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Sri Lanka

Sri Lanka

Eine Woche in Sri Lanka, so wenig Zeit und so viel erlebt

Und wieder gehts weiter

Heute morgen bin ich aufgewacht und war putzmunter. Ein kleiner Hunger war vorhanden, also habe ich kurzerhand meinen Laptop und ein Buch geschnappt und bin zum Strand runter zu dem Restaurant, das auch drahtloses Internet hat. Wollte heute morgen mal ein wenig Blog schreiben. Im Caffee angekommen gabs kein Frühstück – erst ab 8.00am – es war 6.30am. Was hat sich mein Körper nur dabei gedacht, jetzt schon auf “fit” zu machen? Aber die Zeit des Wartens vertrieb ich mir mit Tee, lesen und schreiben, bevor es dann ein größes Buffett gab, wo ich mich hauptsächlich am Joghurt und Obststand bediente.

Da ich um 12.00am auschecken musste, gings gegen 10.00am zurück zu meinem Room, um zu packen und dann nochmal ausgedehnt in dieser schönen Bucht schwimmen zu gehen. Schließlich musste ich dann aber doch aufbrechen und meine Reise nach GOA, wo ich meine Schwester trefffen werde, antreten. Start 11.00am, treffen werde ich sie 3.30pm des Folgetages, also fast 30 Stunden Reise – ätzend!

In Hikkaduwa machte ich nochmal einen kurzen Zwischenstop, um die Turtlefarm vor Ort zu besuchen, eine Empfehlung meiner Gruppe der letzten Tage. Sie waren ganz begeistert von dem Betreiber, seinem Englisch und seinen Geschichten. Ich traf allerdings nur auf einen kleinen Jungen, denke mal 14 Jahre alt, der mir einfach nur die verschiedenen Schildkröten aus den Bassains griff und mir hinhielt, als wäre es ein Brot oder etwas anderes lebloses. Englisch konnte er leider auch keins und so blieben viele Fragen unbeantwortet. Die Farm hatte eine kleine Brutstelle, wo im Sand vergraben auf 3×3 Metern Eier ausgebrütet wurden. Daneben waren 4 weitere dieser Körper, allerdings mit Wasser gefüllt und darin schwammen je 1 ältere, verletzte Schildkröte. Im letzten 2 Handtellergroße und 25 Tage alte Schildkröten, die mit 30 Tagen dann ausgesetzt werden. Unterm Strich doch etwas enttäuschend, weil meine vielen Fragen einfach nicht beantwortet wurden.

Vier Stunden später war ich wieder in Colombo und verbrachte einige Stunden mit einer Schottin, in die ich beim aus dem Bus steigen gestolpert bin. Sie kam gerade aus Goa und Delhi und hatte eine Menge zu berichten und fand die dritte Klasse der indischen Züge super, sie reise immer so. Also jetzt bin ich mal gespannt auf unseren Transfer nach Colombo 🙂

Colombo selbst ist nicht wirklich sehenswert, es ist einfach nur eine große und wuselige Stadt. Die Waterfront ist total verfallen und ranzig, an ihr stehen viele vom Krieg zerstörte und nicht wieder aufgebaute Gebäude, außerdem verlaufen die wenig befahreren Bahngleise zweispurig direkt am Wasser. In jeder Stadt Europas wären das hier die teuersten Grundstücke der Region und jeder würde sich darum reißen, hier bauen zu dürfen, aber hier in Lanka ist anscheinend vieles anders.

Die Stadt in voller Polizisten und Militärs, allgegenwärtig sind hier Handfeuerwaffen in den Händen von Staatsdienern – Ich fühle mich recht sicher und darf sie sogar fotographieren. Heute ist ein schwer bewachter Konvoi an uns vorbeigefahren, die Cricket Nationalmannschaft von Sri Lanka, Helden im ganzen Land und allesamt Millionäre.

Bevor ich dann weiter Richtung Flughafen wanderte, habe ich mir nochmal mein Lieblingsgericht hier gegönnt, Chicken-Roti. Einfach lecker, könnte ich jeden Tag essen. Auf dem Weg zurück zum Busbahnhof kam ich noch am “Bavaria – German Restaurant” vorbei und bin mal rein, um es mir anzusehen. Es sah recht deutsch aus den Lautsprechern dröhnte deutscher Schlager. Allerdings waren die Speisen und Getränke so deutsch wie die Gäste, die hier aßen (Japaner). Es gab Garnelen frittiert, Mango-Ananas Salat und Hawai-Toast, dazu Lion Beer, Tiger Beer, Carlsberg und Heineken.

Die letzten 2 Kilometer bin zum Busbahnhof bin ich am Strand gewandert und durch tausende Menschen, die dort ihren Feierabend verbringen, erinnerte mich sehr stark an die Atmospähre bei uns im Stadtpark. Mit mehr Zeit hätte ich sicher einige davon hier verbracht, sehr angenehme Stimmung. Kurz dahinter began ein “Hochsicherheitsgebiet”, Kontrollen und nochmals erhöhte Militärpräsenz. Was wird hier bewacht? Banken? Politiker? Museen? Das Parlarment? Nein, Nobelrestaurants wie das Hilton und InterConti … strange!

Nach einer Abendteuerlichen Fahrt komme ich wieder am Flughafen an, wo ich beim umpacken Tabletten in meiner Hose finde, die ich jetzt 5 Wochen trage und mehrfach gewaschen habe. Wo kommen die “Piriteze Allergy tablets her? Glaxo Smith Kline hat sie bestimmt nicht zugesteckt!

Fort Galle und Unawatuna

Beim Frühstück saß Maaike aus Holland neben mir und nach wenigen Minuten war klar, dass wir beide heute das gleiche planten, einen kurzen Trip ins 4 Kilometer entfernte Galle. Dort kann man ein Fort aus der Kolonialzeit bewundern, was wir auch taten. Die “Sights” waren toll, die Kulisse einfach großartig, aber sonst passierte nichts, wovon ich berichten kann.

Zurück in Unawatuna sind sind wir dann ins Wasser gegangen und schwammen. Zuerst war es sehr schwer, vom Strand wegzukommen, weil die Wellen uns immer wieder ans Ufer drückten. Dann schnackten wir und schauten aufs Meer und schwammen einige Minuten gedankenverloren und drehten uns um – wir waren bestimmt 150 Meter weit rausgetrieben, ohne es zu merken. War nicht wirklich gefährlich, einfach nur erstaunlich 🙂

Am Abend wollten wir uns noch die Klippen auf der anderen Seite der Bucht ansehen und saßen dort staunend volle 2 Stunden und beobachteten, die die ~8 Meter hohen Wellen auf die Klippen krachten und dort Wasserfontänen bis zu 25 Meter verursachten. (die Menschen auf den letzten Fotos sind ein guter Maßstab!)

Nach 2 Stunden kamen Jugendliche vom Ort an und wollten, dass wir ihnen folgen. “Sie gehen da jetzt schwimmen”, damit wollte sie uns locken. Ich war misstrauisch und hatte Angst um meine Nikon und auch nur noch eine einzige Hose am Start. Aber Maaike lies sich irgendwann überreden und folgte der Gang nach unten. Sie hatte auch Handy, Ipod und Kamera dabei, schien sich darum aber nicht zu kümmern.

Ich holte aus meiner Hose eine Plastiktüte, die ich zum Kameraschutz gegen Regen immer bei mir trage (alter Pfadfinder!), und verpackte meine Kamera. Die Gruppe hatte auf einem kleinen Plateau gestoppt und machte keine Anstalten, weiterzuziehen.

Und….. Es dauerte keine 2 Minuten, bis eine gewaltige Welle kam und an den Klippen zerschellte und eine nicht minder große Wasserwoge auf uns herabregnen lies. Wir beide sahen es kommen und dachte wohl auch beide “Wir Touristen…… haben uns ganz schön reinlegen lassen”. Ich beugte mich über meine Kamera und versuchte sie so gut wie möglich zu schützen, was mir auch gelang. Sie hat es überlebt. Aber Maaikes Kamera ist genau wie Ihr Handy kaputt.

Die Jugendgruppe hat uns minutenlang ausgelacht, einige lachten richtig boshaft und gönnten uns unser Unglück. Langsam und bedröppelt gingen wir dne schmalen Pfad zurück zu hohen Plattform, wo wir zuerst gewartet hatten. Eigentlich war es zum lachen, nur verarscht werden mag halt keiner gerne 🙂

Den sehr unangenehmen Teil dieser Erfahrung muss ich auch noch kurz schildern. Auf dem schmalen Pfad nach oben wartete einer der Jungs vom Dorf und wollte mit Maaike ein Foto haben, welches ich machen sollte. Ich drehte mich um, holte die Kamera und machte ein paar Fotos. Was ich nicht mitbekommen habe war, dass er sie mit der Hand mehrfach und ziemlich unsittlich berührte, wie ich später von Maaike erfuhr. Das habe sie schon mehrfach erlebt und auch von anderen gehört, dass einige Inder das machen.

Schön ist das nicht!

Aber das Erlebnis war toll. Wie diese Riesenwelle auf uns niedergeht.. Wahnsinn!

Unawatuna

Sri Lanka ist in punkto Internetanbindung noch in der Findungsphase. Bin hier ziemlich abgeschnitten

und zu allem ueberfluss ist mein server daheim irgendwie abgeschmiert. Einige Beitraege sind verschwunden….

Arg!

Morgen gehts nach Colombo, dann nach Indien und schliesslich wieder nach Hamburg. Jetzt wird erstmal Sri lanka noch genossen!

Tag im Regenwald

Nachdem der Vortag echt anstrengend war und wir um 3.00am erst im Bett waren klingelte der Wecker schon um 6.45am. Aber einvernehmlich entschieden wir nicht ignorieren des Wecksignals, doch lieber noch eine Stunde zu schlafen, bevor wir uns aus dem Bett bewegten. Dann gings auch nicht wie abgesprochen sofort los und Frühstück unterwegs, sondern erstmal ins Restaurant und Toast mit Pinapplejuice getrunken. Wann hat man das schonmal, Frühstück im Restaurant und nicht mehr als 2 Meter von der Brandung entfernt. Mit vollen 2 Stunden Verspätung ging es dann los mit einem Tuk-Tuk nach Galle. Der Name Tuk-Tuk ist Programm und sorgt für jede Menge Spaß. Es ist jedesmal wieder lustig, wenn man zu Fuß unterwegs ist und die Tuk-Tuks neben einem halten, der Fahrer einen hoffnungsvoll anschaut und dann ein “Tuk-Tuk” seine Lippen verlässt 🙂

In Galle tankten wir dann erstmal Obst auf und kauften Wasser für die Fahrt, die laut Fahrplan 3,5 Stunden gehen soll. Natürlich dauerte die Fahrt etwas länger und nach 5 Stunden erreichten wir unser Ziel. Wir wollten uns heute den Regenwald bei Deniyaya anschauen und dort mit einem Guide den Wald erkunden. Unser Guide hieß Pali und wir haben ihn am Vortag über den Lonely Planet ausfindig gemacht und gleich angerufen. Um es gleich vorweg zu nehmen, Pali ist der netteste, kompetenteste und witzigste Lanka, den wir hier getroffen haben. Sein English ist gut und er macht nichtmal im Ansatz den Eindruck, als sähe er den einzigen Sinn in Touristen, sie auszunehmen.

Wir kamen 4 Stunden zu spät in an Deniyaya und wurden dann auch gleich von ihm abgeholt, in einem Tuk Tuk ging es etwa 10 Kilometer in den Regenwald. Dort angekommen hatten wir nur 2 Stunden, weil dann unser Bus zurück nach Matara ging. Was sollten wir tun? Pali regelte es und wir mieteten das Tuk Tuk für den gesamten Tag. Kostet uns Rs 2000 (Sri Lanka Ruppies), also etwa 13 Euro für 72 Kilometer im Taxi. Obwohl der Bus für die gleiche Strecke für uns alle nur ~Rs 120 teuer kommt, konnten wir bei dem Angebot nicht wiederstehen.

Als dann endlich die Tickets für die Begehung in der Tasche waren, ging es auch endlich los. Wir stiegen wieder in unser Tuk Tuk und fuhren die letzten 1,5 Kilometer zum Ausgangspunkt unserer Wanderung. Wir mussten allerdings so oft aussteigen und laufen, dass wir eigentlich die ganze Strecke hätten laufen können, von Anfang an. Die Straße war einfach zu grottig. Es war mir persönlich auch sehr recht, dass wir laufen mussten, denn das Tuk Tuk (Ein Three-Wheeler) ist mit uns drinnen 2x fast umgefallen, als wir in ein Loch fuhren. Gefährlich, diese Tuk Tuks!

Anfangs wurde es recht botanisch, Claudia und Oliver, meine beiden Begleiter (aus der Reisegruppe), staunten über faszinierende Phenomäne in der Natur. Für mich war das meiste bekannt und daher etwas weniger interessant. Wir kosteten Zimtholz, Lemongras, verschiedene Teesorten (macht grün wenig Sinn), Jackfruit, Citronella, Cocumba, Kokosnuss, Bread Fruit, Coffee, Durion (stinkt entsetzlich und mir schmeckt es wirklich nicht, ist wie Baggermatsch) und schließlich noch roten, grünen und weißen Pfeffer.

Beim Wandern durch den Regenwald fühlte ich mich sehr oft an NZ erinnert. Auf den ersten Blick sieht es genauso aus. Viele Flüsse, dichtes Unterholz und viele Farne, aber die Artenvielfalt hier ist einfach bedeutend größer. Aber die Temperatur von NZ sagt mir mehr zu als die 28 Grad und annähernd 100% Luftfeuchte, die wir hier hatten. Auch die Affen und etwa 30 cm langen Tausendfüßler sind mir in NZ nicht begegnet, ganz zu schweigen von dem Lärm, den eine einzelne Zikade verursachen kann, wenn sie loslegt. Und wenn dann andere mit einstimmen klingt es, als würden 1000 Kettenssägen verursachen, in Rekordzeit den ganzen Wald zu fällen. Besonders gut gefallen haben mir die vielen Lianen, die das ganze richtig nach Dschungel haben aussehen lassen.

Zwischendurch mussten wir immer wieder unsere Beinde nach Blutegeln absuchen, die an den Schuhe an uns hochklettern und sich irgendwo festsaugen, um dann dick und fett und voller Blut irgendwann wieder zu boden zu fallen. Ich hatte mir 2 kleine Biester eingefangen, die aber erst angefangen hatten und noch sehr klein waren. Claudia hat es geschafft, das teil Feuerzeuggroß werden zu lassen, ohne es zu merken. Respekt!

Am Ende unserer Wanderung stand das Bad im Wasserfall mitten im Dschungel. Leider war die Sonne schon weg, aber auch sonst war das einfach ein grandioses Erlebnis. Fast ne Stunde planschten wir dort herum und genossen das frische Wasser und das Erlebnis. Als es dann kurz vor Dunkel war, sind wir zurück, haben bei unserem Guide noch Abendbrot bekommen und sind dann mit dem Tuk Tuk nach Martara gefahren. Vorher sind wir aber noch an einer Teeplanntage vorbeigekommen und haben Honig gekauft, der aus dem Saftextrakt der Palmen hier gewonnen wird. Sehr lecker, wenn auch etwas rauchig. Das größte für mich war dann die Wanderung bei vollkommener Dunkelheit über eine Teeplantage, umgeben von …. 10.000 Glühwürmchen. Was für eine großartige Athmosphäre, sowas kann man weder in Bild festhalten noch beschreiben. Ein geniales Erlebnis!

Dort angekommen, es war bereits 1.30am (also mitten in der Nacht!!!), musste ich mir noch den richtigen Nachtbus suchen und 40 Minuten fahren. Der Bus kam auch und ich wurde auch an der richtigen Haltestelle herausgelassen. Aber dort war kein Tuk Tuk, also musste ich noch 25 Minuten durch die finstere nacht entlang einer einsamen Straße nach Hause laufen.

Also wirklich wohl war mir dabei nicht. Aber ich habs geschafft und bin unglaublich platt. Geiler Tag!!!

Etwas traurig war nur, dass ich mich in Matara von Oliver und Claudia verabschieden mussten, deren Gruppe ich 3 Tage lang begleiten durfte. Es war eine tolle Zeit und ein genialer Zufall, dass wir uns getroffen haben!!!

Jetzt gehts aber erstmal schlafen, mein Bungalow ist etwa 15 Meter von der Brandung entfernt. Beim Brandungsrauschen schläft man gerne ein 🙂

Anuradhapura

Die dritte und letzte Anlage wurde heute erkundet. Heute mal nur Fotos, dazu noch unkommentiert – Aber die Schönheit spricht für sich!

Polonnarua

Am Morgen wartete ein grandioses Frühstück auf uns. Früchte satt, dazu Ei, Toast, Saft und vieles mehr. Ich würde ja sagen, schaut euch das Foto dazu an, aber das kann ich mangels DSL nicht hochladen. Kommt aber vielleicht irgendwann noch.

Nach gut 10 Tassen Tee ging es los nach Polonnarua, nach Sigiriya der nächsten Ancient City. Dort kaufte ich mir das Tripple Ticket und bezahlte so leider mehr als ich eigentlich müsste, aber das war mir dann auch egal. Die Gruppe war so toll und das herumfahren mit Laleh, dem Mietwagenbesitzer und Fahrer so bequem, dass man sich echt nicht beklagen kann. Polonnarua haben wir bei bratzender Sonne ertragen und fast Windstille, nicht wirklich angenehme, aber die “Sights” haben entschädigt. Wieder viele alte Tempel und Buddhas. Einzige das ständige Schuhe ausziehen und wieder anziehen nervte ein wenig. Ich habe nur 1 Paar Schuhe hier, meine alten Nike Jogging Schuhe und muss auch immer die Socken mit an- und ausziehen. Meine Sandalen bringt erst Fille mit nach Indien.

Unterm Strich war aber Sigiriya viel mehr mein Geschmack. Da gabs noch “Stunning Views” und ein wenig Kraxeln mit dazu. Mein Ding.

Erwähnenswert ist sonst noch die Suche nach einer Herberge. Olivia aus unserer Gruppe hat gerade Besuch von Ihrer Mutter, die Teil der Gruppe ist. Leider ist sie (Engländerin) etwas sehr auf dem “Nur Steril ist sauber”-Trip und zwingt uns mehr oder weniger zu teure Lokale und Hotels auf. Und einige aus der Gruppe unterstützen sie, etwas inhomogen. Wir haben heute sage und schreibe 2 Stunden mit der Suche nach einer Unterkunft verbracht, weil die Unterkünfte entweder ausgebucht, zu teuer, unrein, nach Farbe stinkend oder aus anderen Gründen nicht passten.

Schlussendlich haben wir 2 Stunden verschwendet, um 1,50 Euro pro Nase zu sparen. Von Opportunitätskosten haben diese Lehrämtler noch nie was gehört 🙂 Aber wir hatten einen sehr schönen Abend mit leckeren Essen und vielen kleinen Spielchen. Irgendwann versuchten wir, mit meiner Kamera, einer langen Belichtungszeit und einer Glühbirne Worte auf das Foto zu schreiben. Gar nicht so einfach!!

Irgendwann abends landete noch eine 50-70cm große Eule neben uns, bemerkte ihren Fehler und flog weiter. Ein Erlebnis wars trotzdem!

Sigiriya

Aufgewacht bin ich von Kopfschmerzen, durch Müllverbrennung verursacht. Irgendjemand fackelte um 6.00am seinen Müll ab und der Duft zog in Zimmer. Machte aber nichts, keine 10 Minuten später holte mich Maas ab und brachte mich zum Busbahnhof, von wo aus ich nach Dambulla fuhr. Die Fahrt dauerte 4 Stunden und ging übers Land. Zwischendurch hielt der Bus an und alle Leute stürmten raus. Ich hatte ein wenig Bammel, das hier soll Dambulla sein, mein Zwischenziel? Ich drehte mich fragend um und fragte die im Bus verbliebenden Lanka, wo wir denn gerade sind und ob das der richtige Bus nach Dambulla ist. Ich wurde von vielen fragenden Augenpaaren angeschaut…. keiner konnte Englisch. Na toll!

Aber der Busfahrer, der auch draußen war, konnte mich schließlich erlösen und sagte, dass es der Bus nach Dambulla sei. “were going to Dambulla but not now. Now its Tea-Time”… Wow 🙂

Schließlich in Dambulla angekommen suchte ich den Bus und nach 45 Minuten des Wartens gelangte ich schließlich nach Sigiriya. Schön zu sehen, dass der Bus für 13 Kilometer 1,5 Stunden benötigt. Aber wenn man alle 20 Meter anhält, ist das auch kein Wunder. Ich verstehe die Menschen hier nicht. Alle 150 Meter wartet jemand und will einsteigen und der Bus hält auch jedesmal an und lässt die Menschen rein. Warum bewegen die sich nicht aufeinander zu, während sie stundenlang warten und erleichtern so den ganzen Betrieb? Auch wurde der Bus so unglaublich voll, dass mein Rucksack von mir gerissen wurde und ich ihn vorerst nicht wieder sah. Hatte die letzte Stnde ziemlich Bammel, da in diesem Rucksack bis auf meine Kamera und mein Portmonee alles war, was ich besitze. Beim Aussteigen stellte ich fest, dass der Fahrer meinen Rucksack aufs Dach geworfen hatte … Da fuhr mein Rucksack also die letzte Stunde. Das war ein Schreck 🙂

Im Bus war ein echt durchgeknallter Schotte, mit dem ich in Sigiriya angekommen das Museum besuchte, es aber innerhalb von 10 Minuten abhakte. Langweilig und kaum informativ. Im Anschluss besuchten wir die Stätte von Sigiriya. Sigiriya, Polonnaruwa und Anuradhapura sind 3 alte Städte, die jeweils in Ihrer Hochzeit die Hauptstädte von Sri Lanka waren. Dieses Kultur -Dreieck kann man hier besuchen und dafür muss man das 50 US$ Ticket lösen. Ich wollte aber nur Sigiriya sehen und zahle nur das Single von 25 US$.

Hätte ich gewusst, dass ich in Sigiriya eine Reisegruppe aus Europa kennenlernen werde und sie mich fragen werden, ob ich mich Ihnen anschließen möchte…. ich hätte gleich das 50 US$ genommen. Egal. Vorweggenommen, ich traf auf eine Gruppe von 2 Deutschen, 3 UK und einer Kanadiering und schloss mich ihnen an. Sie machen hier 3 Monate lang auf Lehrer und unterrichten die Lanka in Englisch. Jetzt hatten sie sich für 4 Tage einen Bus mit Fahrer gemietet und fuhren über die Ich durfte mich und warf meine Pläne über den Haufen, was ich mir alles ansehen wollte. Denn diese Gelegenheit ist so grandios.

Heute haben wir Sigiriya gemacht und morgen und übermorgen kommen dann die anderen beiden dran. Sigiriya war so schön und so imposant, dass ich eigentlich die Bilder sprechen lassen möchte. Aber leider ist hier nur Modem Internet angesagt, also müssen meine Worte erstmal reichen. Aber ich werde die Fotos später hinzufügen, liegen schon auf meinem Rechner zum hochladen bereit 🙂

Am Abend gabs noch Arrack, das Nationalgetränk. Ein Leckerer Kokosschnaps, der wie Rum schmeckt. Total lecker!

Traumhafte Gruppe! Lucky one! Manchmal 🙂

Colombo – Kandy

Vinee wollte um 6.45am aufstehen, um ganz früh am Amt zu sein, aber er entschied sich dann glücklicherweise doch, bis 9.00am zu schlafen. So konnte ich etwas mehr Zeit im Bett verbringen und Musik hören, bevor es dann nach einem leckeren Frühstück (Milchreisriegel) in die Stadt ging. Ich muss mich einfach nochmal auf diesem Wege bei meinen Gasteltern bedanken, sie waren so unglaublich freundlich und hilfsbereit, sowas erlebt man selten.

In der Stadt angekommen haben wir 2 Stunden lang Postämter abgeklappert, um meine Wintersachen von hier nach Hamburg zu schicken. Ich habe wenig Lust, Schlafsack, Isomatte, 2 Pullover, NZ Reiseführer und NZ Straßenkarte jetzt 4 Wochen mit mir herumzuschleppen. Das Problem hier ist nur, dass man hier keine Kartons kaufen kann, aber Vinee fragte sich durch und bestach einen der Postamtmenschen und wir bekamen einen alten Karton, wo ich fast 10 Kilo Gepäck verstaute und nach Hamburg schickte. Wird in 6 Wochen ankommen, also nach mir. Adressiert ists an Muddi 🙂

Im Anschluss fuhren sie mich zum Hauptbahnhof und setzten mich ab. Ich wollte gleich nach Kandy weiter, weil es in Colombo nichts zu sehen gibt, es heißt, dreckig und crowded ist. Am Bahnhof angekommen wollte ich Tickets kaufen, aber erste und zweite Klasse war ausverkauft, also musste ich Schlange stehen und ein 3rd Class Ticket erstehen. Da ich bis Kassenöffnung aber noch 45 Minuten Zeit hatte habe ich den ersten in der Schlange ganz naiv gefragt, wie denn “Zug fahren” hier in Sri Lanka funktioniert. Auch er war super hilfsbereit und gab mir sehr viele Infos. Als dann um 1:30pm die Kasse öffnete, drängten 4 Hände durch den kleinen Kassenschlitz und alle wollten Klasse ½ Tickets ergattern, die reserviert, aber nicht abgeholt wurden. Maas (so hieß der Knabe) kaufte 3 Tickets, drückte mir eins in die Hand und sagte: “Welcome to Sri Lanka”

Ich war sowas von platt! Manchmal bin ich wirklich ein “Lucky One”, wie ich oft zu hören bekomme. Sollte ich anfangen, daran zu glauben? Wir sind dann noch 2 Stunden durch Colombo gelaufen und ich habe einige Sachen wie Obst, Regenschirm und Adapter gekauft. Anschließend gings zurück zum Bahnhof. Der Zug fuhr ein und füllte sich rasch mit Menschen. Die erste Klasse war der letzte Wagen mit Glasfront nach hinten. Vom Sitzkomfort würde ich die erste Klasse in Sri Lanka mit der nicht vorhandenen dritten Klasse in Deutschland vergleichen, aber das war egal. Die Fahrt über alte Gleise war ein echtes Erlebnis. Es wipte wie blöde rauf und runter und es war recht heiß, aber es war doch sehr entspannt und angenehm. Maas hörte von meinen Plänen, mit meiner Schwester von Goa nach Mumbai in der Sleeper Class zu fahren, 14 Stunden in der schlechtesten Klasse Indiens und riet mir ganz dringend davon ab. Als er mich dann überzeugt hatte und ich sagte, ich werde umbuchen, wenn ich das nächste Mal Internet habe zog er sein Notebook heraus und ging mit seinem o2 Stick online…….

Wie dumm muss ich geschaut haben, als wir mitten im Dschungel in Sri Lanka durch die Pampa fuhren und er plötzlich mit einem Notebook und DSL Geschwindigkeit vor mir sitzt….. Long story Short, liebe Philippa. Wir haben jetzt Klasse 2a Tickets für je 20 Euro statt der 6 Euro. Ich hoffe, das erleichtert dir deinen Start in die indische Kultur 🙂

In Kandy angekommen…. wurde ich auf einen Tee in sein Elternhaus eingeladen, wo ich 3 Stunden mit seiner Familie verbrachte und fleißig Tee getrunken habe und schließlich noch Abendbrot bekam. Die Frauen kochten, Maas, sein Schwiegervater und ich aßen. Hier essen die Männer zuerst, dann die Kinder, dann die Frauen. Das ist hier so üblich, die Frau hat sich darum zu kümmer, dass es der Familie gut geht. Um “den europäischen Gast” nicht zu beleidigen, war die Ehefrau von Maas mit am Tisch und leistete uns Gesellschaft, wie mir später erklärt wurde. Ein Traum.

Nach dem super leckeren Mal, viel Lachen und Spaßen mit den Kindern von Maas und dem verkosten einer ekelhaften Frucht (sorry, schmeckt unglaublich furchtbar, stinkt wie hölle und hat die konsistenz von Baggermatsch- Maas findet sie auch gräßlich!) wurde ich dann noch im Haus eines Freundes abgesetzt, wo ich jetzt die Nacht verbringen werde.

Lucky One?

Colombo – angekommen

Der Flug nach Cololmbo war von heftigen Turbulenzen begleitet, Luftloch jagte Luftloch und es rüttelte uns ganz schön durch. Der Kapitän hat das Personal 2x aufgefordert, sich ebenfalls festzugurten und den Boardservice zu unterbrechen, sowas habe ich bisher auch noch nicht erlebt. Auf dem Flug habe ich Vineeh kennengelernt, der in Sidney arbeitet und jetzt nur für 4 Tage nach Cololmbo kommt, um seinen Reisepass zu verlängern. Er war seit 3 Jahren nicht mehr zu Hause und seine Familie holte ihn ab. Da der Flughafen nördlich von Cololmbo liegt und das Haus seiner Eltern südlich davon bot er mir sofort an, mich bis Cololmbo mitzunehmen. Super! Das beste war aber, dass mir seine Mutter anbot, die Nacht bei Ihnen zu verbringen, Trauuuuumhaft!

In Cololmbo gelandet war ich total übermüdet und etwas von der Hitze genervt, die hier auch nachts um 1.00am herrscht. Das Gepäck war schon da, als ich am Rollband ankam. Ein Visum habe ich nicht bekommen, er hat sich nur das indische angeschaut und mir dann nen Stempel verpasst. Ist das jetzt ein Visum? War irgendwie nur der Einreisestempel. Na egal.

Die Fahrt nach und durch Cololmbo war jedenfalls ein Erlebnis. Der 30 Jahre dauernde Bürgerkrieg hier ist erst im Mai des letzten Jahres zu Ende gegangen. Auf einer Strecke von nur 45 Kilometern wurden wir sage und schreibe 6x von Militär gestoppt und mussten uns ausweisen. Schwer bewaffnete Polizisten, von Militär unterstützt wollten Ausweise sehen und den Grund unserer Reise. Ich war etwas beunruhigt, aber meine Begleiter im Wagen lobten das Militär und sagten, dass es so unglaublich viel sicherer geworden sein, seit so stark und so viel kontrolliert wird. Für mich war es zumindest ungewohnt, an jeder Ecke Sturmgewehre und 2x sogar eine Panzerfaust zu sehen…. mitten in der Stadt. Aber 30 Jahre Bürgerkrieg machen wohl vorsichtig.

Unterwegs gabs noch nen kleinen Imbiss, auf den mich Vinee einlud und dann um 4 Uhr nachts noch einen Tee im Haus meiner Gasteltern, bevor es dann in die Heia ging. Moskitos überall und ein großes rosa Netz für mich, herrlich 🙂