich auf das Knäul gestreut. 2 Minuten später war Ruhe.

Ameisen sind ne Klasse erfindung. Und auch wenn das Gewicht aller Ameisen dem hundertfachen dem Gewichts aller Menschen entspricht, so haben sie in meiner Wohnung leider nichts verloren.


Warning: Creating default object from empty value in /homepages/16/d508845845/htdocs/blog/wp-includes/comment-template.php on line 1056

Niedliches, Trauriges und Beängstigendes

Nach dem Mittagessen gehen Rittu und ich noch einmal um das Stadion. Eine Art Verdauungsspaziergang nach den 2kg Reis, die wir jedesmal zu uns nehmen. Heute bemerkten wir in einem der Müllhaufen eine Bewegung. Wir gingen näher und fanden 4 Katzenbabies. Noch sehr jung und tapsig, kaum im Stande, die Augen offen zu halten. Irgendjemand hatte die hier wohl ausgesetzt.

Das war soooo niedlich, wie sie auf uns zu schlichen und sich dann erschreckten und wieder zu den anderen zurücktaumelten. Leider leider konnten wir nicht helfen. Autos, Ratten, Krähen, Schlangen oder andere Tiere werden wohl in der Nacht das Leid und den Hunger der kleinen beendet haben. So niedlich, aber auch so traurig 🙁

Hätte am liebsten alle mitgenommen und in meiner Wohnung hochgepäppelt, aber …..

Get the Flash Player to see the wordTube Media Player.

Auf dem Weg nach Hause brachte ich noch meine Sandalen zum Schuster, die nach 2 Wochen bereits 1 Schnalle verloren hatten. Jetzt habe ich in einer Woche 2 Schnallen verloren… . Dann lief ich die restlichen 5 Kilometer nach Hause. Dabei wurde ich sowas von gestalkt, das war nicht mehr feierlich. Ein etwas unterbelichtet aussenhender Inder fuhr mit seinem Moped an mir vorbei, glotzte mich ein. Dabei quoll sein zu dickes Gesicht unter dem Helm hervor.

Nach 100 Metern hielt er am Straßenrand an und wartete auf etwas. Klar habe ich ihn wahrgenommen, mir aber nichts dabei gedacht. Als ich dann an ihm vorrüberging und er mich wieder überholte und nach 100 Metern stehen blieb, wurde ich schon ein wenig unruhig. Was will der von mir? Er glotzte mich wieder an. Ich zog wortlos vorrüber und ging weiter.

Das Spielchen wiederholte sich 10, 15 mal, ich habe nicht mitgezählt. Nach dem 5ten Mal fing er an, mich anzusprechen. “Hallo”… “How are u” … “Where u from?” – Ich hatte ja mal so gar keine Lust auf diesen Spinner und habe nicht geantwortet. Als dann der Starkregen anfing, zog er sich seine Regensachen an und grinste mich, der ich keine Regensachen, nur einen zu kleinen Schirm dabeihatte, doof an.

Ich hatte mir schon ausgemalt, wie ich diesem Stalker entkomme damit er nicht weiß wo ich wohne. Aber kurz vor der großen Kreuzung, von wo aus ich nur noch 200 Meter habe, drehte er ab und fuhr nach Hause.

Zum Glück bin ich recht groß und sehe zumindest kräftig aus. Weiße Frauen haben es hier noch schwerer, die starren noch dreister, wie Franka, Diana und Kasia berichten.
Aber extrem unangenehm ist es trotzdem!!!

Als ich dann zu Hause ankam, war ich klitschnass. Meine kleine DigiCam hat nen Wasserschaden, aber das trocknet hoffentlich wieder

In Kochi nichts Neues

Montag, der Start in die Woche. Jeder freut sich, wenn das Wochenende zu Ende ist und man wieder die Gesichter der Kollegen sieht. Der Tag began schon so schön. Mein Handy weckte mich 3 Minuten vor dem Wecker mit “Selben Stern” von “Ich + Ich”. Irgendwie kann ich diesen Klingelton langsam nicht mehr hören, werde ich wohl zurückgeben.

War dann natürlich auch noch zu spät dran und kam viel zu spät im Büro an. Das lag aber auch daran, dass ich noch mein Kuscheltier “Hamster” an das kleine Mädchen verschenkt habe, welches mir jeden Morgen vom Garten aus zuwinkt. Gut nur, dass der Chef noch viel später kam als ich. So hatte ich genug Zeit, um mein schweißnasses T-Shirt durch die Klimaanlage trocknen zu lassen. Diese 60 Minuten jeden Morgen können ganz schön schweißtreibend sein.

Das T-Shirt war bald wieder trocken und es war angenehm kühl im Büro. Aber trotz Klimaanlage wurde mir wechselnd heiß und kalt, dabei war ich doch eigentlich wieder gesund! Aber mein Körper spielte verrückt. Ein Rückfall? Wer weiß?

Die Arbeit klappte so überhaupt nicht.  Das Wasser war alle, der Kaffee war gezuckert und damit untrinkbar …, der Strom fiel dauernd aus und ich hatte knackige Kopfschmerzen. Rittu war mehr in Facebook als in Excel und auch ich hatte meinen Kopf und meine Gedanken ganz woanders.

Zum Mittagessen hat mich mein Kollege Rittu in ein edleres Restaurant eingeladen. Er hatte nämlich sein erstes Gehalt erhalten, auf das er 3 Wochen lang wartete und sich nicht traute, den Chef zu fragen.

Es gab leckeren Kashmiri Phulav – Ein Reisgericht mit Weintrauben, Ananas, Erbsen und indischen Gewürzen. Sehr lecker, nur hatte ich an diesem Tag immer noch keinen Hunger. Tat mir ein bissl Leid für den Rittu, der viel dafür bezahlte und ich konnte es gar nicht richtig wertschätzen. Er hat dann noch meinen 3/4 Teller aufgegessen. Was dieser Schlacks alles essen kann….

Um 16 Uhr fiel dann mal wieder der Strom aus und ich bin dann auch nach Hause gewandert. Zu Hause angekommen fing es augenblicklich an zu regnen. Ich aß 2 Aspirin zum Abendbrot und wollte noch eMails schreiben und dann früh schlafen gehen. Dieser Tag sollte schnell rumgehen.

Dann klopfte Dhruv noch an meine Tür und fragte, ob ich noch mit der Runde in den YachtClub komme. Das ist der Club von Ashish, der dort lebenslang Mitglied ist und “Freunde” mitbringen darf. Eine edle Bonzen Poolanlage mit 25 Meterbecken. Toll! Wir spielten ein bissl Wasserball, wobei das meinem Kopfschmerz nicht wirklich gut bekam. Am Ende wollte die Truppe noch was essen. Ich hatte weder Hunger noch Geld. Und in diesem Club braucht man zum konsumieren ne Menge Geld.

Der Rest aß, ich schaute zu und bin fast im sitzen eingeschlafen. Zu Hause angekommen wollte ich noch mit Hamburg telefonieren, da Hamburg 2 Wochen in Urlaub fährt. Leider musste ich vorher feststellen, dass SpamRoboter meinen Blog mit sinnlosen Kommentaren bombardieren. Na klasse. Und das heute, ausgerechnet heute. Zufall? Schicksal? Göttliches Phänomen? Oder mehr?

Auf jeden Fall habe ich dann noch fast 2 Stunden lang mit Hamburg telefoniert und einige Sachen geklärt, die geregelt werden mussten. Jetzt ab in die Heia. Morgen kümmere ich mich um den Spam.

Ich habe heute eine Menge erlebt, es war ein ereignisreicher Tag. EMR hätte wohl trotzdem gesagt:
In Kochi nichts Neues

It’s Pooltime

Nach der Grundreinigung meines Zimmers und des Bades hatte ich mir etwas schönes verdient. Wie es der Zufall wollte, rief Franka an und fragte mich, ob ich nicht rüberkommen wollte. Franka, Diana und Douglas sind auch Praktikanten hier in Kochi und leben in einer WG etwa 2km entfernt. Sie haben eine super schöne und große Wohnung im 16ten Stock mit einem genialen Balkon (Freie sicht auf den Himmel und 2 Sofas) Und sie haben einen 18m Pool unten auf dem Grundstück.Das einzige, was sie nicht haben ist ein AC (Air Conditioner).

Klar hätte ich gerne einen Pool, wo ich morgens und abends mal kurz reinspringen und ein paar Bahnen ziehen kann, aber ein Leben ohne AC kann ich mir hier nicht vorstellen.

Auf jeden Fall habe ich kurz noch mein Geschirr abgewaschen und bin dann rüber. Den Weg über habe ich mal alle interessanten Sachen abgelichtet, die meisten mit Kommentaren versehen. Klickt wie immer auf PICLENSE und los gehts.

(Kleine Erklärung zu PicLense:

Klickt oben links an der Fotogallerie auf “Mit PicLense” ansehen. Dann öffnet sich ein neues Fenster und die BilderShow startet von alleine. Die Kommentare werden oben rechts eingeblendet. Leider lässt sie die BildWechselGeschwindigkeit NICHT einstellen. 4 Sekunden sind eingestellt – Viel zu wenig, um die Beschreibungen zu lesen und sich das Bild anzuschauen. Um das Tempo selbst zu bestimmen, hier ein kleiner Trick:

Startet PicLense, klickt dann rechts unten Auf VOLLBILD. Wenn jetzt die FotoShow startet, klickt mit der Maus unten links auf PAUSE. Die Wiedergabe stoppt. Legt den Mauscursor auf die “->” Taste und klickt die Bilder einzeln vorwärts. So könnt Ihr das Tempo selbst bestimmen)

Meine Wohnung

Samstag, den hatte ich mir eigentlich etwas anders vorgestellt. Nach der Arbeitswoche wollte ich etwas unternehmen, aber durch die Magen-Darm-Verstimmung war ich zum ruhigen verdammt. Und was könnte ruhiger sein, als sein Zimmer endlich mal auf Vordermann zu bringen.

Ich putze mein Zimmer und machte es vorzeigbar für die Fotoshow.

Hier lebe ich jetzt seit 4 Wochen

(Kleine Erklärung zu PicLense:

Klickt oben links an der Fotogallerie auf “Mit PicLense” ansehen. Dann öffnet sich ein neues Fenster und die BilderShow startet von alleine. Die Kommentare werden oben rechts eingeblendet. Leider lässt sie die BildWechselGeschwindigkeit NICHT einstellen. 4 Sekunden sind eingestellt – Viel zu wenig, um die Beschreibungen zu lesen und sich das Bild anzuschauen. Um das Tempo selbst zu bestimmen, hier ein kleiner Trick:

Startet PicLense, klickt dann rechts unten Auf VOLLBILD. Wenn jetzt die FotoShow startet, klickt mit der Maus unten links auf PAUSE. Die Wiedergabe stoppt. Legt den Mauscursor auf die “->” Taste und klickt die Bilder einzeln vorwärts. So könnt Ihr das Tempo selbst bestimmen)


Warning: Creating default object from empty value in /homepages/16/d508845845/htdocs/blog/wp-includes/comment-template.php on line 1056

Marari Beach – die Zweite!

Samstag und frei. Kein Arbeiten heute. Mein Kollege Rittu arbeitet zwar freiwillig und mitlerweile auch unentgeltlich, aber das juckt mich nicht mehr. Soll er doch am Wochenende arbeiten. Ich habe mich mit Dhruv, Ritesh, Kasia, Sudeev, Allwyn und Ashish auf den Weg gemacht, um ein weiteres Mal die Wellen von Marari zu genießen.

Allerdings habe ich es ziemlich schnell bereut, da ich vom Vortag (Magen-Darm) noch mitgenommen. Die Fahrt im nicht-klimatisierten Auto war alles andere als schön. Und die 37 Kilometer Fahrt dauerte geschlagene 2 Stunden. Aber als wir dann endlich am Ziel waren und mich die Seeluft erfrischte, war wieder alles im Lot. Dieses Mal habe ich vom “Hinterland” ein paar Bilder gemacht.

Ehrlich gesagt weiß ich nicht, was ich da aufgenommen habe. Sieht einfach schön aus 🙂 Anschließend gings ins Wasser. Die Wellen waren heute noch höher als das letzte Mal. Eine hat mich ziemlich unsanft anf den Boden gedrückt und mir 2 saftige rote Schrammen am Rücken verpasst. Aber da muss man durch.

Grandios! Mehr davon. Best Beach ever!

Anschließend ging es noch zum Lieblingsimbiss von Ashish, Chicken fassen. Das letzte Mal habe ich mich nicht getraut, etwas von diesem Straßen Imbiss zu essen. Hygiene ist da so ein Stichwort. Dieses Mal, mit dem Magen Darm Infekt im Hinterkopf, habe ich reingehauen – Antizyklisch handeln – Das Stichwort. Vielleicht etwas “mutig”, aber wenn Chicken 10 Minuten lang bei 250°C frittiert wird, kann da eigentlich nichts schadhaftes mehr dran sein.

Es schmeckte zumindest super und ich habe wohl nichts davongetragen 🙂

Die Rückfahrt dauerte nicht 2 Stunden, sondern 3,5. Man stelle sich vor – Für 37 Kilometer!!!!!!!! Grund war ein Stau auf der Brücke. Die Brücke wird umgebaut und ist nur 1 Spurig. Da es stadteinwärts etwas langsamer ging dachte sich jemand, auf der Gegenfahrbahn abzukürzen und so Zeit zu sparen. Dem Beispiel folgend fuhren weitere Autos hinterher. Leider war der Gegenverkehr schneller und brachte sie mitten auf der Brücke zum Stehen. Und da standen sie dann nun. 1,5 Stunden lang NICHTS!

Bis die Polizei kam und einige Autos aufforderte, doch mal an den Rückwärtsgang zu denken

T I I —–> THAT IS INDIA

Bevor die Gallerie kommt, hier ein Foto von einem neben uns im Stau stehenden Transporter – ….. Zum Glück haben wir Chicken gegessen…. aber ob die anders transportiert werden?