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Unterwegs

Unterwegs

2013-01-27_Tintern

Tough Guy …

… hätte es werden sollen, aber leider kam etwas dazwischen und es musste gestrichen werden. Zeit genug, nochmal einen besonderen Ort aufzusuchen und die Atmospähre zu genießen. Grüße an den Ösi!

2013-01-27_Tintern

Island – On the Road again!!!

 
 

“On the road again
Goin’ places that I’ve never been
Seein’ things that I may never see again,
And I can’t wait to get on the road again”

 
 
 

Endlich wieder auf Achse, Willie Nelson besingt es so treffend. Über ein Jahr nach dem letzten Urlaub gehts wieder los. Auch dieses mal ist das Schema das gleiche: Flug-Mietwagen-Roadtrip! Das Besondere dieses Mal: Ich habe meine Freundin überzeugen können, dass diese etwas andere Art des Reisens auch seine Reize hat und man nicht unbedingt auf den Komfort eines Hotels angewiesen ist. Aufregend auch, weil es unser erster gemeinsamer längerer Urlaub werden sollte. Eine Probe, die sehr erfolgreich bestanden wurde.

Vatertagstour – Hamburg-Berlin

Wenn große Menschengruppen Menschen mit Bollerwagen am Deich entlang fahren, wenn Traktoren die Feldwege versprerren und eine Zapfanlage davor steht, wenn 80 jährige mir mitten in den Geesthachter Bergen bierseelig entgegenkommen, dann muss Vatertag sein. Nur habe ich kein Bier in der Hand, kein gemütlicher Schnack mit dem Nebenmann, keine Gastwirtschaft als Ziel. Ich bin in in Fuinktionskleidung eingepackt, trinke Ingwerwasser und schwitze wie blöde, während ich alleine auf meinem Fahrrad den Geestrand rauf und wieder runter fahre. Vatertag – stellt man ihn sich so vor?

Zumindest Christian, Chris, Lars und ich haben diese Vorstellung wenn es darum geht, wie so ein Vatertag aussehen soll. Denn wir haben beschlossen, von Donnerstag bis Samstag in Hamburg zu starten und nach Berlin zu fahren. Christian und Christian starteten bereits früh morgens. Sie fuhren los, bevor der Regen Hamburg erreichte. Lars wollte am Abend zuvor noch bis 6 Uhr Party machen und fuhr erst vieel später los – und auch er verpasste den Regen. Der skywalker, der nur ausschlafen und noch mit seiner Freundin frühstücken wollte, startete um 11:00 in Bergedorf und wurde auf dem Weg zur S-Bahn nass und dann auch bis Geesthacht auf den ersten 30 Kilometern. Tja. Zu allem Überfluss verpasste ich die Brücke über die Elbe und musste nördlich der Elbe nach Lauenburg fahren – Die Strecke mit vielen Kurven und Steigungen. Danach war ich gut geschafft, hatte aber den Vorteil, dass Lars mich wegen dieses “kleinen” Schlenkers gut einholte und wir ab Neu Darchau zusammen fahren konnten.

Geplant war, in Hitzacker etwas zum übernachten zu suchen, aber Christian und Christian wollten noch bis Dömitz fahren, weil sie so gut vorran gekommen waren. Als Lars das hörte sagte er zu mir: “Na gut, aber keinen einzigen Meter weiter” – Er war müde und Dömit war ganze 19 km weiter weg. Als Lars und ich dann in Hitzacker ankamen rief Christian an mit der Nachricht “Dömitz ist komplett ausgebucht – wir fahren mal wieder und suchen”. weitere 12 km später fanden sie dann eine sehr schöne Ferienwohnung, in die wir uns für eine Nacht einmieten könnten. Mödlich-Werder.

Der Nächste Tag war ein Traum – Nieselregen am morgen und fetter Gegenwind. Dazu ein Radweg anfangs sandig, dann steinig und exponiert auf der Deichkrone. In Wittenberg machten wir dann Frühstückspause. Die ganze Stadt – eine einzige Industriebrache, trostlos. Schnell weiter! Havelberg war das Ziel. Dort kamen wir am frühen Abend an, Lars natürlich wieder mal mit Sonnenbrand, und chillten erstmal eine Stunde auf dem Berg im Kirchkaffee. Abschließend fuhren wir noch ne Weile Richtung Tagesziel. Leider kamen wir auf die unendlich gute Idee, eine “Abkürzung” zu wählen und so bogen wir von der Landstraße ab in einen Waldweg, der mit jedem Meter schlechter wurde. Irgendwann sank Christans Rad im Matsch ein und er musste absteigen und schieben. Bald schoben wir alle und wurden dabei so entsetzlich von Mücken zerstochen wie selten zuvor. Selten so schnell so viele juckende Stellen gehabt. Und selten freuten wir uns mehr über eine Schotterpiste als nach diesen 6km Waldweg.

Unser Zielort war natürlich ausgebucht, aber eine Bungalowsiedlung in der Nähe hatte noch was frei. 4 Leute bezahlten zusammen 25 Euro für die Nacht. Sagenhaft günstig(Am Kamenschen See). Dazu der behrzte Sprung ins mega erfrischen aber noch sehr kalte Nass!

Der Samstag brachte keine großen Geschichten mit sich, außer dass die Bayern im Championsleague Finale gegen Chelsea verloren und wir das Spiel bei Bier und Pizza bei Ketzin sehen durften. Auch hier hatten wir wieder super Glück mit der Unterkunft. Pool, Betten, Fernseher, eigene Küche…. jeweils 10 Euro.

 

Geile Tour Jungs, nächstes Mal gehts wieder los!

 

Was wir unbedingt wieder machen müssen: KEINE Unterkünfte im Vorraus buchen. Es ist viel cooler, sich ein Tagesziel zu setzen und ab dann noch 10km Strecke einzuplanen, in denen man eine Unterkunft sucht. Spontan, urig, genial!!!

  

 

Augsburg – fremdschämen pur!

Als die Bundesliga Aufsteiger feststanden stand für uns fest, dass wir unbedingt nach Augsburg müssen. Die Stadt soll ja ganz schön sein, es ist ne nette ICE Reise und es ist wahrscheinlich die einzige Möglichkeit nach Augsburg zu fahren zum Auswärtsspiel, da Augsburg ja auf jeden Fall absteigen wird. So dachte man – Armes Hamburg. Dass es am Ende wir waren, der große HSV, der Ende zittern musste und fast abgestiegen ist, muss ich nicht extra erwähnen. Die ganze Aktion gestaltete sich etwas anders als bisherige Auswärtsfahrten. Erstmal war es der letzte Spieltag und somit war von Anfang an klar, dass der HSV am 05.05. um 15:30 Uhr in Augsburg antreten würde. Damit war auch das buchen der günstigen ICE Tickets 92 Tage im vorraus kein Problem mehr (Spieltage werden erst 6 Wochen vorher terminiert – es ist also offen, welcher Verein Freitags/Samstags/Sonntags spielt). Nur … die Tickets! Obwohl der HSV die schlechteste Saison aller Zeiten spielte, einen Grottenkick nach dem anderen ablieferte und am Ende nur aus dem Grund nicht abstieg, weil zum Glück 3 Vereine eben NOCH schlechter waren, war die Nachfrage nach Tickets riesig (und Augsburg liegt am Arsch!). Jedes Mitglied bekam nur 1 Ticket und ich brauchte 4, hatte aber zu wenige Ausweise. Daher habe ich kurzerhand über die Homepage des 1 FC Augsburg Tickets auf der Haupttribüne gekauft. Etwas teurer und die Sicht auch minimal schlechter – aber sicher!

Wir, das sind Philipp, Julian, Tilmar und ich, starteten am HbF Hamburg um 04:54 Samstags früh und fuhren mit dem ICE nach Augsburg. Der Kasten Astra war uns ein treuer begleiter, auch wenn er sich bald leerte. Der Zug, der ~600 Fahrgäste fasst war fest in der Hand der HSV Fans. Die meisten tranken Bier und waren laut, aber keiner unangenehm. Alle gut gelaunt, auch weil das Horrorszenario (Abstieg am letzten Spieltag im Entscheidungsspiel mit Augsburg) durch einen dreifachen Punktgewinn gegen Hannover abgewendet war. Bis dahin wussten wir auch nicht, ob unser Cousin Philipp mit dabei sein darf. Zu einem Risikospiel hätte er nicht mitfahren dürfen, daher waren wir alle froh über diesen “Ausflug”. Sobald wir in Augsburg ankamen fing es an zu regnen, super. Schnell mit dem Taxi in die Jugendherberge und 2 Stunden geschlafen. Dann ging es auch schon wieder los, in HSV Kluft durch die Innenstadt.

Eigentlich wollten wir uns die Altstadt an einem schönen Samstag anschauen, aber daraus wurde nichts. Denn die ganze Innenstadt war für Menschen gesperrt, die als HSV Fans erkennbar waren. Die Polizei hatte aus Angst vor Randale der Fangruppen von Anfang an die Gruppen getrennt. Also gingen wir erstmal etwas essen und fanden das “Zeug Haus”, ein uriges großes Brauhaus mitten in Augsburg. Das ganze Haus sah aus wie ein Saustall, überall lag essen auf dem Boden, Blümenkübel im Biergarten waren zerbrochen und der Zustand der Toiletten war absolut ekelhaft. Die HSV Fans hatten das Wirtshaus in Beschlag genommen, sich mit 1,2 Maß Bier volllaufen lassen und dick getafelt und dann zu dutzenden die Zeche geprellt. Die Polizeit rückte an und fand einen fast leeren Gasthof vor, denn die “Fans” waren natürlich schon weg. Nur wir saßen noch da und wurden trotzdem! sehr freundlich bedient. Wir boten der Bedienung sogar an, sofort zu zahlen aber die bestand darauf, dass es auch anständige Fans wie uns gebe die nicht unter den Vollidioten leiden sollen – super!

Auf jeden Fall haben wir uns ganz ganz ganz kräftig fremd geschämt für diese beschissenen Idioten aus Hamburg, die Ein Fußballspiel missbrauchen, um “Spaß zu haben”. Eigentlich wollte ich mich nochmal bei Dieter Matz und Scholle im HSV Blog melden und mich beschweren, weil die beiden immer wieder die “ach so tollen Auswärtsfans” loben. Sicher, im Stadion sind sie/wir der Hammer, machen Stimmung und sind eine gute Unterstützung für die Mannschaft, aber zum Fantum gehört auch die Außendarstellung und wenn man wie eine Horde irrer durch die Innenstadt zieht und verwüstete Lokale zurücklässt dann hat das einen mehr als faden Beigeschmack. Augsburger, mit denen wir auf der Fahrt ins Stadion ins Gerspräch kamen sagten uns, dass das das erste Mal gewesen sei, dass die Polizei in dieser Form eingreife und dass Hamburg irgendwie “besondere Aufmerksamkeit” verdient.

Naja, das Spiel war murks, mehr als murks. Wir verloren hochverdient 0:1 und fuhren wieder zurück in die Stadt. Sonntag gabs dann das wohlverdiente Sightseeing ohne die Randale Fans, einen Blick auf die Augsburger Puppenkiste und die Fuggerei und dann ging es auch wieder im ICE zurück in die schönste Stadt der Welt!

yeha

Die Kathedrale von Toulouse

Toulouse – Einmal hin und zurück

Aufstehen um 04:30. Den ersten Bus nehmen, in Altona 29 Minuten warten, weil die Busse “mäßig gut” getimed sind. Die erste Fähre von Teufelsbrück rüber zu AIRBUS um 5:47, mit dem Bus weiter zum Charter, Ankunft um 6:02. Checkin, Boarding, Ablug, Frühstück, Landung.

So sollte es sein und leider klappte auch anfangs alles nach Plan. sogar die Busse fuhren auf die Minute pünktlich. Aber als ich am Charter ankam, erwartete mich eine riesige Schlange. Die Systeme waren ausgefallen und am Check In mussten sie alle Daten von Hand noch einmal eingeben. Wir starteten mit 1:40 Stunden Verspätung nach Toulouse. Ergo kam ich auch 1:40 Stunden zu spät am Workshop an. Ärgerlich für meinen Kollegen, der mich am Flughafen abholen wollte, denn er hatte meine Nachricht aus Hamburg nicht gelesen. Am Flughafen sitzend fragte er sich irgendwann, wo ich denn bleibe – schaute irgendwann auf sein Handy und …. zu spät, um länger im Bett liegen zu bleiben.

Beim Betreten des Geländes funktionierte mein Ausweis nicht, aber der Besucherausweis sollte helfen. Leider kam ich auch mit dem durch mehrere Tore nicht durch und so verzögerte sich alles immer weiter. Um 11:20 Uhr waren wir dann im Workshop, der dann auch sehr gut wurde. Die kurze Mittagspause wurde mit einem extrem leckeren Mahl in der Kantine in Frankreich gefüllt. Warum schmeckt unser Kantinen Essen nicht so gut?!?!

Nach dem Workshop ging es ins Hotel zum Ausruhen – Aber ich bin nur schnell unter die Dusche (In Toulouse waren 24 Grad/Hamburg 10) und dann auf auf und davon Richtung Toulouse Innenstadt. Die Stadt selbst ist total Schön, ein großer Fluss fließt mitten hindurch, die Innenstadt ist zum größten Teil Fußgängerzone und sehr belebt. Die vielen alten Gebäude, Geschäfte und Restaurants mit Tischen auf der Straße geben dem ganzen einen tollen Flair, hier muss ich definitiv nochmal in Ruhe hin.

Das Straßenbahn und Ubahn System ist leider nicht wirklich gut ausgebaut, zumal die UBahn sowas von überlastet ist, das habe ich noch gar nicht erlebt. Die Ubahnen sind nur 2 Waggongs lang und fahren in einer Art doppelten Röhre alle 2 Minuten. Ich musste 5 Züge warten bis ich endlich reinkam, pro Bahn konnten nur 1-2 Leute mitfahren, weil sie so voll war und niemand aussteigen wollte. Als ich dann drin war, taten mir die Leute an den anderen Stationen leid – Oft kam überhaupt keiner mehr rein.

In der Stadt selbst kaufte ich mir sofort bei einem LIDL meines Vertrauens eine Großpackung Surimi und muffelte sie auf 🙂

Und dann… nach 4 Stunden in der Stadt umherlaufens bei Sommer, Sonne, blauen Himmel und 23 Grad – lief ich nach Hause. Volle 14 Kilometer ging es zu Fuß nach Hause. Dabei telefonierte ich mit Freunden in Deutschland (o2 hat da nen super Tarif :)) und genoss es einfach, diese Sommerlichen Temperaturen zu haben

Toulouse, gerne wieder! Auch wenn meine Kollegen meinen, dass ich verrückt sei, die ganze Strecke zu laufen. “Hättest dir doch ein Tram Ticket kaufen können”. Meine Antwort: “Hatte ich doch – bin aber trotzdem gelaufen :)”

Paris im Schnelldurchlauf

7/2 Tage Paris, was kann man in dieser kurzen Zeit von Paris sehen? Jede Menge! Und das haben wir auch versucht. Nach 5/2 Wochen der Rundreise durch Wales, England und Frankreich mit einem Kerl im Auto bekam ich Damenbesuch aus Deutschland. Und da wir beide Paris noch nicht kannten, wollten wir natürlich so viel wie möglich sehen. Das Wetter war ok, wechselhaft wie in Hamburg. Regen und Sonne wechselten sich in lustiger Reihenfolge ab.

Konstant waren eigentlich nu die Touristenströme, durch die wir uns in Paris zwängten und Schlange standen. Und natürlich Baguette mit Käse, für mich ein Muss!!!

Zusammenhangslos kommt hier ein Video aus Versailles. filmen von einer Brücke herab Karpfen, die wie blöde betteln und dann nach allem schnappen, was ins Wasser fällt – in diesem Fall Baumrinde 🙂

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Ansonsten keine großen Worte, die Fotos sind kommentiert. Also einfach PicLense starten und genießen!

Sturm und Drang

Paris, “WineTours” ist beendet. Schön wars!

Sturm & Drang

Dieser Song, von Tilmar aufgelegt, sollte der Song des Roadtrips werden. Auf einer Überlandstraße in Wales an der Küste entlang nach St. Davids, es regnete, dröhnte plötzlich aus Tilmars grandiosen iPad Boxen dieser “80’s Flashback” Hit, mir völlig unbekannt. Es ist höchst selten, dass mir ein Song sofort beim ersten Mal hören super gefällt, aber der hier schlug ein wie eine Bombe. Da ich 5 Rohlinge mithatte (die hat man halt so mit 😉 ) stellte ich gleich eine CD zusammen und Sturm & Drang landete auf Position 1.

Von da an gab es diesen Song 1x am Tag, meist in einem besonderen Moment. Unvergessen die Küstenstraße an der Strandpromenade von Hastings (England), die wir bei absolutem Traumwetter entlanggebraust sind. Blauer Himmel, 26°C und Sonne satt, dazu 2 Deutsche, die mit Tempo 30 und offenen Fenstern durch den Ort fahren. Dabei dieser Song auf voller Lautstärke, wie geil.

 

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Ob in Hastings, Canterbury, Stonehenge, Tours, Rouen, Verdun, Paris, … unsere “Einlaufmusik” war immer dabei. Ein Video von “Seven Sisters” kommt noch.

Endlich haarlos

Endlich haarlos, nach all den Jahren. Seit bestimmt 6 Jahren möchte ich mal eine Glatze tragen. Nicht dauerhaft – nur übergangsweise. Es wächst ja zum Glück wieder nach. Diejenigen, die von meinen Plänen hörten, wollten mich davon abbrigne… “Du wirst früh genug eine Glatze bekommen”, “Andere wären froh mit deiner Haarpracht” “Das tust du nicht!” und viele andere mehr. Aber da keiner meiner männlichen Vorfahren Anzeichen zeigt/e, sich seines Haupthaares zu entledigen, war das keine Option.  Ich wollte einfach wissen, wie es sich anfühlt, wie es aussieht und ob es mir steht. Ein letzter Versuch meiner Mutter “Du hast einen sehr schönen Schädel, das weiß ich noch von deiner Geburt als du noch keine Haare hattest” – Netter Versuch, aber die Fotos belegen eindeutig, dass ich noch nie haarlos war 🙂

Um die letzten Kritiker zu überzeugen griff ich zu einem eher ungewohnten Mittel – Ich färbte mir die Haare grün. Nur sind blonde Haare schwer bis unmöglich zu tönen und es wäscht sich nicht nach 8-12x raus, sondern schon beim Anschauen. Daher musste eine richtige Färbung her – Schwarz!!! Aber auch das wollten meine Haare nicht. Viele blonde stellen blieben zurück. Nicht dass mir schwarz nicht steht, aber dieser Flickenteppich sah furchtbar aus – daher musste er einfach ab.

In Lands-End (England) war es dann endlich zu weit. Tilmar half mir, mit meinem Rasierer und dem Bartschneider die Haare abzusäbeln. Aber meine Haare sind doch dicker als ich dachte und der Rasierer war irgendwie so erfolgreich wie der Versuch, mit Zahnseide einen Baum zu fällen. Der Akki war nach 30 Minuten leer und wir noch nicht fertig. selbst 10 cm lange Haare standen noch da – Zum Glück gabs ja noch die altmodischen Scheeren, dank derer Hilfe die letzten langen schwarzen Haare fielen.

Nach dieser Lands End aktion lief ich 2 Tage mit einer schwarzen kurzhaar Stoppelfrisur rum und verbarg die Blöße durch Tilmars Cap. 2 Lidl Märkte und 2 Nassrasier Klingen später war es dann so weit. Glatze!!!!!

Es geht weiter – Erste Nach ist rum

Wir wachen um 07:28 auf, ganze 2 Minuten vor dem Wecker. Die Scheiben sind von innen stark beschlagen, ich habe Halsschmerzen und wir putzen uns mit Schweppes Zero die Zaehne. Toll ist das nicht, aber wir sind ja Maenners. Deswegen juckt e suns auch nicht, dass wir seit 36 Stunden nicht geduscht sind. Kurz ein paar Liegestuetz gemacht und schon gehts los. Durch Snowdownia fahren wir nach Sueden, ueber winzige schmale Strassen, rauf und runter, enge Kurven und starke Steigungen. Ich bin an NewZealand erinnert, wo ich Strassen dieser Breite im 2ten Gang genommen habe und im Relley Style um die Kurven geschrubbt bin. Allerdings waren da die Strassen auf 500 Meter einsehbar, hier sehe ich maximal 20 Meter weit und so schleichen wir vorran. Immer auf der Hut vor anderen Fahrzeugen. Tilmar stellt die These auf, dass die Menschen hier in GB deswegen Doppeldecker erfunden haben, damit zumindest die Passagiere wie er etwas sehen koennen ausser Hecke und Mauer. Gewagt!

Die Strasse durch Snowdonia war ein Erlebnis und wir hatten echt Glueck mit dem Wetter. Glueck mit dem Wetter haben heisst in Wales, dass es nicht geregnet hat. Wir fuhren nach Harlech, wo wir uns eine der schoensten Burgen Waless anschauen wollten. Das liessen wir aus Zeitgrunden aber bleiben. Vorbeifahren und Winken ist manchmal auch echt gut. Unterwegs wurden wir  2x gecharged, als wir ueber Brucken wollten, das hatte richtig was von Wegelagerei. Einfach mal hier ein Zelt aufschlagen, 2 grimmige Gestalten reinsetzen und von jedem Fahrzeug 50p verlangen. Es klappt, ein super Stundenlohn springt dabei raus. Aber als Gegenleistung fuer unseren Obolus bekamen wir eine Zeitersparnis von einigen Minuten und eine aufregende Fahrt ueber eine 2,20 breite Strasse mit links Wasser und rechts Schiene.

– Aus Zeitgründen beendet.

PS: geschrieben mit einer Tastatur, die keine Umlaute hat, kein ß und so weiter ….

Kieler Woche

Die Kieler Woche steht wieder an, heute wurde sie eröffnet. Da mussten wir natürlich hin und das Ostseeflair inhalieren. Andre, Matthias, Filippo und ich machten uns am Samstag um 14:20 Uhr auf den Weg vom Hamburger Hauptbahnhof nach Kiel. Vorher wurde noch das Grundnahrungsmittel für den Tag gekauft – Ein Kasten Dithmarscher Urtyp. Bier aus der Region in der Knolle, wie es sich gehört.

Eigentlich wollten wir um 14:20 Uhr den Zug vom Hauptbahnhof nehmen, aber natürlich war meine S4 wieder zu spät, so dass wir den Zug am Hbf verpassten. Kein Ding, schließlich ist Kiel nur ne Stunde entfernt und wir hatten den ganzen Tag zeit. Die Zugfahrt nach Neumünster war sehr kurzweilig und lustig. Das lag zum einen an hunderten anderer “jugendlichen”, die das gleiche Ziel hatten und eben so gut wie wir mit Naturalien ausgestattet waren. Als wir in Neumünster ankamen, war der halbe Kasten leer, Andre und ich hatten ganze Arbeit geleistet – Jetzt mussten wir die Schlagzahl ein wenig reduzieren – Schließlich wollten wir von der Kieler Woche noch etwas mitbekommen.

Das Umsteigen war trotz des Kastens und der vielen dummen Komentare der Mitreisenden problemlos. Und die Fahrt von Neumünster nach Kiel sind auch nur 2 Stationen, Zeit genug also für 2 weitere Bier. In Kiel fiel dann erstmal einer der Volltrunkenen aus dem Zug und kam alleine nicht mehr hoch und sorgte für Gelächter seiner ganzen Gruppe und der Umstehenden Personen. Die Stimmung unter den doch ziemlich angetrunkenen war total ausgelassen und friedlich, so wie ein Volksfest sein sollte.

Wenige Augenblicke später sahen wir jemanden, der den Müll nach Flaschen durchsuchte. Er hatte glaube in seinem “Zustand” aus Versehen eine volle Flasche Bier in den Container geworfen und versuchte jetzt, diese wieder herauszuangeln. Das wäre die wahre Geschichte, aber die ist ja nüchtern und langweilig. Da er ein Hollandtrikot anhatte, war der Spott nicht weit. Wir stellten uns um ihm herum und fragten, ob alle Holländer so ihren Lebensunterhalt verdienen. Er nahms total gelassen und stieß mit uns an. Ein nettes Exemplar unseres kleinen, leicht zurückgebliebenen Nachbars.

Die Kieler Woche an sich ist eine Reihung von Imbisbuden und Fahrgeschäften wie man sie von jedem Rummel kennt, nichts besonderes. Ganz witzig war die Schanze ins Wasser, über die man so spektakulär wie möglich fahren musste. Wir blieben eine Halbe Stunde und schauten uns die Probeläufe an, bevor Sonntag die Ausscheidungskämpfe starten.

Beim dritten Springer kam etwas Seitenwind auf, der sein Segel wegdrückte und ihn fast von der Schanze beförderte. Er fuhr am Rand der Schanze und brach den Rand ab, der nicht gesützt war. Ob diese Schanze vom TÜG abgenommen wurde? Man mag es bezweifeln. Zufällig hatte ich genau bei diesem Sprung mit der Videofunktion draufgehalten, daber kann man diesen beinahesturz jetzt hier im Blog verfolgen.

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Man hört das Holz so richtig schön zerbersten!

Auf dem Rundweg über die Kieler Woche konnten wir noch einen Solarkatamaran bestaunen und die Fahigkeit Andres, 2 Tüten indische Chips innerhalb weniger Minuten zu vernichten. Besonders schön war für mich das wiedersehen mit 2 historischen Segelschiffen, auf denen ich jeweils schon eine Woche gesegelt bin. Die Amazone mit Skipper Sönke und die Neerlandia aus Holland mit Skipper Edwin lagen vor Anker und warteten auf Besucher der Kieler Woche. Mit der Neerlandia könnte ich im September eine Woche von Kappeln aus segeln, aber das liebe Geld. Wer gerade 250 € über hat, kann Sie mir gerne schenken 🙂

Nachdem wir einmal rum waren sind wir noch in die Innenstadt marschiert, um uns mit den besten Fischbrötchen Kiels die Wampe vollzuschlagen. Trotz der späten Stunde hatte diese kleine Bude noch offen. Bei mir gabs 2 Brötchen mit Bückling und 1 Bröchen mit Fischfrikadelle. Dazu einen Espresso und eine kleine Einlage von Joe.