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Reisen

Reisen

Athen 2015

Julian wurde im Februar 30 Jahre alt.
Und er bekam von Mutti, Markus und seinen beiden Geschwistern eine Reise nach Griechenland geschenkt.
Wohin die Reise geht, erfuhr er erst am Flughafen.

In der Woche vor Abflug war für unseren Reisezeitraum die Wettervorhersage ziemlich dürftig.
16 °C bei Dauerregen, Sturm und Gewitter. Tolle Aussichten.

Aber am Tag vor Abflug änderte sich die Prognose auf Sturm. Ohne Regen.
Es wurden am Ende Sturm+25°C bei blauem Himmel. – So kann man es gut ertragen :)

Nach der Landung kuschelten meine Geschwister mit einem gigantischen Rosmarin am Flughafen,
danach ging es in unsere wunderbar geräumige Unterkunft im 6ten Stock und von dort ging es in “die Schanze” Athens.

Wir wollten eigentlich nur etwas zu essen jagen und uns noch ein wenig die Beine vertreten.
Zu essen gab es “souvlaki”, “Bifteki”, 2 Sorten Wurst und 2 Sorten Gyrus. Dazu Zwiebeln und ein paar butterweiche Pommes.

Eigentlich esse ich kaum Fleisch. Seit Jahrzehnten esse ich Fisch. Gerne Geflügel. Aber Rind und Schwein? Eher nicht.
Vegetarier werden es in Griechenland sicher schwer haben. Aber mir schmeckte es ausgezeichnet!

Am ersten ganzen Tag schauten wir uns morgens das Parlament an, vor dem die Griehchen so leidenschaftlich gegen die Sparpolitik protestiert hatten. Jeder der ab und zu Nachrichten schaut wird dieses Gebäude kennen.

Danach ging es durch den “National Garden” zum ersten (!!!) Olympia Stadion der Neuzeit. Hier wurden die Olypmischen Spiele 1896 wieder entdeckt. Fille und Julian knackten erstmal weg.

Im Anschluss ging es zum Tempel des Zeus, zum Tor des Hadrian und zur Akropolis. Aufgrund des Nationalfeiertages war der Eintritt fast überall kostenlos. Entsprechend gut besucht war es.

Das “Nachtfoto” ist ein Bild von unserer Unterkunft im 6ten Stock

Am zweiten Tag stand ein Ausflug zum Orakel von Delphi auf dem Programm.
Das Wetter hätte besser nicht sein können.
Blauer Himmel und zweitweise 25°C. Da war selbst ein Bad im Mittelmeer drin.

Das Orakel ist für mich eine der größten Sehenswürdigkeiten in Europa überhaupt.
Umso mehr hat es mich verwundert, dass wir in der “Orakel” Tempelanlage und in der darüber liegenden Anlage zu Ehren des Apoll fast alleine waren.
Doch gerade deswegen hatten wir unglaubliche Momente zu Füßen dieser historischen Pätze.

Zum Abschluss ging es in den “Hafen von Delphi”, 18 Kilometer weit entfernt.
Eigentlich ein Touristenort, doch die so genannte “Krise” hat ihre Spuren hinterlassen.
So gut wie ausgestorben lag der Ort vor uns.
Wunderschön gelegen, aber tot. Leben war in Form streunender Hunde vorhanden,
oder durch das Sortieren handgepflückter Oliven

Am letzten Tag machten wir einen Rundtrip auf die Peloponnes.
Erst ins Theater von Epidavros und der Tempelanlage, in dem das Theater liegt.
Ein riiiiieeesiges Theater mit unglaublicher Akkustik.
Wenn man GENAU in der Mitte steht wie ich auf dem Foto und nur gaaaanz leicht die Handflächen zusammenführt
(kaum mehr als ein leises Klatschen) halt dieses Geräusch sofort und vielfach Verstärkt von den Rängen zurück.
Auch leises Sprechen ist bis zum höchsten Rang zu hören.

Unglaublich! Warum werden Theater heut nicht mehr so gebaut?

Im Anschluss fuhren wir nach Nafplio, einer kleinen Hafenstadt und ersten Hauptstadt Griechenlands nach der Unabhängigkeit.
Dort gabs Moussaka (nationalgericht) und für Julian Tintenfisch.

Auf dem Weg zurück nach Athen lag noch “Mycenae”, der alten Festung des Königs Agamemnon. (Trojanischer Krieg und so)
Leider…. war seit 3 Tagen “Off Season” und er hatte schon zu.
Aber auch von Außen war der Blick in der Abendsonne (Golden Hour) wunderbar!

Auf dem Rückweg, kurz vor Athen, kamen wir noch in den Genuss des Sonnenuntergangs in Feuerrot.
Ein wunderbarer Abschluss dieser kurzen Reise.

Die Griechen waren unglaublich freundlich zu uns!
Kann man nur empfehlen!

 

Island – On the Road again!!!

 
 

“On the road again
Goin’ places that I’ve never been
Seein’ things that I may never see again,
And I can’t wait to get on the road again”

 
 
 

Endlich wieder auf Achse, Willie Nelson besingt es so treffend. Über ein Jahr nach dem letzten Urlaub gehts wieder los. Auch dieses mal ist das Schema das gleiche: Flug-Mietwagen-Roadtrip! Das Besondere dieses Mal: Ich habe meine Freundin überzeugen können, dass diese etwas andere Art des Reisens auch seine Reize hat und man nicht unbedingt auf den Komfort eines Hotels angewiesen ist. Aufregend auch, weil es unser erster gemeinsamer längerer Urlaub werden sollte. Eine Probe, die sehr erfolgreich bestanden wurde.

Paris im Schnelldurchlauf

7/2 Tage Paris, was kann man in dieser kurzen Zeit von Paris sehen? Jede Menge! Und das haben wir auch versucht. Nach 5/2 Wochen der Rundreise durch Wales, England und Frankreich mit einem Kerl im Auto bekam ich Damenbesuch aus Deutschland. Und da wir beide Paris noch nicht kannten, wollten wir natürlich so viel wie möglich sehen. Das Wetter war ok, wechselhaft wie in Hamburg. Regen und Sonne wechselten sich in lustiger Reihenfolge ab.

Konstant waren eigentlich nu die Touristenströme, durch die wir uns in Paris zwängten und Schlange standen. Und natürlich Baguette mit Käse, für mich ein Muss!!!

Zusammenhangslos kommt hier ein Video aus Versailles. filmen von einer Brücke herab Karpfen, die wie blöde betteln und dann nach allem schnappen, was ins Wasser fällt – in diesem Fall Baumrinde 🙂

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Ansonsten keine großen Worte, die Fotos sind kommentiert. Also einfach PicLense starten und genießen!

Sturm und Drang

Paris, “WineTours” ist beendet. Schön wars!

Sturm & Drang

Dieser Song, von Tilmar aufgelegt, sollte der Song des Roadtrips werden. Auf einer Überlandstraße in Wales an der Küste entlang nach St. Davids, es regnete, dröhnte plötzlich aus Tilmars grandiosen iPad Boxen dieser “80’s Flashback” Hit, mir völlig unbekannt. Es ist höchst selten, dass mir ein Song sofort beim ersten Mal hören super gefällt, aber der hier schlug ein wie eine Bombe. Da ich 5 Rohlinge mithatte (die hat man halt so mit 😉 ) stellte ich gleich eine CD zusammen und Sturm & Drang landete auf Position 1.

Von da an gab es diesen Song 1x am Tag, meist in einem besonderen Moment. Unvergessen die Küstenstraße an der Strandpromenade von Hastings (England), die wir bei absolutem Traumwetter entlanggebraust sind. Blauer Himmel, 26°C und Sonne satt, dazu 2 Deutsche, die mit Tempo 30 und offenen Fenstern durch den Ort fahren. Dabei dieser Song auf voller Lautstärke, wie geil.

 

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Ob in Hastings, Canterbury, Stonehenge, Tours, Rouen, Verdun, Paris, … unsere “Einlaufmusik” war immer dabei. Ein Video von “Seven Sisters” kommt noch.

Endlich haarlos

Endlich haarlos, nach all den Jahren. Seit bestimmt 6 Jahren möchte ich mal eine Glatze tragen. Nicht dauerhaft – nur übergangsweise. Es wächst ja zum Glück wieder nach. Diejenigen, die von meinen Plänen hörten, wollten mich davon abbrigne… “Du wirst früh genug eine Glatze bekommen”, “Andere wären froh mit deiner Haarpracht” “Das tust du nicht!” und viele andere mehr. Aber da keiner meiner männlichen Vorfahren Anzeichen zeigt/e, sich seines Haupthaares zu entledigen, war das keine Option.  Ich wollte einfach wissen, wie es sich anfühlt, wie es aussieht und ob es mir steht. Ein letzter Versuch meiner Mutter “Du hast einen sehr schönen Schädel, das weiß ich noch von deiner Geburt als du noch keine Haare hattest” – Netter Versuch, aber die Fotos belegen eindeutig, dass ich noch nie haarlos war 🙂

Um die letzten Kritiker zu überzeugen griff ich zu einem eher ungewohnten Mittel – Ich färbte mir die Haare grün. Nur sind blonde Haare schwer bis unmöglich zu tönen und es wäscht sich nicht nach 8-12x raus, sondern schon beim Anschauen. Daher musste eine richtige Färbung her – Schwarz!!! Aber auch das wollten meine Haare nicht. Viele blonde stellen blieben zurück. Nicht dass mir schwarz nicht steht, aber dieser Flickenteppich sah furchtbar aus – daher musste er einfach ab.

In Lands-End (England) war es dann endlich zu weit. Tilmar half mir, mit meinem Rasierer und dem Bartschneider die Haare abzusäbeln. Aber meine Haare sind doch dicker als ich dachte und der Rasierer war irgendwie so erfolgreich wie der Versuch, mit Zahnseide einen Baum zu fällen. Der Akki war nach 30 Minuten leer und wir noch nicht fertig. selbst 10 cm lange Haare standen noch da – Zum Glück gabs ja noch die altmodischen Scheeren, dank derer Hilfe die letzten langen schwarzen Haare fielen.

Nach dieser Lands End aktion lief ich 2 Tage mit einer schwarzen kurzhaar Stoppelfrisur rum und verbarg die Blöße durch Tilmars Cap. 2 Lidl Märkte und 2 Nassrasier Klingen später war es dann so weit. Glatze!!!!!

Es geht weiter – Erste Nach ist rum

Wir wachen um 07:28 auf, ganze 2 Minuten vor dem Wecker. Die Scheiben sind von innen stark beschlagen, ich habe Halsschmerzen und wir putzen uns mit Schweppes Zero die Zaehne. Toll ist das nicht, aber wir sind ja Maenners. Deswegen juckt e suns auch nicht, dass wir seit 36 Stunden nicht geduscht sind. Kurz ein paar Liegestuetz gemacht und schon gehts los. Durch Snowdownia fahren wir nach Sueden, ueber winzige schmale Strassen, rauf und runter, enge Kurven und starke Steigungen. Ich bin an NewZealand erinnert, wo ich Strassen dieser Breite im 2ten Gang genommen habe und im Relley Style um die Kurven geschrubbt bin. Allerdings waren da die Strassen auf 500 Meter einsehbar, hier sehe ich maximal 20 Meter weit und so schleichen wir vorran. Immer auf der Hut vor anderen Fahrzeugen. Tilmar stellt die These auf, dass die Menschen hier in GB deswegen Doppeldecker erfunden haben, damit zumindest die Passagiere wie er etwas sehen koennen ausser Hecke und Mauer. Gewagt!

Die Strasse durch Snowdonia war ein Erlebnis und wir hatten echt Glueck mit dem Wetter. Glueck mit dem Wetter haben heisst in Wales, dass es nicht geregnet hat. Wir fuhren nach Harlech, wo wir uns eine der schoensten Burgen Waless anschauen wollten. Das liessen wir aus Zeitgrunden aber bleiben. Vorbeifahren und Winken ist manchmal auch echt gut. Unterwegs wurden wir  2x gecharged, als wir ueber Brucken wollten, das hatte richtig was von Wegelagerei. Einfach mal hier ein Zelt aufschlagen, 2 grimmige Gestalten reinsetzen und von jedem Fahrzeug 50p verlangen. Es klappt, ein super Stundenlohn springt dabei raus. Aber als Gegenleistung fuer unseren Obolus bekamen wir eine Zeitersparnis von einigen Minuten und eine aufregende Fahrt ueber eine 2,20 breite Strasse mit links Wasser und rechts Schiene.

– Aus Zeitgründen beendet.

PS: geschrieben mit einer Tastatur, die keine Umlaute hat, kein ß und so weiter ….

On the Road again

Mit Easyjet von Hamburg nach Manchester. Wer tut sowas, wenn das Wetter in Hamburg gerade schoen zu warden droht? Ganz klar – Tilmar und Lukas. Tilmar in seiner Eigenschaft als Somelier, der seine Kenntnisse ueber Weine der noerdlichen Hemisphaere erweitern will und Lukas, der mal wieder Lust auf einen Roadtrip hat. Der eine trinkt sich also von Weingut zu Weingut, der andere sitzt gelangweilt daneben und ist nur der Cheauffeur. So langweilig koennte es sein, aber dann wuerde ich hier nichts zu schreiben haben. Daher haben wir beschlossen, das ganze etwas interessanter und aufregender zu gestalten.

Und das ist uns am ersten Tag auch gut gelungen, schliesslich fingen wir beide genau 5 Stunden vor Abschlug an, uns Gedanken ueber unser Gepaeck zu machen. Mit Ausnahme des zeltes, der Reisefuehrer und der Fluege hatten wir noch recht wenig gemacht. Ok, Tilmar hatte bei einigen Weinguetern sein kommen angekuendigt, aber auch eher halbherzig. So kamen wir natuerlich last-minute am Flughafen an und fanden eine Frau von Easyjet vor, die gerade den Schalter schloss. In allerletzter Minute konnten wir dann doch noch unser Gepaeck aufgeben und uns zum check-in begeben. Da hatten wir natuerlich noch massig zeit, weil die Maschine von Manchester ueber Malaga nach Hamburg 40 Minuten verspaetung angesammelt hatte. So wie der Flug ablief, war das auch kein Wunder. Freie Platzwahl ist zwar im Prinzip eine tolle Sache, aber eben nu rim Prinzip. Denn 2×3 Sitze mit einem Mittelgang verleiten die meisten Mitmenschen, erst (1) alle dahinterkommenden aufzuhalten, indem sie Ihr Gepaeck verstauen und sich dann in aller Seelenruhe auf den Platz direct am Mittelgang setzen und dann (2), wenn sie wieder aufstehen muessen, weil natuerlich der flieger nicht nur aus Sitzplaetzen am Gang besteht und die restlichen 160 der 240 Passagiere auch sitzen moechten. Also das ganze nochmal. Chaaaaaaos!

Es war dann  ein toller Flug in der sprichwoertlichen Sardinenbuechse. Die Entfernung Knie-Steiss war zu gross fuer meine Sitzreihe, ich musste mich lustig verraenken um ueberhaupt da reinzupassen. Dazu gab es dann Wasser fuer 4,50 Euro oder Wahlweise die Flasche Wein fuer 8,00 Euro. Natuerlich konnte man auch eine Festina Uhr fuer 290,00 Euro kaufen, natuerlich sagenhaft billig und drastisch preisreduziert. Irgendwie habe ich es trotz dieser Verlockungen doch geschafft, zu widerstehen. In Manchester angekommen mussten wir nur 45 Minuten auf unser Gepaeck warten, schon konnten wir unser Auto abholen, Tilmar hatte einen grossen 5 Tuerer, einen nagelneuen Opel Vectra* gemietet, also eine gute Wahl. * bedeutet leider (*oder aehnliches). Und …. Tadaaaa, es wurde ein Peugot….. Da haben wir ja echt Glueck gehabt /Ironie aus.

Dann gings los, richtung … wussten wir auch nicht. Egal, erstmal weg. Wir wollten noch ein paar Meilen hinter uns bringen und Richtung Wales fahren. Unterwegs lernten wir auf der Suche nach essen noch einige Kreisverkehre Englands kennen und erstanden preisguenstig an einer Tankstelle 4 Aepfel, 2 Liter Schweppes und 1 Laib Toastbroad. Das sollte laut Beschreibung vollkornbrot sein, aber ueber Englisches Brot muss ich glaueb ich kein Wort mehr verlieren.

Nach etwa 100 Kilometern hatten wir es nachts schon weit nach Wales geschafft und uns im Snowdonia Natianal Park zur Ruhe gelegt.

2010-09-03_Jaipur_087

Good old Germany

Back in Germany, finally. Bright blue sky and sunshine in Hamburg and a nice scenic flight around Hamburg. The pilot was so kind to orbit Hamburg 2 times so we had nice and stunning views of one of the most beautiful towns in the world. In the past I arrived many times in Hamburg by plane, but either it was cloudy or night so I never saw the city in daylight. It was amazing.

Of course Hamburg does not have a Taj Mahal, there aren´t mountains, wild rivers, no black beaches or blue water. But there is something else you can´t describe with words. And needless to say it is my hometown!!!

The flight was o.k. although it was the worst of all flights this year. The airline was the russion Aeroflot, an airline wich was not allowed to enter Europe 20 years ago because of lack of safety. The plane was small and older than me, the seats uncomfotable and the food the same as in indian planes – awful. You can´t comare the cold potatoes and old rolls with the noodles and fish I got in the Air Singapore flight from Singapore to Auckland. But worse than the food was the fact, that not a single stuardess or stuard was able to talk english. Even on the International Airport of Moscow it was quite difficult to communicate with the russion people. In India it wasn´t a problem.

We flew 9 times during our trip through India and Nepal and we never had more than 10 minutes delay. In Moscow we had almost 2 hours. But it wasn´t that bad because we both were sick again and the airport toiles are better than the one in the plane. And we had time to buy presents for our parents at home, because we spend the last two days in Jaipur just relaxing and doing nothing in the hotel, trying to cure our disease.
When we arrived in Hamburg our family and two friends welcomed us. It was fantastic to see them again and breath the cold and fresh Air in Hamburg. Thanks to my father for the best cup of coffee I´ve ever had.

Jaipur

Unsere Indienreise ist so gut wie zu Ende, jetzt haben wir noch 2 Tage in Jaipur verbracht und sitzen in Delhi im Indira Ghandi Flughafen und warten auf Aeroflot – GurkenAirline! Die Fahrt von Jaipur hierher war sehr angenehm – Wir hatten uns einen Zug genommen. Eigentlich wollten wir die Strecke mit dem Bus machen, aber wir haben erstmal genug von Busfahren in Indien. Von Fathepur nach Jaipur haben wir wieder 10 Stunden gebraucht und waren in Jaipur doch gut geschafft. Beide haben wir Kopfschmerzen und sind erkältet, dazu der Reisestress und die Hitze waren wohl doch etwas zu viel für uns.

Jaipur ist eine der interessantesten Städte Indiens und es gibt jede Menge zu entdecken, zu sehen. Anzahl der Sehenswürdigkeiten, die wir besucht haben: Null. Wir waren einfach übersättigt von der Kultur dass wir am Ende nicht mehr wirklich hätten genießen und aufnehmen können. Früh am Donnerstag morgen holten wir uns eine Ryckshaw und fuhren zum Fort 12 Kilometer außerhalb von Jaipur. Der Fahrer wollte warten und uns dann wieder zurücknehmen. Wir hatten beide Kopfschmerzen und waren nicht wirklich fit, trotzdem wollten wir erstmal losfahren und den letzten ganzen Tag nutzen. Als wir am Fort ankamen, mussten wir erstmal einige hundert Stufen hinaufsteigen, um zum Eingang zu gelangen. Man kann sich auch einen Elefanten mieten, aber das ist erstens teuer, zweitens unnötig und drittens tierquälerei. Elefanten finden bergrunterlaufen nämlich gar nicht so toll wie immer behauptet.

Wer es trotzdem gemacht hat, für das “Erlebnis”, saß zu zweit auf dem Rücken eines Dickhäuters, der Führer saß auf dem Kopf des Tieres und zu Füßen hatte man 1-2 Inder, die nebenherliefen und ihre Ware anpriesen. Eine doch recht korpulente Frau machte auf einem Elefanten sitzend ein so missmutiges Gesicht, dass wir nicht beurteilen konnten, was die Ursache sei. War es, weil sie den lästigen Verkäufer nicht loswerden konnte und dieser die Stimmung ruinierte oder weil sie sich überlegte, ob nicht besser sie den Elefanten tragen sollte.

Oben angekommen sind wir erstmal am Eingang vorbei straight geradeaus weiter zum 2ten Aufgang zum vor. Von dort kann man über das Dorf nach oben zum Fort steigen und nicht wie wir von der Hauptstraße aus. Wir wollten einfach nur ausruhen, etwas essen und Tee trinken, aber den gab es nicht. Also gingen wir durch die ~15 fliegenden Händler und setzten uns auf die Mauer. Nach wenigen Minuten merkten die Inder, dass wir nichts kaufen und dass sie nur ihre Zeit verschwenden, sie wandten sich wieder den anderen Touristen zu. Ich zückte meine Kamera und fing an, die anderen Touristen zu fotographieren, wie sie umringt und belagert werden. Die verschiedenen Arten, mit dieser Belästigung umzugehen war für Fille und mich sehr interessant und lustig mit anzusehen. Einige Japaner/Chinesen hatten sich einen Blog Postkarten gekauft und wurden umso härter bedrängt – Wer einmal weich geworden ist, bei dem klappts sicher noch ein weiteres Mal.

Es gab kleine Wasserpumpen, Puppen, Armreife, Hochglanzkataloge und allerlei anderen Schnickschnack, den niemand wirklich braucht. Einige der Verkäufer störten sich daran, dass wir da saßen, sie bei ihrer Arbeit fotografierten und viel lachten. Andere fühlten sich angesprochen, die Touristen noch arger zu bedrängen und machten sich einen Spaß draus. Als wir dann nach fast einer ganzen Stunde wieder aufbrachen, kam zufällig ein “neuer” Inder an, der uns Sachen andrehen wollte. Natürlich hatte er nicht mitbekommen, dass wir da über eine Stunde saßen und uns darüber lustig machten, wie man hier mit “uns” Touristen umgeht. Er hielt uns seine Holzelefanten “very cheep and special preiz for you” unter die Nase und schaute uns erwartungsvoll an. Wir zückten spontan die Ringe, die sich Fille vorgestern in in Fathepur gekauft hat (6 Armreife, wirklich schön! (Ich muss das sagen :))) und hielten sie ihm unter die Nase, tragen ganz nah an ihn ran, fassten seinen Arm an und redeten im schlechtesten Englisch auf ihn ein. “one fohr dschast twenti ruppies!” “Veri gud preiz fohr weri gud frend!”.

Wir sind noch nie einen Inder so schnell losgeworden wie ihn. Sagenhaft wie schnell man sie loswird, wenn man selbst distanzlos, unverschämt und dreist auftritt und ihnen damit zeigt, wie sie mit uns umgehen. Auf dem Weg zurück vom Fort zur Straße kamen uns die ganzen Elefanten entgegen, beladen mit Touristen, umgeben von Verkäufern, die von unten Ware feil bieten. 2 Elefanten, mit Jugendlichen beladen, wurden hart bedrängt. Wir sahen uns zum eingreifen genötigt, griffen wieder zu unseren Armreifen und stellten uns in Indermanier neben die Elefenten, reckten die Arme empor und hielten unsere Ware so weit Richtung Touristen wie wir konnten. Dazu redeten wir auf sie ein, dass jeder Marktschreier neidisch geworden wäre. Die 2 Inder schauten uns ganz ganz böse an und verschwanden – die Touris auf den Elefanten lachten.

Wir stiegen in unsere Ryckshaw und fuhren zurück nach Jaipur – Ohne das Fort betreten zu haben.

Am nächsten Tag waren wir erst Fein essen und danach noch im Kino. Dazu suchten wir uns ein besseres Restaurant und wollten ein einziges Mal richtig chick essen gehen. Doch leider wollten die Inder nicht, wie wir wollten. Wir bestellten frisch gepressten Ananassaft, dazu Lassi und ein Dosa (wie ein Crepe, gefüllt mit Zwiebeln und Kartoffelbrei). Das Lassi war Milch und warm, der Ananassaft war frisch geöffnet und dazu noch mit Wasser gesreckt. Auf die Frage, warum wir denn keinen frisch gepressten Ananassaft bekommen haben wurde nur gesagt, dass es eben solcher sei. Sicher. Nach 4 Wochen mit täglichen mehreren frisch gepressten Säften will uns diese Nase vormachen, dass es sich um frisch gepressten Saft handelt. Das ist wie zu behaupten, dass es Seide sei, obwohl auf dem Schild “Polyester” steht. Oder Orginal Elfenbein Armreife… oder oder oder.

Damit wurde leider nichts aus “schön essen gehen” mit Nachtisch, Cocktails usw.. Wir sind dann eben zu McDonnalds und haben uns noch eine große Coke Light gegönnt. Immerhin etwas. Der Kinofilm “LAFANGEY PARINGEY” war auf Hindi, ohne Untertitel. Wir verstanden kein einziges Wort. Aber die Story war so linear und einfach gestrickt, dass man keine Schwierigkeiten hatte. Mann überfährt Frau, Frau ist daraufhin blind, Fahrer flüchtet. Die beiden kennen sich. Er fühlt sich schuldigt und kümmert sich um sie, hiflt ihr ihren Traum zu verwirklichen, Tänzerin bei INDIEN SUCHT DEN SUPERSTAR. Naja, sie verlieben sich.

Während des ganzen Films wird keine Haut gezeigt, die durchaus ansehnlichen Frauen im Film sind zugenknöpft bis obenhin, aber doch sehr körperbetont gekleidet. Der Film spielt in Bombay, wir erkennen viele Straßen wieder. Auch wenn sie im Film nicht unter Müllbergen begraben sind. Am Ende küsst sich das Pärchen, der ganz Saal klatscht und johlt. Und darauf brechen alle auf. 2 Minuten später ist der Saal leer. Außer mir und FIlippa sitzen nur noch etwa 10 andere im Kino. Und jetzt erkennt man auch – Es sind ALLES auch Touristen, die sich wahrscheinlich genau so über die Inder wundern. Stürmen 5 Minuten vor Filmende raus, als gäbe es da etwas umsonst, als würden sie etwas wichtiges verpassen ….

Bollywood eben!

Fathepur – Geisterstadt

Eine Stadt, geplant und gebaut innerhalb weniger Jahre, verlassen nur wenige später. Der neue Herrscher wollte sich einen neuen Pallast bauen, sein Matchzentrum durch eindrucksvolle Bauten hervorheben und dazu schien ihm Agra nicht geeignet zu sein. Also auf nach Fathepur und eine Anlage für mehrere 10.000 Menschen errichtet. Dumm nur, wenn es weit und breit kein Wasser gibt. Das hatte natürlich niemand bedacht, und so musste die Stadt nach nur wenigen Jahren wieder aufgegeben werden. Dumm gelaufen.

Brütende Hitze und Kopfschmerzen hielten uns heute nicht davon ab, auf dem Weg von Agra nach Jaipur, unserer letzten Station in Indien, noch Fathepur mitzunehmen. Gibt nicht viel zu sagen, nur zu sehen.